Schorndorf

Weihnachtsmarkt trotz hoher Inzidenz: Was auf der Weihnachtswelt Schorndorf gilt

Weihwelt
Wird diesmal wieder unter normalen Bedingungen stattfinden: Der Schorndorfer Weihnachtsmarkt. © Gaby Schneider

Im ganzen Land haben die rapide steigenden Corona-Zahlen eine Debatte zu den Weihnachtsmärkten ausgelöst. Während viele hochrangige Politiker bereits offen über Absagen nachdenken, sehnen sich viele Menschen nach der gemütlichen Vorweihnachtstradition. Der Schorndorfer Weihnachtsmarkt wird, Stand jetzt, vom 27. November bis zum 21. Dezember unter Berücksichtigung von 2G stattfinden. Der Erste Bürgermeister Thorsten Englert erklärt, dass die Stadt damit zwar ein gewisses Risiko eingeht, aber auch nicht strenger als das Gesetz sein möchte.

Update: Inzwischen hat die Stadt Schorndorf den Weihnachtsmarkt abgesagt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Tipis und private Lounges statt Krippe und Bühne

„Ein Weihnachtsmarkt stimmt einfach auf Weihnachten ein. Die Menschen sehnen sich danach“, sagt Thorsten Englert. Die Entscheidung sei dem Ältestenrat der Stadt alles andere als leicht gefallen. Schließlich sprach sich noch am Donnerstag das RKI dafür aus, Großveranstaltungen aufgrund der pandemischen Lage abzusagen. Jedoch sei die Stadt ebenso verpflichtet, den Handel in der Innenstadt wieder zu stärken. „Der Weihnachtsmarkt ist ein Frequenzbringer“, betont Thorsten Englert. Außerdem habe das Land den Kommunen genaue Bedingungen genannt, unter denen Weihnachtsmärkte stattfinden dürfen. „Wir wollen nicht strenger als das Gesetz sein“, betont der Erste Bürgermeister. Ein gewisses Risiko haftet dennoch daran. Sollte die Landesregierung ihre Vorgaben aufgrund der mittlerweile höchst kritischen Lage verschärfen oder gar alle großen Veranstaltungen absagen, würde der Weihnachtsmarkt wie schon vergangenes Jahr ins Wasser fallen.

Auf dem gesamten Marktplatz gilt während des Weihnachtsmarktes die Maskenpflicht. Leute, die lediglich über den Marktplatz laufen, ohne sich dort länger aufzuhalten, müssen keinen 2G-Nachweis vorlegen. Wer allerdings an einem der Stände einen Glühwein trinken oder eine Bratwurst essen möchte, muss sich an einem der Check-ins ein 2G-Bändchen abholen. Diese müssen dann an den jeweiligen Buden vorgezeigt werden. „Es gibt sowohl Tages-, als auch Dauerbändchen für regelmäßige Besucher“, erklärt Lars Scheel. Eine der Check-in-Stationen befindet sich inmitten des Marktplatzes. Zwei weitere gibt es etwas außerhalb in der Daimler-Apotheke und der Gaupp’schen Apottheke. Der kommunale Ordnungsdienst wird während der gesamten Zeit ebenfalls entsprechende 2G-Kontrollen durchführen.

Zum ersten Mal wird der Weihnachtsmarkt dieses Jahr vom Eigenbetrieb Tourismus und Citymanagement organisiert. Wie der Betriebsleiter Lars Scheel erklärt, wird es dieses Mal keine sogenannten „Eventbausteine“, wie eine Bühne oder eine große Krippe geben. Dadurch soll der Markt etwas entzerrt werden, damit Abstände besser eingehalten werden können.

Stattdessen wird in der Mitte des Weihnachtsmarkts eine große Aufenthaltsfläche mit Tipi-Zelten zum Unterstellen geschaffen. Zusätzlich können die Leute für 40 Euro zwei kleine, abgegrenzte Lounges für private Feiern mieten. Bis zu acht Personen finden dort Platz. Die Mietdauer beträgt zwei Stunden. Parallel zu den Verkaufsständen auf dem Marktplatz wird es in der Höllgasse und der Hetzelgasse zwei „Glühweingärten“ der dort ansässigen Gastronomen geben.

Außerdem hat sich das Tourismus und Citymanagement einmal mehr eine Gutscheinaktion einfallen lassen, um die lokalen Gewerbe zu unterstützen. Diesmal unter dem Namen „Scho gebongt“.

Stadtgutscheine im Wert von insgesamt 6000 Euro und mehr als 40 Preise, wie beispielsweise ein Wein-Tasting, werden im Rahmen der Aktion verlost. Ausführliche Informationen dazu folgen noch, erklärt Lars Scheel.

Im ganzen Land haben die rapide steigenden Corona-Zahlen eine Debatte zu den Weihnachtsmärkten ausgelöst. Während viele hochrangige Politiker bereits offen über Absagen nachdenken, sehnen sich viele Menschen nach der gemütlichen Vorweihnachtstradition. Der Schorndorfer Weihnachtsmarkt wird, Stand jetzt, vom 27. November bis zum 21. Dezember unter Berücksichtigung von 2G stattfinden. Der Erste Bürgermeister Thorsten Englert erklärt, dass die Stadt damit zwar ein gewisses Risiko eingeht, aber

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