Schorndorf

Wie die Stadt Schorndorf das Gebäude Johann-Philipp-Palm-Straße 10 künftig nutzen will

Johann-Philipp-Palm-Straße 10
In der Johann-Philipp-Palm-Straße ist bisher nur der Eigenbetrieb Tourismus und Citymanagement zu finden, künftig soll dort auch die Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität unterkommen. © Gabriel Habermann

Die Stadtverwaltung sortiert sich räumlich neu: Im Juni sind die Technischen Ämter in den Stadtwerke-Neubau auf die Au gezogen. Damit sind dort alle Fachämter rund ums Thema Bauen konzentriert. Künftig sollen die Ämter mit starker Besucherfrequenz im „Bürger-Rathaus“ in der Urbanstraße zu finden sein. Und weil die neu geschaffene Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität sowie der Fachbereich Kindertagesstätten kurz- bis mittelfristig mehr Personal bekommen, braucht es mehr Platz in den Rathäusern – auch wenn bis 2030, als Lehre aus der Corona-Pandemie, etwa zehn Prozent der Bürofläche eingespart und in Home-Office-Plätze umgewandelt werden sollen.

500 000 Euro für Renovierungsarbeiten

Den Platzbedarf will die Stadt Schorndorf jetzt im Verwaltungsgebäude Johann-Philipp-Palm-Straße 10 decken. Ursprünglich sollten dort, wo bisher der Fachbereich Infrastruktur zu finden war, Wohnungen entstehen. Jetzt hat der Verwaltungs- und Sozialausschuss der Idee der Stadtverwaltung einstimmig zugestimmt, das Gebäude zu reaktivieren: Ein Teil der Räume wurde bereits für den neuen Eigenbetrieb Tourismus und Citymanagement renoviert. Doch die Stadt will noch mal etwa 500 000 Euro in die Hand nehmen für Maler-, Bodenbelags-, Sanitär- und Elektroarbeiten sowie den Einbau einer Kühlung für die zwei Dachgeschossebenen.

Auszug aus dem Arnold-Areal: Kostenersparnis von 82 000 Euro

Da mit den zusätzlichen Räumen in der Johann-Philipp-Palm-Straße Räume im Künkelinrathaus frei werden, soll dort künftig der Fachbereich Familie und Soziales untergebracht werden, der bisher in angemieteten Räumen in der Karlstraße 15 zu finden war. Kann sich die Stadt die Mietkosten sparen, entlastet das den städtischen Haushalt um rund 82 000 Euro im Jahr.

Für die Stadtverwaltung, so sieht es Bürgermeister Thorsten Englert, könnte mit diesen Umzugsplänen mit verhältnismäßig geringem Aufwand der Raumbedarf auf eigenen Flächen gedeckt werden, Leerstände könnten aufgelöst und im Künkelinrathaus Fachbereiche mit erhöhter Bürgerfrequenz konzentriert werden. Mit den Renovierungs- und Umbauarbeiten wird noch in diesem Jahr begonnen, Mitte 2022 soll dann die Umstrukturierung abgeschlossen sein.

Ist der Fachbereich Familie und Soziales weiterhin gut zu finden?

Dagegen hatte der Verwaltungs- und Sozialausschuss nichts einzuwenden. SPD-Rätin Heidi Rapp sorgte sich nur, ob der Fachbereich Familie und Soziales, der im Arnold-Areal noch niederschwellig in der Nähe des Arbeitsamtes und des Familienzentrums angesiedelt ist, auch künftig gut zu finden sein wird. Davon ist FDP/FW-Rätin Sabine Brennenstuhl überzeugt: „Die Leute finden den Weg in die Karlstraße und nachher auch in die Urbanstraße.“ Insgesamt lobte Brennenstuhl – wie andere Stadträte – die Pläne, die Jörg Stritzelberger, Leiter der Stabsstelle Digitalisierung, in Absprache mit dem Personalrat und den Mitarbeitern ausgearbeitet hat, als „vernünftig und sinnvoll“, auch, weil sich die Umbaukosten aus ihrer Sicht innerhalb kürzester Zeit amortisieren werden.

Im Oktober, kündigte Bürgermeister Englert in der Sitzung an, wird der Gemeinderat dann entscheiden, wie es am Archivplatz weitergeht – mit oder ohne neue Stadtbücherei.

Die Stadtverwaltung sortiert sich räumlich neu: Im Juni sind die Technischen Ämter in den Stadtwerke-Neubau auf die Au gezogen. Damit sind dort alle Fachämter rund ums Thema Bauen konzentriert. Künftig sollen die Ämter mit starker Besucherfrequenz im „Bürger-Rathaus“ in der Urbanstraße zu finden sein. Und weil die neu geschaffene Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität sowie der Fachbereich Kindertagesstätten kurz- bis mittelfristig mehr Personal bekommen, braucht es mehr Platz in den

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