Schorndorf

Wie sich die steigenden Benzinpreise auf Schorndorfer Autofahrer auswirken

Tankstelle
Benzinpreise schwanken und ändern sich mehrmals pro Tag. © ALEXANDRA PALMIZI

Nachdem die Spritpreise im vergangenen November auf ein Rekordhoch anstiegen, pendelten sie sich um Weihnachten auf einen etwas günstigeren Preis ein. Doch seit Jahresbeginn steigen die Preise für Kraftstoffe wieder an. Dieselfahrer müssen für einen vollen Tank sogar so viel zahlen wie noch nie. Diese rasante Preisentwicklung hat verschiedene Gründe. Die Tankstelleninhaber können jedenfalls nichts dafür. Das scheinen auch die meisten Kunden zu verstehen. Doch wie kann man als Autofahrer vermeiden, zu tief in die Tasche zu greifen?

Kunden bleiben entspannt

Der Spritpreis berechnet sich aus vielen verschiedenen Faktoren. Den größten Teil machen Steuern aus, wie der ADAC auf seiner Webseite erklärt. Etwa 64 Prozent der Tankrechnung landen, wenn man denn Benzin tankt, beim Staat. Beim Diesel sind es knapp unter 50 Prozent. Da die CO2-Abgabe zum ersten Januar um fünf Euro pro Tonne erhöht wurde, bekommt das am Ende auch der Verbraucher an der Zapfsäule zu spüren.

Zwar sind viele Kunden darüber frustriert, jedoch lassen sie ihren Unmut nicht an den Angestellten der Tankstellen heraus. Das erzählt Sedat Cetin, Inhaber der Total-Energies-Tankstelle in der Stuttgarter Straße. „Die Kunden verstehen, dass wir die Preise überhaupt nicht machen. Sie lassen ihren Frust darüber nicht an uns ab.“

Tatsächlich sei in den vergangenen Wochen aber weniger getankt worden als zuvor. Das hängt laut dem Tankstellenbetreiber aber auch mit der Ferienzeit zusammen. Da viele Leute von ihrem Auto abhängig sind, normalisiere sich die Situation langsam wieder. Doch nicht nur wegen der CO2-Steuer ist der Sprit dieser Tage so teuer. Immerhin erreichte der Dieselpreis am vergangenen Sonntag einen bundesweiten Tagesdurchschnitt von 1,586 Euro - das ist der höchste je vom ADAC gemessene Wert. „Beim Dieselpreis kommt derzeit alles gleichzeitig. Der typische jahreszeitliche Anstieg, das teure Öl und die Erhöhung der CO2-Abgabe zu Jahresbeginn“, sagt Jürgen Albrecht, Kraftstoffexperte des ADAC, in einem Tagesschau-Bericht. Der Ölpreis stieg jüngst auch wegen der politischen Unruhen im Förderland Kasachstan an. Außerdem wird der Kraftstoff durch die zunehmende Heizölnachfrage im Winter teurer. Im Sommer, vor allem in den Urlaubsmonaten, steigt dafür traditionell der Preis für Superbenzin an.

Schwankungen von bis zu sieben Cent

Um trotzdem nicht zu tief in die Tasche greifen zu müssen, empfiehlt der ADAC den Verbrauchern, die täglichen Benzinpreisschwankungen im Auge zu behalten. Dafür gibt es Apps von verschiedenen Anbietern. Grundsätzlich gilt: Tanken ist morgens am teuersten. Denn ab 6 Uhr fangen die Preise täglich an zu steigen und erreichen gegen 7 Uhr, also inmitten des Pendlerverkehrs, ihr Tageshoch. Anschließend fällt der Preis laut einer ADAC-Erhebung wieder. Im Laufe des Tages schlägt der Preis dann gleich mehrere Male nach oben aus.

Deshalb sollte man um 10 Uhr, 13 Uhr, 16 Uhr, vor 18 Uhr und vor 20 Uhr das Tanken vermeiden. Am niedrigsten seien die Preise für Benzin und Super zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr. Allein durch die Wahl des richtigen Tankzeitpunkts, sofern möglich, können Autofahrer damit bis zu sieben Cent pro Liter sparen.

Nachdem die Spritpreise im vergangenen November auf ein Rekordhoch anstiegen, pendelten sie sich um Weihnachten auf einen etwas günstigeren Preis ein. Doch seit Jahresbeginn steigen die Preise für Kraftstoffe wieder an. Dieselfahrer müssen für einen vollen Tank sogar so viel zahlen wie noch nie. Diese rasante Preisentwicklung hat verschiedene Gründe. Die Tankstelleninhaber können jedenfalls nichts dafür. Das scheinen auch die meisten Kunden zu verstehen. Doch wie kann man als Autofahrer

Alle Abos jederzeit kündbar:
ZVW+ MONATLICH
Erster Monat gratis, danach 6,99 €/mtl.
ZVW+ JÄHRLICH
Statt 83,88 € (Zwei Monate gratis)
ZVW+ JÄHRLICH mit ePaper
mit täglichem Zugriff zum ePaper