Schorndorf

Zwei super Talente beim Supertalent

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Zwei Talente aus dem Kreis sind am Samstag, 21.10.2017 um 20.15 Uhr beim RTL Supertalent zu sehen. Der 10-jährige Noel Lehar aus Welzheim bezaubert mit der Querflöte... © Christine Tantschinez
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Zwei Talente aus dem Kreis sind am Samstag, 21.10.2017 um 20.15 Uhr beim RTL Supertalent zu sehen. Der 10-jährige Noel Lehar aus Welzheim bezaubert mit der Querflöte... © Christine Tantschinez
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Zwei Talente aus dem Kreis sind am Samstag, 21.10.2017 um 20.15 Uhr beim RTL Supertalent zu sehen. Adrian Guggemos, 24, zeigt atemberaubende Geschicklichkeit mit dem Trial-Motorrad. © Christine Tantschinez
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Zwei Talente aus dem Kreis sind am Samstag, 21.10.2017 um 20.15 Uhr beim RTL Supertalent zu sehen. Adrian Guggemos, 24, zeigt atemberaubende Geschicklichkeit mit dem Trial-Motorrad. © Christine Tantschinez
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Zwei Talente aus dem Kreis sind am Samstag, 21.10.2017 um 20.15 Uhr beim RTL Supertalent zu sehen. © Christine Tantschinez
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Zwei Talente aus dem Kreis sind am Samstag, 21.10.2017 um 20.15 Uhr beim RTL Supertalent zu sehen. Der 10-jährige Noel Lehar aus Welzheim bezaubert mit der Querflöte...
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Zwei Talente aus dem Kreis sind am Samstag, 21.10.2017 um 20.15 Uhr beim RTL Supertalent zu sehen. Adrian Guggemos, 24, zeigt atemberaubende Geschicklichkeit mit dem Trial-Motorrad.

Schorndorf. Seit September läuft die 11. Staffel der RTL-Casting-Show „Das Supertalent“. Aber erst an diesem Samstag lohnt sich das Einschalten richtig. Denn gleich zwei Talente aus der Region, der zehnjährige Noel Lehar aus Welzheim und der 24-jährige Adrian Guggemos aus Schorndorf, zeigen dann der Jury, was sie können.

Sie sind jung, begabt und wollen es Dieter Bohlen so richtig zeigen. Im besten Sinne natürlich. Der eine, Adrian Guggemos, wird auf seinem Motorrad erstaunliche Geschicklichkeit beweisen. Der andere, Noel Lehar, das Publikum mit seiner Querflöte bezaubern. Beide Jungs haben dabei das gleiche Ziel: Mit ihrer Leistung Dieter Bohlen und seine Jury-Kollegen beeindrucken und dann im großen Finale am 16. Dezember um den Titel „Supertalent 2017“ antreten.

Dieter Bohlen war nicht heiser

Für Noel Lehar, und wurde anschließend aus der Sendung geschnitten (wir berichteten). Die Begründung: Thomas Gottschalk war bei den Dreharbeiten heiser. Alle Kinder, die an diesem unglückseligen Termin mit Gottschalks Stimmfiasko in Köln auftraten, teilten am Ende das gleiche Schicksal: Stimme weg, Chance weg.

Archiv-Video: Noel Lehar spielt „Der Mückentanz“ von Wilhelm Popp.

Das wurmte Noel so richtig und beim abendlichen Ferngucken kam dann die Idee, es mit dem Konkurrenz-Sender und dem Supertalent zu probieren. Die Eltern hatten nichts dagegen, wissen sie doch  um die Begabung und den Ehrgeiz ihres Sohnes. Im Mai diesen Jahres bewarb sich Noel, wurde zum Casting nach Ulm eingeladen und erhielt dann die Zusage: Du bist dabei.

Pop-Song statt Klassik

Allerdings nicht mit dem klassischen Repertoire, mit der er normalerweise auf der Querflöte überzeugt. Die Fernseh-Redaktion wünschte sich etwas Moderneres. Zusammen einigte man sich dann auf den Pop-Song „See You Again“ von Wiz Khalifa. Die Begleitung dazu soll dann vom Tonband kommen. Erhöhter Schwierigkeitsgrad, denn der kleinste Fehler im Tempo macht sich so sofort bemerkbar. Noel probte fleißig und lernte für die Aufzeichnung den Song in- und auswendig. Ob alles klappt, möchte er vorab nicht verraten. Nur eines vorweg: Weder Dieter Bohlen noch eines der anderen Jury-Mitglieder war an dem Tag heiser.

„Wir sind natürlich sehr gespannt, die Sendung jetzt im Fernsehen zu sehen. Wir haben ja alles nur im Backstage-Bereich des Theaters verfolgen können“ erzählt Noels Vater, Uwe Lehar. Andere Kandidaten habe man kennengelernt, einen Zauberer und eine Schlangenfrau zum Beispiel. Auf deren Auftritt sei man auch gespannt. „Wir haben uns schon gut verstanden, das war alles sehr gemeinschaftlich. Man gönnt sich gegenseitig das Weiterkommen.“ Ob er denn auch den anderen Kandidaten aus dem Rems-Murr-Kreis kennengelernt hätte? „Nein, leider nicht“.

Motorrad-Stunts der Extraklasse

Der andere Kandidat, das ist Adrian Guggemos aus Schorndorf. Der 24-jährige saß im Alter von sieben Jahren das erste Mal auf einem Trial-Motorrad. Seitdem ist er mit dem Motorsport-Virus infiziert, hat schon an mehreren Meisterschaften teilgenommen und gehört inzwischen zu den besten Freestyle-Profis der Welt. Sein Markenzeichen ist eine Show-Kombination aus gleich drei Disziplinen: Trial Stunt, bei dem ausschließlich die Geschicklichkeit zählt und jeder Kontakt der Füße mit dem Boden Punktabzug bedeutet, Freestyle, bei dem die Fahrer über Rampen schanzen und ihre Kunststücke in der Luft vollführen, und Stunt Riding, eine Art Voltigieren auf dem fahrenden Motorrad.

Was er auf dem Bike an Geschicklichkeit vorführt, lässt einem schon den Atmen stocken. Vor allem, wenn er seine Freundin Annika als lebendes Hindernis einsetzt. Da hüpft er kurzerhand mit seiner 300-Kilo-Trial-Maschine über sie hinweg, braust auf sie zu, um haarscharf vor ihr abzubremsen oder küsst sie mitten in der wildesten Umdrehung. Ein Videoclip mit dem Titel „Moto Trust Game“, der genau diese Stunts zeigt, verbreitete sich in den sozialen Netzwerken wie der vielzitierte Virus und wurde von über 60 Millionen Leuten gesehen. Darunter vermutlich auch ein Mitarbeiter der Show, denn Adrian wurde im August kurzerhand zur Aufzeichnung für „Das Supertalent“ nach Bremen eingeladen.

Wer mit dem Motorrad über seine eigene Freundin hüpfen will, braucht Platz. Für die Show musste Adrian auf das Außengelände vor dem Theater ausweichen. Schwierige Bedingungen, der Platz war nass. Ob es dennoch für ein Weiterkommen reicht, wir werden es am Samstag Abend erfahren.

Video: Moto Trust Game mit Adrian Guggemos und seiner Freundin Annika

Das Supertalent

„Das Supertalent“ ist der größte mediale Talentwettbewerb in Deutschland. In insgesamt 14 Folgen, ausgestrahlt jeweils samstags um 20.15 Uhr auf RTL, treten die unterschiedlichsten Künstler an und wetteifern, einer der sechs Finalisten in der Live-Show am 16. Dezember zu werden und den Titel zu gewinnen. In den letzten zehn Jahren gewannen unter anderem ein Hartz-IV-Empfänger mit Mundharmonika, ein ecuadorianischer Panflötist, ein Jack-Russel-Terrier und ein Border-Collie. 

Kleiner Vorteil für Noel: Überproportional häufig entschied ein Sänger oder Musiker das Zuschauervoting am Schluss für sich. Acht von zehn Supertalent-Titeln gingen bislang an musikalische Darbietungen.