Schwaikheim

Formfehler: Fridi Miller will Neuwahlen

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Kandidatin Fridi Miller am Rednerpult. © Alexander Roth

Schwaikheim.
Schriftlich hat am Dienstagmittag die Kandidatin der Wie berichtet, wurde hier das Höchstalter 65 von möglichen Bewerbern genannt, und nicht, wie es seit 2015 gültig ist, das Alter von 68 Jahren. Im Staatsanzeiger wurde der Fehler rechtzeitig bemerkt und korrigiert.

Die Wahlanfechtung ist fristgerecht eingegangen, liegt nun der Kommunalaufsichtsbehörde vor und „wird geprüft“, wie das Landratsamt auf Nachfrage erklärt. Miller benötigt dazuhin 75 Unterschriften von Schwaikheimern, die sie unterstützen (ein Prozent der Wahlberechtigten). Fridi Miller meint, dass mit der „falschen Ausschreibung ein offenkundiger Fehler“ vorliege, wie sie schriftlich mitteilt. Vor der Wahl stufte die Kommunalaufsichtsbehörde eben diesen Fehler „als nicht so gravierend“ ein und sah keinen Grund, im Sinne einer Verschiebung der Wahl einzuschreiten.

Fridi Miller beantragt eine Neuwahl, weil ihrer Meinung nach die „Schwaikheimer nicht wirklich zufrieden sind mit ihrem Bürgermeister. Alles läuft hinter verschlossenen Türen ab“, so Miller. „Ich wünsche mir für Schwaikheim einen Kandidaten, der aufräumt“, sagt sie. Im Falle einer Neuwahl will die 48-Jährige wieder antreten.