Schwaikheim

Schwaikheim: Baustelle an vielbefahrener Kreuzung sorgt für Staus

Rückstau
Stau beim Rathaus an der Einmündung der Schulstraße in die Hauptstraße. © Benjamin Büttner

Klar, es gibt im Ort wohl kaum einen „ungeschickteren“ Standort für eine Baustelle als bei der Kreuzung Weiler Straße/Winnender Straße/Hauptstraße. Weil die der meistbefahrene Verkehrsknotenpunkt in Schwaikheim sein dürfte. Dort ist ein Haus abgerissen worden und ein Neubau entsteht. Für die Arbeiten wird ein Teil der Straße gesperrt, so dass der Verkehr nur halbseitig an dem Bereich vorbeifließen kann. Dazu wird er über eine entsprechende Ampelschaltung geregelt.

Baustelle sorgt für Wartezeiten und Rückstaus

Die sorgt für entsprechende Wartezeiten und damit Rückstaus auf allen drei Straßen, die zu der Kreuzung führen, und auch an der benachbarten Schulstraße. Manch einer kriegt beim Warten da einen dicken Hals und manchem kommt da wohl auch folgende Frage in den Sinn.

Muss das so sein, ist das unbedingt nötig? Die Antwort von Gemeindeverwaltung und Landratsamt (zuständig für die verkehrsrechtliche Anordnung): ja. Für die Ausführung der Arbeiten inklusive Verlegung eines neuen Strom- und eines neuen Wasseranschlusses sei der Einsatz von Maschinen notwendig. Da die Bebauung sowohl an der Kreis- als auch an der Landesstraße bis dicht an den Gehweg reicht, seien eine halbseitige Straßensperrung und der Einsatz von Baustellenampeln „unumgänglich“, so das Landratsamt. Das auch darauf hinweist, dass diese sensorgesteuert sind und damit verkehrsabhängig funktionieren. Soll heißen: Es gebe keine unnötigen Rotphasen und damit keine überflüssigen Wartezeiten.

Landratsamt: Alternative, nämlich Umleitung, ist nicht möglich

Das Landratsamt verweist auf die weitere Frage, ob das Ganze „alternativlos“ ist, darauf, dass eine Umleitung, also den Verkehr von der Kreuzung und damit der Kreisstraße und der Landesstraße davor abzuleiten, auf die angrenzenden Gemeindestraßen zu lenken, angesichts deren Breite und Ausbauzustands nicht möglich sei. Was unstrittig ist, wenn man auch noch die Zahl der Fahrzeuge, um die es dort geht, miteinbezieht, von den Lkw ganz zu schweigen.

Die weitere Aussage, dass es ohnehin an Querverbindungen von Gemeindestraßen im Ortskern fehle, stimmt, na ja, so einigermaßen. Es gibt durchaus Wege für Schleichverkehr und Ortskundige finden die sicher auch, wobei aber, wie gesagt, die betreffenden Straßen oder Gassen für viel Verkehr gar nicht ausgelegt sind.

Die nächste Frage ist: Wie lange wird das noch andauern? Das Landratsamt sagt: bis voraussichtlich 16. Dezember. Das ist aber nicht als Zusage oder Versprechen zu verstehen, dass die halbseitige Sperrung und die Ampelsteuerung in diesem Bereich am 17. Dezember aufgehoben sind. Es könnte durchaus noch bis kurz vor Weihnachten so gehen.

Baustelle im Kurvenbereich: Lange Sperrstrecken in den Anschlussbereichen zur Folge

Im Rathaus wird auf Nachfrage darauf verwiesen, dass es schließlich um drei einmündende Straßen gehe und damit um ebenso viele Rot- und Grün-Ampelphasen, plus eine „Räumzeit“, eine Reserve, um zu garantieren, dass nach dem Umschalten die Fahrtrichtung, die Grün bekommt, wirklich freie Strecke vorfindet, ihr nicht noch ein Nachzügler, der sich bei Gelb oder gar schon Rot noch an der Ampel vorbeigequetscht hat, entgegenkommt. In dieser Phase haben also alle Rot.

Auch das verlängert die Wartezeiten und die Rückstaus. Im Rathaus wird außerdem auf die Lage der Baustelle im Kurvenbereich verwiesen, das habe lange Sperrstrecken in den Anschlussbereichen zur Folge, auch das wirke sich natürlich auf die Ampelphasen und die Wartezeiten aus. Weil die Bebauung so dicht an die Straße heranreiche, sei für die Arbeiten einfach nicht genug Platz auf und im Gehweg, müsse ein Streifen der vorbeiführenden Straße beansprucht werden, auch für die Verlegung von Kabeln.

Klar, es gibt im Ort wohl kaum einen „ungeschickteren“ Standort für eine Baustelle als bei der Kreuzung Weiler Straße/Winnender Straße/Hauptstraße. Weil die der meistbefahrene Verkehrsknotenpunkt in Schwaikheim sein dürfte. Dort ist ein Haus abgerissen worden und ein Neubau entsteht. Für die Arbeiten wird ein Teil der Straße gesperrt, so dass der Verkehr nur halbseitig an dem Bereich vorbeifließen kann. Dazu wird er über eine entsprechende Ampelschaltung geregelt.

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