Schwaikheim

Weitere E-Ladesäule in Betrieb: Standort im Neubaugebiet Heiße Klinge

e-ladesäule
Jakob Huber von der EnBW (l.) übergibt die Ladestation an Alexander Bauer, der sie mit Sigrun Ackermann testet. © Daniel Ch. Voelpel

Eine weitere Ladesäule für Elektrofahrzeuge hat die Gemeinde in Zusammenarbeit mit der EnBW im Neubaugebiet Heiße Klinge eingerichtet. Diese ist seit dieser Woche in Betrieb. Getestet wurde die Ladefunktion gleich am Fahrzeug des Gemeinde-Vollzugsdienstes gemeinsam mit Amtsbotin Sigrun Ackermann. Zu einer guten Infrastruktur einer Kommune gehörten heute auch solche Lademöglichkeiten, so Alexander Bauer, Erster stellvertretender Bürgermeister, der darauf verwies, dass die Gemeinde bereits 2017 ihre erste Ladesäule in Betrieb genommen hatte und nun Nummer zwei hinzukomme.

Aufgestellt hat beide Stationen die EnBW. Die Kosten für die Gemeinde für die neue Säule liegen bei rund 10 000 Euro, wobei sie aber eine Förderung von 40 Prozent erhält. Im Auftrag der Gemeinde betreibt die EnBW auch die neue Ladestation an der Margarete-Steiff-Straße. Diese besitzt zwei Wechselstrom-Anschlüsse mit dem Stecker Typ 2 und mit bis zu 22 Kilowatt (kW) Leistung. „Eine halbe Stunde Laden reicht bei neueren E-Fahrzeugen - je nach Fahrweise - für bis zu 50 Kilometer Reichweite“, erklärte Jakob Huber, Kommunalberater bei der EnBW-Tochter Netze BW, und ergänzte: „Geladen wird hier übrigens 100 Prozent Ökostrom.“ Das sei bei allen EnBW-Ladepunkten Standard. EnBW bietet derzeit E-Autofahrern nach Konzernangaben Zugang zu mehr als 150 000 Ladepunkten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Frankreich und Italien. Die dazugehörige App zeigt die jeweils nächste Lademöglichkeit an und ermöglicht das Bezahlen. An den Schwaikheimer Ladepunkten kann man aber auch mit den Lademedien anderer Anbieter Strom tanken.

Die Gelegenheit nutzten Bauer und Sigrun Ackermann, um sich über die Aufgaben des Gemeindevollzugsdienstes in Schwaikheim auszutauschen. Bauer, im Hauptberuf Kriminalhauptkommissar, nahm sich die Zeit, um mit Ackermann auf Streife zu gehen. Thema war hauptsächlich die Überwachung des ruhenden Verkehrs. Dazu verschafften sie sich einen Überblick zur Parksituation in der Schubartstraße, den abgestellten Wohnmobilen an der Blumenstraße, der Vielzahl der parkenden Fahrzeuge im Bereich des Gorroner Platzes und zum Thema Höchstparkdauer von 90 Minuten auf öffentlichen Parkplätzen.

Eine weitere Ladesäule für Elektrofahrzeuge hat die Gemeinde in Zusammenarbeit mit der EnBW im Neubaugebiet Heiße Klinge eingerichtet. Diese ist seit dieser Woche in Betrieb. Getestet wurde die Ladefunktion gleich am Fahrzeug des Gemeinde-Vollzugsdienstes gemeinsam mit Amtsbotin Sigrun Ackermann. Zu einer guten Infrastruktur einer Kommune gehörten heute auch solche Lademöglichkeiten, so Alexander Bauer, Erster stellvertretender Bürgermeister, der darauf verwies, dass die Gemeinde bereits

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