Schwaikheim

Zum Unterricht an der Gemeinschaftsschule Winnenden/Schwaikheim gehört nun auch das Lernen mit Laptop und Tablet

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In Coronazeiten werden mobile Endgeräte wie Tablets wichtiger. © ZVW/Alexandra Palmizi

Die Gemeinde Schwaikheim war schnell und hat umgehend 50 neue Tablets und 30 Laptops für die Ludwig-Uhland-Gemeinschaftsschule bestellt, als Ende Juli rund 46 300 Euro für die Sofortausstattung aus Fördermitteln des Bundes und des Landes eingegangen waren. Das ist einer Mitteilung von Dominik Thewes, Pressesprecher der Gemeinde, zu entnehmen.

Da viele Schulträger im Zuge des Digitalpakts bedacht und bestellen würden, befürchtete die Gemeinde Lieferengpässe. Doch man wollte gleich nach den Sommerferien mit den mobilen Geräten in den Startlöchern stehen. Damit im Fall der Fälle auf neuerliche Corona-Maßnahmen ohne Verzögerung reagiert und auf Fernunterricht umgestellt werden kann. „So können wir auch den Schülern helfen, die zu Hause keinen Zugang zu entsprechender Technik haben“, sagt Schulleiterin Heike Hömseder. Die Geräte werden im Bedarfsfall auch verliehen.

Außerdem hat die Gemeinde in den Sommerferien das notwendige Software-Paket für die Schule installiert, die sich momentan noch auf zwei Standorte verteilt, Schwaikheim und Winnenden. „Das Programm bietet nun neben der Möglichkeit von gemeinsamen Videokonferenzen auch eine Plattform zur Aufgabenstellung und -bearbeitung an, damit unsere Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften im Falle des Fernlernunterrichts kommunizieren und Aufgaben bearbeiten können“, erklärt Heike Hömseder. Zum Einsatz kommt all das auch jetzt schon, das digitale Lernen wird in den Unterricht an der Ludwig-Uhland-Gemeinschaftsschule aufgenommen.