Urbach

Brandstifter ist in U-Haft

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Die Asylbewerberunterkunft Urbach ist nach dem Brand vorerst nicht bewohnbar. © Ellwanger / ZVW

Urbach. Wie die Polizei mitteilt, befindet sich der 22-jährige Afghane, der am Freitagabend den Er steht im Verdacht, kurz vor 22 Uhr seine eigene Matratze vorsätzlich in Brand gesetzt zu haben.



Zwei Räume in der Containersiedlung wurden dabei komplett zerstört. Das Gebäude ist vorerst unbewohnbar. h.

Bis Mittwochnachmittag wurde das Gebäude von der Polizei untersucht, ein Brandsachverständiger war zuletzt vor Ort. Die Ermittlungen sind nun abgeschlossen. Den Bewohnern des ersten Stockwerkes, in dem das Feuer ausbrach, ist es nun möglich, ihre Habseligkeiten aus den Zimmern zu holen.

In die Container wurde eingebrochen

Indes war bei der Bürgerfragestunde im Gemeinderat am Dienstag die Frage aufgekommen, ob es Einbrüche in das Objekt gegeben habe. Die Polizei hat dies auf unsere Nachfrage hin nun bestätigt. Demnach entdeckten Streifenbeamte bei einer Routineuntersuchung, dass das Siegel an einer der Türen aufgebrochen war. Bei der Untersuchung der Unterkunft trafen die Beamten jedoch weder verdächtige Personen an, noch konnten sie feststellen, ob Wertgegenstände entwendet wurden.

Da noch nicht absehbar ist, ob und wann das vom Landkreis betriebene Wohnheim Wasenmühle wieder bezogen werden kann, ist der Umzug der ehemaligen Bewohner in vollem Gange. Noch ist nicht endgültig klar, wohin diese verlegt werden. Ein Teil der Männer besitzt bereits einen Status als anerkannter Flüchtling und müsste eigentlich in die Anschlussunterbringung kommen, wofür die Kommunen selbst zuständig sind.

In Winterbach bleiben können sie jedenfalls nicht. Nach dem kreisweiten Verteilungsschlüssel sind Plüderhausen und Weinstadt am wahrscheinlichsten.