Urbach

Eine Umfrage verrät, was die Urbacher über ihren Ort denken - welche Schlüsse zieht die Verwaltung aus den Ergebnissen?

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Urbach von oben anno 2015. Wie wird sich die Gemeinde in Zukunft entwickeln? Archivfoto. © Gabriel Habermann

Was läuft in Urbach gut und wo besteht noch Verbesserungsbedarf? Um diese Fragen zu beantworten, hatten 4000 Urbacherinnen und Urbacher dieses Jahr die Chance, Fragebögen auszufüllen, in denen sie beantworteten, wie es sich in der Gemeinde ihrer Meinung nach lebt. Die Antworten fließen in das Gemeindeentwicklungskonzept 2035 ein, das der Verwaltung und dem Gemeinderat eine klare Linie bei anstehenden Entscheidungen zur Zukunft der Gemeinde geben soll.

1466 gültige Fragebögen gingen an das beauftragte Büro Reschl Stadtentwicklung zurück, das die Antworten dann sorgfältig ausgewertet hat. Weil genug Antworten aus verschiedenen Bevölkerungsgruppen zurückkamen, sind die Ergebnisse laut dem Büro repräsentativ. Wir haben sie genauer unter die Lupe genommen und uns mit der Bürgermeisterin Martina Fehrlen darüber unterhalten, was die Auswertung für die Zukunft der Gemeinde bedeuten könnte.

Welche Ergebnisse waren überraschend?

„Ich war überrascht, dass der Durchgangsverkehr und das Parken so deutlich stören“, sagt Martina Fehrlen. Das Ordnungsamt werde in Zukunft häufiger Strafzettel fürs Falschparken verteilen, außerdem sei ein Tempo 30 für den gesamten Ort im Gespräch, das die Gemeinde beim Landratsamt beantragt habe.

Auch dass die lange zurückliegende 800-Jahr-Feier des Ortes in der Rubrik „Bitte benennen Sie ein Ereignis, das Sie mit Urbach besonders verbinden“ vor der Gartenschau liegt, könne sie sich nicht erklären. Mit 31,1 Prozent führt übrigens der Weihnachtsmarkt diese Kategorie an, gefolgt von der Antwort „Schnitzfehde/Straßenfest“ (20 Prozent). „Die Urbacher feiern eben gerne“, sagt ihre Bürgermeisterin dazu. „Das ist doch schön.“

Topergebnisse beim Thema Kultur

„Es gibt schon Antworten, die urbachspezifisch sind“, sagt Adrian Schwake aus dem Projektteam Urbach bei Reschl Stadtentwicklung. „Generell kann man sagen, die Ergebnisse waren sehr positiv.“ Es habe kein negatives Thema gegeben, dass der Urbacher Bevölkerung besonders unter den Nägeln gebrannt habe. „Herauszugreifen ist das Thema Kultur, wo im Vergleich zu anderen Kommunen in dieser Größe sehr positive Ergebnisse zustande kamen.“ Auch die Betreuungsmöglichkeiten für Kinder und die Einkaufsmöglichkeiten wurden gut bewertet. „In vielen Bereichen der Infrastruktur hat die Befragung eine hohe Zufriedenheit gezeigt“, so Adrian Schwake. Die Zufriedenheit mit der allgemeinen Lebensqualität in Urbach (97,8 Prozent) sei eines der höchsten Ergebnisse, die in vergleichbaren Umfragen zustande kamen.

Was läuft in Urbach gut und wo besteht noch Verbesserungsbedarf? Um diese Fragen zu beantworten, hatten 4000 Urbacherinnen und Urbacher dieses Jahr die Chance, Fragebögen auszufüllen, in denen sie beantworteten, wie es sich in der Gemeinde ihrer Meinung nach lebt. Die Antworten fließen in das Gemeindeentwicklungskonzept 2035 ein, das der Verwaltung und dem Gemeinderat eine klare Linie bei anstehenden Entscheidungen zur Zukunft der Gemeinde geben soll.

1466 gültige Fragebögen gingen an

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