Urbach

Gebühren für die Kinderbetreuung: Warum Urbacher Eltern für Juni nicht tageweise zahlen können

Kinderbetreuung
Seit 29. Juni sind wieder alle Kinder in den Kitas. Zur Abrechnung der Gebühren für die Zeit davor hat der Gemeinderat jetzt einen Beschluss gefasst (Symbolfoto). © pixabay

Die Urbacher Eltern müssen auch für den Monat Juni keine Gebühren für die Kinderbetreuung zahlen, wenn ihre Kinder nicht die Not- oder erweiterte Regelbetreuung in Anspruch genommen haben. Das hat der Gemeinderat in seiner zurückliegenden Sitzung nun endgültig beschlossen. Für die Kinder, die im Juni in der Betreuung waren, gilt der gleiche Abrechnungsmodus wie schon im Mai. Wer bis zu 50 Prozent der normalen Betreuungszeit in Anspruch genommen hat, zahlt 50 Prozent der Kosten. Und wer mehr als 50 Prozent der Zeit in Anspruch genommen hat, zahlt 100 Prozent.

Eine tageweise Abrechnung, wie von Elternvertretern und auch einigen Gemeinderäten gefordert, sei nicht umsetzbar, so die Gemeindeverwaltung. Es „erfordert einen sehr hohen personellen Aufwand“, so Simone Frenzel, die im Rathaus die Kindertagesstätten managt. Auch eine weitere Abstufung mit 25 und 75 Prozent der Kosten bedeute enormen Aufwand, weil das Computerprogramm, das die Verwaltung nutze, das nicht könne und man alles von Hand ausrechnen müsse. „Wir haben 20 verschiedene Gebührensätze“, sagte Simone Frenzel im Gemeinderat. „Bei einer tageweisen Abrechnung wären es 200.“

"Es ist momentan personell nicht machbar"

Bürgermeisterin Martina Fehrlen sagte: „Es ist momentan personell nicht machbar.“ Man müsse schauen, dass der für die Kinderbetreuung zuständige Fachbereich im Rathaus arbeitsfähig bleibe.

Martina Fehrlen betonte: „Alles, was wir gerade beschließen, ist zugunsten der Eltern. Wir reden darüber, wie weit wir entgegenkommen.“ Für die Gemeinde bedeutet auch die Abrechnung mit 50 oder 100 Prozent hohe Einnahmeverluste, da es kein Nothilfepaket des Landes mehr gibt. Der Beschluss für die abgestufte Abrechnung im Juni fiel letztendlich im Gemeinderat einstimmig, wenn auch einige Räte bekundeten, dass sie mehr Entgegenkommen für die Eltern begrüßt hätten.

Das Abrechnungsmodell mit 50 und 100 Prozent für Mai und Juni wurde von vielen Kommunen so gewählt, so zum Beispiel in Remshalden. Andere wie Plüderhausen rechnen tageweise ab.

Die Urbacher Eltern müssen auch für den Monat Juni keine Gebühren für die Kinderbetreuung zahlen, wenn ihre Kinder nicht die Not- oder erweiterte Regelbetreuung in Anspruch genommen haben. Das hat der Gemeinderat in seiner zurückliegenden Sitzung nun endgültig beschlossen. Für die Kinder, die im Juni in der Betreuung waren, gilt der gleiche Abrechnungsmodus wie schon im Mai. Wer bis zu 50 Prozent der normalen Betreuungszeit in Anspruch genommen hat, zahlt 50 Prozent der Kosten. Und wer mehr

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