Urbach

Heiraten in Urbach bald auch am Turm an der Birke möglich

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Ein Brautpaar lässt sich von der Standesbeamtin Elke Krubitzer (links) im Freien verheiraten. © Ralph Steinemann Pressefoto

Für Paare, die in Urbach heiraten wollen, gibt es Neuigkeiten: Für die Eheschließung in der Gemeinde kommen mehrere neue Orte hinzu. „Trauungen auf der Terrasse des Schlosses sind jetzt ohne Mehrkosten möglich“, verkündete die Bürgermeisterin Martina Fehrlen vor kurzem in einer Gemeinderatssitzung. Wegen der Corona-Beschränkungen in Innenräumen und auch ganz allgemein als attraktive Alternative zum bisherigen Angebot.

Die Möglichkeit, auf der Schlossterrasse zu heiraten, haben Paare am vergangenen Wochenende bei sonnigem Wetter schon in Anspruch genommen. Seit Montagmittag ist nun klar: Auch am Turm an der Birke kann bald geheiratet werden. Dabei gibt es allerdings ein paar Einschränkungen.

Nur kleine Trauungen am Turm

„In Kürze wird es möglich sein, auch am Turm bei der Birke die Ehe zu schließen“, gibt Elke Krubitzer, Standesbeamtin der Gemeinde, Auskunft. Dort werden allerdings auch nach der Corona-Pandemie nur kleinere Trauungen stattfinden können, aufgrund der landwirtschaftlichen Nutzung der angrenzenden Grundstücke und da dort kein ausgewiesener Parkplatz zur Verfügung steht. Trauungen dort sind nur bei gutem Wetter und nur in den Monaten Mai bis September möglich. Zudem soll für die Trauungen beim Turm - und in Zukunft wohl doch auch für die Eheschließungen im Schloss - eine Gebühr anfallen.

Bei der Standortwahl spielen nicht nur die Größe der Hochzeitsgesellschaft und die Corona-Regeln eine Rolle. „Der Standesbeamte entscheidet immer am Hochzeitstag, ob die Trauung im Freien vom Wetter her möglich ist oder nicht“, so Elke Krubitzer. Deshalb müsse immer auch eine Ausweichmöglichkeit für Regenwetter zur Verfügung stehen. Bei der Schlossterrasse sei das zum Beispiel die benachbarte Begegnungsstätte, wo schon, bevor die Möglichkeit bestand, an die frische Luft auszuweichen, die meisten Urbacher Trauungen ausgerichtet wurden. Im Rathaus-Trauzimmer konnten unter der Corona-Verordnung laut Krubitzer nur das Brautpaar und die Standesbeamtin, bestenfalls noch die Trauzeugen unterkommen.

Keine Planungssicherheit durch Corona

Viele Verlobte haben 2020 und in diesem Jahr ihre Hochzeit verschieben müssen. Durch Corona bestand keine Planungssicherheit, Gästezahlen waren stark begrenzt, größere Feiern kaum möglich. „Es wird schon manchmal verschoben“, sagt so auch Elke Krubitzer über das Heiratsverhalten in Urbach. Im vergangenen Jahr habe es so viele Hochzeiten gegeben wie sonst auch, sie habe aber das Gefühl, dass sich Paare in diesem Jahr etwas verhaltener zum Heiraten anmelden als normalerweise. In einem durchschnittlichen Jahr heiraten in Urbach laut der Standesbeamtin 30 bis 40 Menschen, für 2021 haben sich bis jetzt erst 18 angemeldet, die meisten davon Paare, die eigentlich schon 2020 heiraten wollten – wobei es auch immer Schwankungen gebe und sicher noch ein paar Brautleute dazukommen werden.

Hoffnung auf Impfungen

„Es gibt welche, die sagen, sie wollten schon im letzten Jahr heiraten und wissen nicht, ob es im nächsten wirklich besser wird“, sagt Elke Krubitzer. „Aber die einen oder anderen verschieben die Hochzeit doch noch mal auf das nächste Jahr.“ Diese Paare hoffen, dass die Impfungen die Heiratsbedingungen im nächsten Jahr verbessern.

Aktuell hat sich die Lage für Brautpaare dank der niedrigen Inzidenzzahlen wieder etwas entspannt. Im Rems-Murr-Kreis gilt momentan: Private Veranstaltungen wie Geburtstags- oder Hochzeitsfeiern dürfen im Freien mit bis zu 200 Personen stattfinden, wenn die Dokumentationspflicht und Hygieneregeln eingehalten werden. In geschlossenen Räumen sind unter Umständen auch 200 Leute erlaubt, allerdings nur, wenn die Anwesenden der 3-G-Regel entsprechen (getestet, genesen oder geimpft).

Für Paare, die in Urbach heiraten wollen, gibt es Neuigkeiten: Für die Eheschließung in der Gemeinde kommen mehrere neue Orte hinzu. „Trauungen auf der Terrasse des Schlosses sind jetzt ohne Mehrkosten möglich“, verkündete die Bürgermeisterin Martina Fehrlen vor kurzem in einer Gemeinderatssitzung. Wegen der Corona-Beschränkungen in Innenräumen und auch ganz allgemein als attraktive Alternative zum bisherigen Angebot.

Die Möglichkeit, auf der Schlossterrasse zu heiraten, haben Paare

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