Urbach

Künstliche Intelligenz ermittelt Straßenzustand

Straßensanierung Seestraße
Straßeninstandhaltung gehört zu den Pflichtaufgaben von Kommunen. © ALEXANDRA PALMIZI

Zu den Pflichtaufgaben einer Kommune gehört es mitunter, dafür zu sorgen, dass ihre Straßen und Wege sicher befahr- und begehbar sind. Kommen sie ihrer Verkehrssicherungspflicht nicht nach, sind die Kommunen haftbar. Deshalb ist es in ihrem Interesse, regelmäßige Straßenkontrollen durchzuführen, um Verletzungen von Verkehrsteilnehmern, für die sie verantwortlich wären, zu vermeiden und diese zu dokumentieren.

Alle vier Meter eine Aufnahme

Für diese Dokumentation will die Urbacher Verwaltung in Zukunft das PC-gestützte Straßenkontrollsystem „Vialytics“ einsetzen, das unter anderem auch schon in der Nachbarkommune Schorndorf Anwendung findet. Die Urbacher Verwaltung beschreibt die Funktionsweise des Programmes wie folgt: Ein Mitarbeiter des Bauhofs führt die Straßenkontrollen durch, indem er die Gemeindestraßen abfährt und dabei alle vier Meter eine Aufnahme erstellt. Der dabei festgestellte Zustand der Straße wird unter Angabe von Art und Größe der Schäden, der genauen Lage, des Datums und der Uhrzeit dokumentiert und synchronisiert. Aus dem Kontrollsystem können dann gezielt Aufträge erstellt werden, die an die mit der Behebung der Schäden beauftragten Bauhofmitarbeiter oder an beauftragte Firmen ausgehändigt werden können.

Das Ortsbauamt hat das Straßenkontrollsystem bereits getestet und erhofft sich von seiner Einführung, dass die Schäden an den Straßen der Gemeinde schneller und übersichtlicher erfasst werden können. Zudem werden das Datum und die Uhrzeit der Kontrollen sowie die Schadensaufnahme dokumentiert und dauerhaft bereitgehalten, was im Falle einer eventuellen Beweispflicht bei Schäden von Verkehrsteilnehmern wichtig wäre.

Was kostet die Lizenz pro Jahr?

Laut Verwaltung sollen im ersten Schritt die innerörtlichen Gemeindestraßen und Gemeindeverbindungsstraßen befahren werden. Das asphaltierte Straßennetz der Gemeinde ist etwa 45 Kilometer lang. Bei einem Gesamtpreis von etwa 100 Euro pro Kilometer kostet die Jahreslizenzgebühr für das neue Programm die Gemeinde rund 4500 Euro.

Der Technische Ausschuss der Gemeinde hat die Verwaltung beauftragt, diese finanziellen Mittel im Haushalt 2021 und in den Folgejahren einzuplanen.

Zu den Pflichtaufgaben einer Kommune gehört es mitunter, dafür zu sorgen, dass ihre Straßen und Wege sicher befahr- und begehbar sind. Kommen sie ihrer Verkehrssicherungspflicht nicht nach, sind die Kommunen haftbar. Deshalb ist es in ihrem Interesse, regelmäßige Straßenkontrollen durchzuführen, um Verletzungen von Verkehrsteilnehmern, für die sie verantwortlich wären, zu vermeiden und diese zu dokumentieren.

Alle vier Meter eine Aufnahme

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