Urbach

Kostenlose Corona-Tests werden in den Urbacher Kindergärten gut nachgefragt

Symbolfotokigacorona
Viele Eltern sind froh, wenn die Kindergärten geöffnet bleiben - auch während einer Corona-Welle. © Gaby Schneider

Am Montag war es so weit: Die Inzidenz im Rems-Murr-Kreis lag lange genug stabil unter 165, so dass eine Öffnung der Kindergärten wieder möglich war. Auch die Urbacher Kindergärten konnten so wieder zum Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen übergehen. Wie die erste Woche lief und welche Schwierigkeiten es dennoch gibt.

„Bei uns sind alle Kinder zurückgekommen“, berichtet Michaela Schuler, die die Kindertagesstätte Kunterbunt leitet. Auch während der Notbetreuung fehlten allerdings nur sechs Kinder, viele der Eltern, die ihre Kinder in die Einrichtung schicken, sind berufstätig. „Für uns war das aber kein Problem“, sagt Michaela Schuler.

Eltern sind froh über Öffnung

Überhaupt: „Bedenken wegen der Infektionszahlen dürfen wir nicht haben, sonst könnten wir unseren Beruf nicht ausüben“, so Schuler. Schließlich wollen die kleinen Kinder auch einmal auf dem Schoß sitzen oder kuscheln. Auch die Eltern seien überwiegend froh, dass ihre Kinder nun wieder alle kommen dürften. Ein wenig Sicherheit vor der Infektion mit den Coronaviren bieten die Tests.

„Die Eltern bekommen Päckchen mit fünf Tests mit und können dann nach zwei Wochen wieder neue abholen“, erklärt Michaela Schuler. „Das wird eigentlich gut angenommen.“ Lediglich zwei oder drei Familien seien dabei, die das Angebot nicht in Anspruch nähmen. Auch das Kindergarten-Personal testet sich regelmäßig selbst. Probleme sieht Michaela Schuler eher an anderer Stelle.

Schwierigkeiten mit Impftermin-Vergabe

Zum Beispiel stört sie, dass Erzieherinnen und Erzieher bei der Vergabe von Impfterminen nicht bevorzugt werden, und ihr Personal deshalb keine Möglichkeit hat, sich schnell impfen zu lassen, um geschützter zu sein. Sie selbst müsse weit fahren, um sich impfen zu lassen, andere aus dem Team hätten überhaupt noch keinen Termin bekommen. „Eigentlich würden sich alle impfen lassen, aber es ist gerade wirklich schwierig, einen Termin zu bekommen, gerade wenn man tagsüber arbeitet.“

Das kann Heike Bieg, Sachgebietsleitung Bildung und Erziehung bei der Gemeindeverwaltung, bestätigen. „Die Erzieherinnen und Erzieher müssen sich wie alle anderen auch bemühen, über die Impfzenten und Arztpraxen einen Termin zu ergattern“, sagt sie. Das sei mit gewissen Wartezeiten verbunden. „Die Bereitschaft ist hoch, die Mehrheit kümmert sich um einen Termin“, so Bieg. Die dritte Corona-Welle habe viele motiviert, die Impfung anzugehen, nur an den Terminen fehle es noch. Sie hoffe, dass sich die Lage bis zu den Sommerferien verbessere.

Bis dahin müssen die Kindergarten-Mitarbeiter sich wohl auf die Selbsttests verlassen - und darauf, dass die Familien, deren Kinder ihre Einrichtungen besuchen, verantwortungsvoll mit der Pandemie-Situation umgehen. Die Lolli-Tests, die in der Gemeinde zum Einsatz kommen, sind für die Eltern momentan kostenlos.

Unsicherheit strapaziert Eltern

Die Rückkehr der kleinen Urbacherinnen und Urbacher in ihre Kindergärten hat laut Heike Bieg diese Woche problemlos funktioniert. Sie sagt aber: „Wir hätten gerne mehr Planungssicherheit.“ Die ständige Unsicherheit, wann geöffnet werde und wann dann doch wieder geschlossen werden müsse, strapaziere die Eltern. „Wir haben es immer angekündigt, wenn sich Tendenzen abzeichnen, aber letztendlich müssen wir auch abwarten“, so Bieg.

„In der Notbetreuung waren bei uns 50 Prozent der Kinder da“, gibt Yvonne Lehrer, Leiterin der Kita Wiese, Auskunft. Seit Montag seien fast alle Kinder zurückgekehrt. „Für die Kinder ist das auf jeden Fall schön“, findet sie. „Man merkt schon, dass ihnen die sozialen Kontakte fehlen.“ So wie sie es mitbekomme, seien auch die Eltern insgesamt sehr froh, dass ihre Kinder die Einrichtung wieder besuchen dürfen.

„Es läuft wirklich gut“, sagt Yvonne Lehrer über den Betrieb ihrer Einrichtung. „Wir sind froh, dass wir wieder mit den Kindern zusammen sein können und sie wieder auf ihrem Weg begleiten können.“

Am Montag war es so weit: Die Inzidenz im Rems-Murr-Kreis lag lange genug stabil unter 165, so dass eine Öffnung der Kindergärten wieder möglich war. Auch die Urbacher Kindergärten konnten so wieder zum Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen übergehen. Wie die erste Woche lief und welche Schwierigkeiten es dennoch gibt.

„Bei uns sind alle Kinder zurückgekommen“, berichtet Michaela Schuler, die die Kindertagesstätte Kunterbunt leitet. Auch während der Notbetreuung fehlten allerdings

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