Urbach

Langer Prozess findet ein Ende: Der Urbacher Lidl-Markt darf erweitern

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Der Urbacher Lidl will sich schon seit Jahren vergrößern. © Gaby Schneider

Die geplante Lidl-Erweiterung war schon oft Thema im Urbacher Gemeinderat und so in der jüngsten Sitzung des Gremiums auch schnell abgehakt. Der Discounter will eine Backnische im Laden unterbringen und sein Gebäude erweitern. Dafür musste allerdings der Bebauungsplan geändert werden. Der Prozess zieht sich schon lange hin und kommt nach der öffentlichen Auslegung des Entwurfs für die entsprechende Bebauungsplanänderung nun zum Ende: Der Lidl-Markt darf erweitern, die Möglichkeit für Ausweichparkplätze besteht.

14 Stellplätze gehen verloren

Zur Erinnerung: Durch die Erweiterung des Markts gehen vor dem Lidl-Markt 14 Stellplätze verloren. Auf dem benachbarten Grundstück der Gemeinde im Größenwiesenweg 11 soll dafür ein Ausgleich geschaffen werden - allerdings nur, wenn das auch wirklich nötig wird.

Die Lösung, auf die sich der Gemeinderat mehrheitlich geeinigt hat, sieht wie folgt aus: Die 14 Parkplätze werden im Größenwiesenweg nur dann angelegt und an Lidl verpachtet, wenn auf dem vorhandenen Lidl-Parkplatz eine Auslastung der Parkplätze von über 80 Prozent während der Ladenöffnungszeiten an den Werktagen von Donnerstag bis Samstag festgestellt wird. Sollten die Stellplätze tatsächlich angelegt werden, könnten sie in der Zeit von 22 bis 6 Uhr allerdings nicht benutzt werden. Eine mindestens 1,40 Meter hohe Lärmschutzwand würde unmittelbar an den Parkplätzen errichtet, um die Anlieger zu schützen.

Nicht alle finden die Erweiterung gut

„Wir sind dagegen“, sagte Burkhard Nagel, Grünen-Fraktionsvorsitzender, zur Bebauungsplanänderung. Das sei aus vorherigen Diskussionen zum Thema bekannt. In früheren Beratungen hatte die Grünen-Fraktion kundgetan, dass sie die Erweiterung des Marktes für die Lebensmittelversorgung in Urbach für nicht erforderlich hält.

„Ich werde meine Meinung dazu auch nicht ändern“, sagte Siegrun Burkhardt, SPD-Fraktionsvorsitzende, die später ebenso wie die Grünen und Manfred Wrobel-Adelhelm (Bürgerliste Urbach) gegen den Beschlussvorschlag der Verwaltung stimmte. „Ich stimme jetzt zu, weil ich für die Lidl-Erweiterung bin“, sagte dagegen SPD-Rat Jürgen Schlotz. Er sehe es aber nach wie vor kritisch, dass es im geänderten Bebauungsplan nicht mehr Gestaltungsspielraum für die Gemeinde gebe.

Der Gemeinderat beschloss die Satzungen über die Aufstellung des geänderten Bebauungsplans mit fünf Gegenstimmen mehrheitlich.

Die geplante Lidl-Erweiterung war schon oft Thema im Urbacher Gemeinderat und so in der jüngsten Sitzung des Gremiums auch schnell abgehakt. Der Discounter will eine Backnische im Laden unterbringen und sein Gebäude erweitern. Dafür musste allerdings der Bebauungsplan geändert werden. Der Prozess zieht sich schon lange hin und kommt nach der öffentlichen Auslegung des Entwurfs für die entsprechende Bebauungsplanänderung nun zum Ende: Der Lidl-Markt darf erweitern, die Möglichkeit für

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