Urbach

Mehr Nachfrage als Kita-Plätze in Urbach - diese Lösungen sollen Abhilfe schaffen

Kita Stöhrerweg
Die Urbacher Verwaltung prüft den Neubau einer mehrgruppigen Kita. © ALEXANDRA PALMIZI

Die Suche nach einem geeigneten Kindergartenplatz ist für viele Eltern stressig. In Urbach besteht bei den Kindern zwischen drei und sechs Jahren aktuell mehr Bedarf, als Plätze vorhanden sind. Es soll nun aber gegengesteuert werden. Dazu hat der Gemeinderat kürzlich mehrere Beschlüsse gefasst.

Im Ü3-Bereich, also bei Kindern im Alter zwischen drei und sechs Jahren, stehen 90 freien Plätzen 102 Anmeldungen gegenüber. Zwölf Kinder bleiben laut der Verwaltung also vorerst auf der Warteliste. Auch könne nicht allen Familien die Wunscheinrichtung angeboten werden. Einige Familien nehmen Wartezeiten in Kauf. Erfahrungsgemäß würden sich im Laufe der Zeit noch kleine Veränderungen, zum Beispiel durch Umzüge, ergeben, so dass weitere Kinder nach und nach untergebracht werden könnten. Insgesamt, auch mit Hinblick auf die gewünschte Rückkehr zur Regel- statt Maximalbelegung, bestünde ein Platzbedarf in einer Größenordnung von einer Kindergartengruppe.

Angebot ist vielfältig, die Plätze reichen aber momentan nicht aus

„Wir haben im Bereich der 3- bis 6-Jährigen ein sehr gutes und vielfältiges Angebot“, sagte Heike Bieg, bei der Gemeinde für Kindertagesstättenmanagement zuständig, im Gemeinderat. „Das Problem ist, dass wir derzeit gegenüber der Nachfrage zu wenige Plätze haben.“ Zu solchen Engpässen komme es, weil die Nachfrage höher ausfalle, als die Geburtenzahlen es eigentlich vermuten ließen, zum Beispiel, weil es mehr Zuzüge in die Gemeinde gab. Das sei eine Entwicklung, der viele Gemeinden gegenüberstünden. „Das müssen wir uns im Detail noch mal anschauen.“

Bei den jüngeren Kindern unter drei Jahren besteht aktuell keine Platzknappheit. Jeder Familie, die hierfür Bedarf anmeldete, konnte ein Betreuungsplatz angeboten werden. Die Kita Wiese war laut der Kindergartenbedarfsplanung der Verwaltung etwas nachgefragter als die anderen Einrichtungen, weil dort gut Geschwisterkinder untergebracht werden können.

Nachfrage nach Ganztagesbetreuung rückläufig

Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung damit, einen Antrag zur Änderung der Betriebserlaubnis für die Kita Kunterbunt zu stellen. In der Kindertagesstätte sollen nun zeitgemischte Gruppen eingeführt werden, das könnte die Situation etwas entlasten. Momentan sieht die Betriebserlaubnis dort 40 Plätze vor, die ausschließlich für eine Ganztagsbetreuung belegt werden können. Die Nachfrage nach Ganztagsbetreuung ist aber rückläufig.

Außerdem soll die Verwaltung ein Betriebs- und Standortkonzept für die Inbetriebnahme einer weiteren Kindergartengruppe mit wald- beziehungsweise naturpädagogischer Ausrichtung erarbeiten. Ein zweigruppiger Waldkindergarten an einem neuen Standort hätte laut der Verwaltung betriebs- und personalwirtschaftliche Vorteile.

Zeitgemäße neue Einrichtung

Zudem wird die Verwaltung die Planungen für den Neubau einer mehrgruppigen Kindertageseinrichtung aufnehmen. Sie sollte laut Heike Bieg zeitgemäß sein, eventuell mit Küche und einem Raum für Mittagessen, Büroräumen für das Personal und Platz für die Kinder zum Bewegen und Toben auf einem geeigneten Außengelände.

Von den Gemeinderätinnen und Gemeinderäten erntete die Kindertagesstättenmanagerin einiges an Lob für die Lösungsvorschläge und die gute Kommunikation mit den Eltern, die sich nach Ansicht der Gremiumsmitglieder bei vergangenen Gesprächen gezeigt hatte.

Die Suche nach einem geeigneten Kindergartenplatz ist für viele Eltern stressig. In Urbach besteht bei den Kindern zwischen drei und sechs Jahren aktuell mehr Bedarf, als Plätze vorhanden sind. Es soll nun aber gegengesteuert werden. Dazu hat der Gemeinderat kürzlich mehrere Beschlüsse gefasst.

Im Ü3-Bereich, also bei Kindern im Alter zwischen drei und sechs Jahren, stehen 90 freien Plätzen 102 Anmeldungen gegenüber. Zwölf Kinder bleiben laut der Verwaltung also vorerst auf der

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