Urbach

Porsche Tennis Grand Prix: Franziska Eul und Chiara Krötz vom TC Urbach waren dabei

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Chiara Krötz und Franziska Eul (von links) beim heimischen TC Urbach im Ballmädchen-Outfit des Porsche Tennis Grand Prix. © Ralph Steinemann Pressefoto

Beim Porsche Tennis Grand Prix trafen in der vergangenen Woche einige der besten Tennisspielerinnen der Welt in Stuttgart aufeinander. Für Tennisbegeisterte ist das schon beim Zuschauen aufregend, zwei Mädchen aus Urbach waren aber noch viel näher dabei. Als Ballmädchen konnten Franziska Eul und Chiara Krötz, die zu Hause in der Staffelliga (U 15) spielen, die Stars hautnah erleben, sich einen Traum erfüllen und viel dazulernen.

„Ich wollte das schon immer einmal machen“, sagt die 14-jährige Franziska Eul. „Meine Mutter musste die Ballmädchen bei anderen Turnieren immer fragen, wie sie es geschafft haben.“ Ganz einfach sei es nicht gewesen, herauszufinden, wo sie sich bewerben müsse, ihr Tennistrainer beim Tennisclub Urbach habe aber letztendlich einen Kontakt herstellen können. Chiara Krötz (13 Jahre) zog dann mit und bewarb sich ebenso. Bei einem Training vor dem Turnier wurden die beiden eingelernt, mussten unter Beweis stellen, dass sie die nötigen Tennisfähigkeiten haben, um während der Spiele schnell zu reagieren. Vergangene Woche war dann ihr großer Auftritt.

Ernstes Gesicht, aber innere Freudensprünge

„Es war einfach cool, so nahe bei den Spielen dabei zu sein“, findet Franziska Eul. Chiara Krötz stimmt zu: „Teilweise sind sie direkt neben einem reingelaufen.“ Im Ballmädchen-Outfit, das die beiden übrigens behalten durften, habe sie leider nicht nach Autogrammen fragen dürfen, die Erfahrung sei aber einzigartig gewesen. „Auf dem Platz mussten wir ein ernstes Gesicht machen“, sagt auch Franziska Eul. „Auch wenn man eigentlich innerlich Freudensprünge machen könnte.“

Während des Turniers waren die Mädchen mehrere Tage im Einsatz, teils auch sehr lang. „Um 11.30 Uhr ging es los“, sagt Franziska Eul. „Zeitweise waren wir erst um 0 Uhr wieder im Auto nach Hause. Es hat aber sehr viel Spaß gemacht.“ Immer 45 Minuten waren die Mädchen im Einsatz, gefolgt von 45 Minuten Pause, erzählt Chiara. Allerdings gab es nach den Einsätzen immer eine kleine Besprechung, was gut lief und was hätte besser sein können, und sie mussten schon etwas vor dem nächsten Spiel wieder am Platz sein. Über den Tag hinweg waren die Mädchen so im Durchschnitt nach eigenen Angaben bei sechs oder sieben Spielen dabei.

Anstrengender, als man denkt

„Es sieht immer alles leicht aus, wenn man zuschaut“, sagt Franziska Eul. Jetzt wisse sie aber, wie viel Arbeit dahintersteckt, als Ballmädchen auf dem Platz zu stehen. „Man muss viel mitdenken und die Bälle richtig verteilen. Das ist anstrengender, als man denkt.“ Chiara fügt hinzu: „Es hat ein bisschen Übung gebraucht, aber mit der Zeit hat es gut geklappt.“ Bei den Qualifikationen seien kleine Fehler nicht tragisch gewesen, erzählen die Mädchen, und bei den wichtigeren Spielen später hatten sie schon Übung.

Aus den Erzählungen der zwei Mädchen vom vergangenen Wochenende wird klar: Ballmädchen müssen auch selbst schon gut Tennis spielen können, um während der Turniere mithalten zu können. Für Franziska Eul und Chiara Krötz ist schon jetzt glasklar: Beim nächsten Mal werden sie sich auf jeden Fall wieder als Ballmädchen für das Turnier bewerben. Das stehe auf jeden Fall fest.

Beim Porsche Tennis Grand Prix trafen in der vergangenen Woche einige der besten Tennisspielerinnen der Welt in Stuttgart aufeinander. Für Tennisbegeisterte ist das schon beim Zuschauen aufregend, zwei Mädchen aus Urbach waren aber noch viel näher dabei. Als Ballmädchen konnten Franziska Eul und Chiara Krötz, die zu Hause in der Staffelliga (U 15) spielen, die Stars hautnah erleben, sich einen Traum erfüllen und viel dazulernen.

„Ich wollte das schon immer einmal machen“, sagt die

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