Urbach

Schüler der Vorbereitungsklasse gestalten eine Willkommenswand an der Wittumschule

Willkommenswand Wittumschule
Die Schüler vor einer der Wände, die sie grafisch gestaltet haben. © privat

Berufsorientierung, das ist in Zeiten von Corona ein ziemlich schwieriges Unterfangen. Doch die Wittumschule hat sich dieser Herausforderung gestellt – und ein Kunstprojekt mit Schülern der Vorbereitungsklasse auf die Beine gestellt.

Selbstwertgefühl und Integration sollen dadurch gestärkt werden

Bei der Kooperativen Berufsorientierung (KooBO) handelt es sich um ein freiwilliges Angebot der Beruflichen Orientierung. Eine Gruppe von Schülern arbeitet dabei mit Unterstützung eines Bildungsträgers, in diesem Fall mit der BBQ Bildung und Berufliche Qualifizierung, ein Schuljahr lang an der Realisierung einer Projektidee. Das Projekt wird finanziert vom Europäischen Sozialfonds und der Agentur für Arbeit. Seit dem Schuljahr 2015/16 wird es angeboten.

Tanja Deißler als zuständige Lehrerin und Frank Siegel vom Bildungsträger BBQ waren sich zu Beginn des Schuljahres rasch einig. KooBO in Zeiten von Corona geht - mit Verstand, AHA-Regeln und der Unterstützung der Schulleitung. Doch wie bitteschön soll unter diesen Bedingungen ein Projekt mit Schülern der Vorbereitungsklasse (VKL) zu realisieren sein, wenn die deutsche Sprache meist noch erlernt werden muss? Mit gegenseitigem Respekt und Zutrauen, mit Kreativität, Engagement und Beharrlichkeit.

So ist es Deißler in Zeiten des Lockdowns gelungen, die Schüler unter anderem mit fehlenden Endgeräten auszustatten und sie fit für Videokonferenzen zu machen. Die kontinuierliche Projektfortführung, ob in Präsenz oder digital, hat das Gruppen- und Selbstwertgefühl der jungen Menschen gestärkt und den Integrationsprozess beschleunigt.

Künstler hat die Wände gemeinsam mit Schülern gestaltet

Ziel des diesjährigen KooBO-Projektes war es, Außenwände der Schule künstlerisch zu gestalten und in diesem Zusammenhang für Weltoffenheit und Toleranz zu werben. Darüber hinaus erhielten die Schüler fortwährend Einblicke in den Maler- und Lackiererberuf.

Entstanden ist ein Graffitikunstwerk mit Willkommensschriftzügen in den Sprachen der am Projekt beteiligten Schüler. Für die Realisierung der „Willkommenswand“ engagierte das KooBO-Team den Graffiti-Künstler Sebastian Müh, der im Moment an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart studiert.

Neben seinem Ansinnen, Kunst in den öffentlichen Raum zu bringen, sei es ihm bei der Arbeit mit den Schülern wichtig gewesen, die Handschrift eines jeden zu interpretieren und sie am gestalterischen Prozess zu beteiligen, heißt es dazu in einer Mitteilung der Schule.

Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung erhielten die Schüler ein Zertifikat für die erfolgreiche Projektteilnahme. Weitere Wände sollen nun folgen.

Berufsorientierung, das ist in Zeiten von Corona ein ziemlich schwieriges Unterfangen. Doch die Wittumschule hat sich dieser Herausforderung gestellt – und ein Kunstprojekt mit Schülern der Vorbereitungsklasse auf die Beine gestellt.

Selbstwertgefühl und Integration sollen dadurch gestärkt werden

Bei der Kooperativen Berufsorientierung (KooBO) handelt es sich um ein freiwilliges Angebot der Beruflichen Orientierung. Eine Gruppe von Schülern arbeitet dabei mit Unterstützung

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