Urbach

Urbacher Mitte II: So steht es um das neue Wohnquartier

Urbacher Mitte II
In der Urbacher Mitte II wird fleißig gebaut: Bauamtsleiter Rolf Koch vor Ort. © Gabriel Habermann

Die sicht- und hörbaren Arbeiten in der Urbacher Mitte II zeigen deutlich: Hier entsteht neuer Wohnraum. In den vergangenen Monaten ist in dem Gebiet gebaut und gewerkelt worden. Die ersten Menschen, wohnen sogar bereits in ihrem neuen Zuhause in der Urbacher Mitte II: „Ein Einfamilienhaus ist schon bewohnt“, gibt Rolf Koch, Leiter des Ortsbauamts, Auskunft. „Bei denen ging es wahnsinnig schnell.“ Bis zum Jahresende werden aber noch mehr Personen die Häuser, die sich im Moment noch im Bau befinden, beziehen können.

Das gesamte Plangebiet der Urbacher Mitte II mitsamt Grünanlagen ist 4,5 Hektar groß, die Nettobaufläche beträgt 2,8 Hektar. Auf 56 Baugrundstücken entstehen nach Auskunft Kochs etwa 160 Wohneinheiten. Die Bauplätze, die im Rahmen der Umlegung der Gemeinde Urbach zugeteilt wurden, sind alle vergeben.

Diskussion um schlechten Baugrund: Kein Käufer sprang ab

Im vergangenen Jahr sind die Grundstücke hitzig diskutiert worden. Vielen der potenziellen Bauherren war wohl nicht bekannt, dass der Baugrund unter dem neuen Wohnquartier teils nicht optimal ist. Einige warfen der Verwaltung vor, dass sie das nicht in der Ausschreibung erwähnt hatte. Nach einem Gespräch mit den interessierten Bauherren, hatte die Verwaltung ihnen im vergangenen Jahr einen Aufschub bei der Unterzeichnung des Kaufvertrags gewährt, um Interessenten die Möglichkeit zu geben, private Gutachten für ihre jeweiligen Grundstücke erstellen zu lassen.

Auf Anfrage gibt die Verwaltung nun Auskunft, dass aufgrund von privaten Gutachten damals keine Käufer abgesprungen sind. Im Bereich der Einfamilienhausbebauung konnten daher bereits alle Grundstücke verkauft und die entsprechenden Notarverträge abgeschlossen werden. „Zahlreiche Käufer haben solche Gutachten machen lassen“, sagt Bauamtsleiter Rolf Koch. Das sei aber heutzutage eigentlich auch üblich.

Ruhestörung und Vermüllung

Es sieht also so aus, als ob das neue Quartier bald gut bevölkert ist. Momentan beherrschen aber noch Baustellen das Landschafts- beziehungsweise Ortsbild. Das bekommen auch die Anlieger mit. „Klar ist das eine Beeinträchtigung und die Anwohner sind Lärm und Schmutz ausgesetzt“, sagt Koch zu den Baumaßnahmen. Es fahren Laster; das regnerische Wetter bringt viel Dreck mit sich. Darüber hinaus kam es unter anderem in der Urbacher Mitte II in den vergangenen Monaten verstärkt zu Ruhestörungen und Müllhinterlassenschaften, weshalb die Gemeinde einen Sicherheitsdienst engagiert hat ().

„Wir haben insgeheim die Hoffnung, dass es weniger wird, wenn das Gebiet bewohnt ist“, sagt Achim Grockenberger vom Urbacher Ordnungsamt zu den Vorfällen. Ob das so kommt, und ob die neue City-Streife den Ruhestörungen schon kurzfristig Einhalt gebieten kann, wird sich in den nächsten Wochen und Monaten zeigen. Die Neu-Anwohner werden der Urbacher Mitte II so oder so hoffentlich bald Leben einhauchen.

Die sicht- und hörbaren Arbeiten in der Urbacher Mitte II zeigen deutlich: Hier entsteht neuer Wohnraum. In den vergangenen Monaten ist in dem Gebiet gebaut und gewerkelt worden. Die ersten Menschen, wohnen sogar bereits in ihrem neuen Zuhause in der Urbacher Mitte II: „Ein Einfamilienhaus ist schon bewohnt“, gibt Rolf Koch, Leiter des Ortsbauamts, Auskunft. „Bei denen ging es wahnsinnig schnell.“ Bis zum Jahresende werden aber noch mehr Personen die Häuser, die sich im Moment noch im Bau

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