Urbach

Vier wollen Bürgermeister in Urbach werden

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Ortsschild der Gemeinde Urbach. © Joachim Mogck

Urbach.
Wenn die Urbacher am Sonntag, 22. April, aufgerufen sind, einen neuen Bürgermeister zu küren, haben sie die Auswahl unter vier Kandidaten. Drei standen schon länger fest, am Montag hat ein weiterer noch kurz vor Ende der Bewerberfrist seine Unterlagen eingereicht. Und Bürgermeister Jörg Hetzinger ausdrücklich untersagt, seinen Namen bekanntzugeben. Daran hält sich der Urbacher Schultes natürlich.

Die Kandidatinnen und Kandiadaten:

Ganz oben auf dem Stimmzettel steht der Name von Martina Fehrlen. Das CDU-Mitglied ist 39 Jahre alt und wohnt in Esslingen. Die Diplomverwaltungswissenschaftlerin hat als Erste ihren Hut in den Ring geworfen.

Als „parteilos und unabhängig“ geht Dieter Schienmann ins Rennen. Der Technische Beigeordnete der Gemeinde Remshalden ist der zweite ernsthafte Kandidaten neben Martina Fehrlen. Er wohnt in Kernen.

Auf dem Stimmzettel erscheint auch der Name von Friedhild „Fridi“ Miller. Das war insofern nicht anders zu erwarten, weil die Frau aus Sindelfingen sich überall bewirbt, wo Bürgermeisterwahlen sind.

Wer ist der Vierte?

Stellt sich die Frage, wer ist der Vierte im Bunde? Es spricht vieles, ja alles dafür, dass es kein ersthafter Konkurrent von Fehrlen und Schienmann sein kann. Denn wäre er es, müsste ihm daran gelegen sein, dass sein Name möglichst bald in der Öffentlichkeit erscheint und bekannt wird. Außerdem tagt am Dienstag, 27. März, um 18.30 Uhr der Urbacher Gemeindewahlausschuss.

Spätestens dann ist der Name des Geheimnistuers öffentlich bekannt. Und spätestens dann steht auch definitiv fest, ob es sich dabei um Thomas Hornauer aus Plüderhausen handelt oder nicht. Dass er Interesse an einer weiteren Kandidatur innerhalb von wenigen Wochen nach Plüderhausen und Welzheim hat, ist unbestritten. Er hat beispielsweise die letzte Urbacher Gemeinderatssitzung besucht. Er kam zwar spät, aber er kam.