Urbach

WM-Protestaktion Kultur kickt Katar in Urbach: 2450 Euro Spenden gesammelt

Kultur kickt Katar
Logo der Aktion Kultur kickt Katar in der Urbacher Kneipe "Zom Täle". © Palmizi / ZVW

Für Deutschland lief die kontroverse Winter-WM in Katar nicht sonderlich gut, die Protestaktion „Kultur kickt Katar“ endet dafür aber mit einem positiven Signal. Während jedes Deutschlandspiels und während der K.-o.-Runden fanden in der Urbacher Kulturkneipe „Zom Täle“ Konzerte für alle statt, die die WM in Katar lieber boykottieren wollten, weil sie das Zuschauen nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren konnten.

Die Veranstalter sind zwar Fußballfans, wollten mit dem Boykott aber ein Zeichen setzen. Unter anderem gegen „die himmelschreiende Korruption, die Arbeitssklaven zur Errichtung von nachher nicht mehr gebrauchten und nicht mal jetzt gefüllten Stadien, die auch noch klimatisiert werden in der Wüstenglut, Apartheid gegen Frauen“, wie Mit-Initiator Frank Eppel am ersten Abend der Veranstaltungsreihe aufzählte.

Spenden gehen an Amnesty International

Von Beginn an war klar, dass die Protestaktion für einen guten Zweck stattfinden sollte. 30 Prozent des Umsatzes und die Eintrittsgelder für die Konzerte kommen der Menschenrechtsorganisation Amnesty International zugute. Laut „Täle“-Chef Michael Rapp, der durch den Verzicht, die WM in seiner Kneipe zu zeigen, durchaus auch wirtschaftliche Einbußen in Kauf nahm, kamen nun insgesamt 2450 Euro (2300 Euro und eine Direktüberweisung eines Gasts von 150 Euro) zusammen, die an Amnesty International gespendet werden können.

Für Deutschland lief die kontroverse Winter-WM in Katar nicht sonderlich gut, die Protestaktion „Kultur kickt Katar“ endet dafür aber mit einem positiven Signal. Während jedes Deutschlandspiels und während der K.-o.-Runden fanden in der Urbacher Kulturkneipe „Zom Täle“ Konzerte für alle statt, die die WM in Katar lieber boykottieren wollten, weil sie das Zuschauen nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren konnten.

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Die Veranstalter sind zwar Fußballfans, wollten mit dem Boykott

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