Waiblingen

Alexanderstift Hegnach: Weitere Corona-Fälle - und ein Toter

Alexanderstift
Das Alexanderstift in Hegnach hat 37 stationäre Pflegeplätze sowie Kurzzeitpflegeplätze und sechs betreute Seniorenwohnungen. © ZVW/Benjamin Büttner

Im Alexanderstift der Diakonie Stetten in Hegnach nimmt die Zahl der Corona-Infektionen weiter zu. Das gibt Pressesprecher Steffen Wilhelm bekannt. Insgesamt sind Stand Mittwochabend vier Mitarbeiter und neun Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Am Mittwoch, 19. Januar, hatten nur zwei Bewohner des Alexanderstifts Hegnach ein positives PCR-Testergebnis erhalten – und bei den Mitarbeitern gab es nur ein positives PCR-Testergebnis sowie einen Verdachtsfall. Nun hat sich die Lage im Vergleich zum 19. Januar verschärft.

Ein zweifach geimpfter Bewohner ist jüngst an Corona gestorben

„Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass einer der betroffenen Bewohner im Zusammenhang mit Corona am vergangenen Freitag im Krankenhaus verstorben ist“, so Steffen Wilhelm. Der verstorbene Bewohner habe schwere Vorerkrankungen gehabt und war zweifach geimpft. „Die weiteren infizierten Bewohner und Mitarbeitenden sind geboostert beziehungsweise zweifach geimpft.“ Einer betroffenen Bewohnerin geht es nach Angaben des Pressesprechers aktuell nicht gut. „Sie hat starke Symptome. Die weiteren Betroffenen zeigen derzeit nur leichte Symptome und haben einen milden Verlauf.“

Das gesamte Seniorenzentrum steht unter Quarantäne

Das erste positive Testergebnis fürs Alexanderstift Hegnach lag am Freitag, 14. Januar, vor. Zum Schutz der Bewohner und Mitarbeiter wurde damals der betroffene Bereich unter Quarantäne gestellt und für Besucher geschlossen – und das wurde nun aufs ganze Haus ausgeweitet, wie Sprecher Steffen Wilhelm klarstellt. „Aufgrund der Corona-Situation steht aktuell das gesamte Haus nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt unter Quarantäne und ist nach wie vor für Besucher geschlossen.“

Jeder Mitarbeiter des Alexanderstifts muss eine persönliche Schutzausrüstung tragen

Mitarbeiter müssen eine Vollschutzausrüstung tragen. Die vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlene und für die Mitarbeitenden bereitgestellte persönliche Schutzausrüstung (PSA) besteht laut Steffen Wilhelm aus einem Einweg-Schutzkittel, Einweg-Handschuhen, einer FFP2-Maske und einer Schutzbrille.

Die Bewohner und ihre Angehörigen haben trotz der Quarantäne die Möglichkeit, miteinander zu telefonieren. „Dies wird auch gerne und oft genutzt“, stellt Steffen Wilhelm klar. Entweder wird über das Festnetztelefon telefoniert oder über das eigene Mobiltelefon. „Für Videotelefonate mit den Angehörigen steht in unseren Häusern ein Tablet-PC zur Verfügung. Bei diesen Videotelefonaten geben unsere Mitarbeitenden nach Möglichkeit gerne Hilfestellung.“

Auf die Frage, ob es neben dem Alexanderstift in Hegnach auch im Alexanderstift in Hohenacker mit seinen 44 stationären Pflegeplätzen einen Corona-Ausbruch gibt, hat Diakonie-Sprecher Steffen Wilhelm eine gute Nachricht: „In unserem Gemeindepflegehaus in Hohenacker gibt es derzeit erfreulicherweise keine Corona-Fälle.“

Im Alexanderstift der Diakonie Stetten in Hegnach nimmt die Zahl der Corona-Infektionen weiter zu. Das gibt Pressesprecher Steffen Wilhelm bekannt. Insgesamt sind Stand Mittwochabend vier Mitarbeiter und neun Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Am Mittwoch, 19. Januar, hatten nur zwei Bewohner des Alexanderstifts Hegnach ein positives PCR-Testergebnis erhalten – und bei den Mitarbeitern gab es nur ein positives PCR-Testergebnis sowie einen Verdachtsfall. Nun hat sich

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