Waiblingen

Angeklagter begeht Selbstmord

Justitia gerichtsverhandlung urteil symbol symbolbild
Symbolbild. © Joachim Mogck

Waiblingen/Stuttgart. Ein 46-Jähriger, der wegen versuchten Vergewaltigungen in Untersuchungshaft saß, hat sich nun das Leben genommen. Laut Anklage soll der Mann Frauen in Waiblingen, Bad Cannstatt und Böblingen angegriffen haben.

Wie die Stuttgarter Zeitung am Donnerstagmorgen berichtet, ist der 46-Jährige in der Nacht vom 10. auf den 11. Mai in der Untersuchungshaft verstorben. Das Verfahren wird eingestellt, wie das Landgericht bestätigt. Über die Umstände des Todes wollte das Gericht nichts sagen.

Wie berichtet wurden dem Mann mehrere Fälle versuchter Vergewaltigung zur Last gelegt. So soll er am 7. Juni früh morgens eine 19-jährige Frau vor ihrer Haustüre in Bad Cannstatt angegriffen haben. Die Frau wehrte sich jedoch gegen den Angreifer, der sie bis ins Treppenhaus verfolgte. Als sie laut um Hilfe rief, floh er.

Der zweite Angriff soll am 14. Juni nahe der S-Bahnhaltestelle Stetten-Beinstein stattgefunden haben. Dort soll er eine Frau attackiert haben, die gegen 4.30 Uhr auf dem Heimweg war. In Waiblingen wurde sie dann gepackt und mit einem Messer bedroht. Sie konnte sich aber losreißen und um Hilfe rufen. Daraufhin rannte der Mann davon. Noch am selben Tag gegen 10.15 Uhr soll er eine weitere Frau in der Böblinger Uferstraße angegriffen und bis ins Treppenhaus ihrer Wohnung verfolgt haben. Als sie laut schrie, kamen ihr Nachbarn zu Hilfe.

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