Waiblingen

Aufruf von Waiblinger OB Hesky: Wohnraum und Hilfe für Ukraine-Flüchtlinge

Bürgertreff
Hesky beim Bürgertreff 2017. © Benjamin Buettner

Wegen der zu erwartenden Massenflucht aus der Ukraine ruft Oberbürgermeister Andreas Hesky die Waiblingerinnen und Waiblinger auf, freien Wohnraum für Geflüchtete zur Verfügung zu stellen und bei ihrer Versorgung zu helfen. Die Menschen, die vor Putins Krieg fliehen, aufzunehmen und ihnen in dieser schweren Situation beizustehen, sei eine „humanitäre Pflicht, der wir uns nicht entziehen werden“. In erster Linie gehe es um die Unterbringung der Menschen und ihre Betreuung.

Heskys Worte zur Wohnraum-Suche: „Können Sie privaten Wohnraum zur Verfügung stellen? Wenn ja, wie groß ist dieser, für wie viele Personen geeignet und wo befindet er sich? Wie lange kann dieser genutzt werden? Wenn Sie Wohnraum zur Verfügung stellen können, bitte ich Sie, sich mit den entsprechenden Informationen direkt per E-Mail an mich zu wenden: oberbuergermeister@waiblingen.de. Gerne stehe ich auch für Rückfragen zur Verfügung.“

Herausforderungen noch nicht absehbar

In Europa tobe ein Krieg, der fassungslos macht und mit Sorge erfüllt. Unzählige Menschen aus der Ukraine befänden sich auf der Flucht vor den Angriffen und kriegerischen Geschehnissen. Oft müssten sie Angehörige in völliger Ungewissheit über das weitere Schicksal zurücklassen. Im Moment sei noch nicht abzusehen, welche Entwicklungen und Herausforderungen auf uns in Waiblingen zukommen.

Netzwerk Asyl arbeitet seit Jahren erfolgreich

Im Rems-Murr-Kreis gibt es täglich neue Möglichkeiten, mit Spenden zu helfen. Außer Wohnraum werden von der Stadt Waiblingen ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gesucht: „Wenn die Menschen nach Waiblingen kommen, brauchen wir Engagierte, welche die Geflüchteten begleiten und unterstützen. Wir können im Moment noch nicht sagen, wann dies der Fall sein wird und wie viele Personen es sein werden.“ Bereits im Jahr 2015 entstand das Netzwerk Asyl Waiblingen, in dem sich Waiblingerinnen und Waiblinger für Geflüchtete engagierten und dies bis heute noch immer tun. „Dieses Netzwerk Asyl Waiblingen wollen wir nun auch für die Geflüchteten aus der Ukraine nutzen.“ Wer sich ehrenamtlich in diesem Netzwerk einbringen und Menschen aus der Ukraine helfen möchte, meldet sich per E-Mail bei der Kooperationsstelle Netzwerk Asyl Waiblingen, E-Mail: ute.ortolf@waiblingen.de, oder per Telefon: 0 71 51/ 50 01-23 30.

Zeichen für Menschlichkeit

Die Stadt Waiblingen habe zusammen mit den Engagierten in den vergangenen Jahren bewiesen, dass wir die Herausforderungen angehen und dass Waiblingen zusammenhält. „Bitte arbeiten Sie mit“, so schließt der OB seinen Aufruf, „und lassen Sie uns alle gemeinsam weiterhin wichtige Zeichen für Menschlichkeit und ein friedliches Miteinander setzen.“

Wegen der zu erwartenden Massenflucht aus der Ukraine ruft Oberbürgermeister Andreas Hesky die Waiblingerinnen und Waiblinger auf, freien Wohnraum für Geflüchtete zur Verfügung zu stellen und bei ihrer Versorgung zu helfen. Die Menschen, die vor Putins Krieg fliehen, aufzunehmen und ihnen in dieser schweren Situation beizustehen, sei eine „humanitäre Pflicht, der wir uns nicht entziehen werden“. In erster Linie gehe es um die Unterbringung der Menschen und ihre Betreuung.

Heskys Worte

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