Waiblingen

Bürgertreff Waiblingen: Das sagt OB Wolf zur Energiekrise und zu Flüchtlingen

NeujahrWN
Waiblingen Bürgerzentrum Neujahrsempfang der STadt - Foto Gaby Schneider © Gaby Schneider

Beim Bürgertreff in Waiblingen hat Oberbürgerbürgermeister Sebastian Wolf auch Stellung zu den Themen Energiekrise und zur Flüchtlingsunterbringung genommen. Die rund 700 Besucher folgten einem thematischen Streifzug durchs neue Jahr, vom Stau im Feierabendverkehr bis zum Handball.

Ende 2022 lebten in Waiblingen mehr als 1800 Geflüchtete, mehr als ein Drittel davon aus der Ukraine. „Wir haben unglaubliche Hilfsbereitschaft von Privatleuten erlebt“, stellt der OB fest. Als die Zahl der unterzubringenden Ukrainer im Sommer zunahm, wurden schnell Turnhallen akquiriert. Nun hat die Stadt das alte Schwesternwohnheim am Kätzenbach erworben, um dort ein Wohnheim einzurichten. Zudem beabsichtigt die Verwaltung, weitere Mobilheime anzuschaffen. Wie die Zahlen sich entwickeln, lässt sich indes kaum voraussagen. Aktuell hat der Zustrom nachgelassen. Die Stadt will weitere Puffer schaffen und die Turnhallen bis zur Sommerpause wieder für den Sport freigeben. Die Option, binnen sechs Wochen eine Zeltstadt zu errichten, bleibt für Notfälle in der Hinterhand.

Für Windkraft auf der Buocher Höhe

„Die globalen Krisen schlagen durch auf unser Leben“, stellte Moderator Andreas Kölbl fest. Was nicht zuletzt auf die Klimakrise zutrifft. In gewachsenen Wohngebieten gebe es großes Potenzial für weitere Photovoltaik, während städtische Liegenschaften einen eher geringen Teil der Dachflächen ausmachten, meint Wolf. Wenn ausreichend Wind auf der Buocher Höhe weht, dann will der Rathauschef auf die Nachbargemeinden Korb und Remshalden zugehen, um für Windräder zu werben.

Vom Vorhaben, auf dem Wasen-Parkplatz eine Photovoltaik-Anlage zu errichten, ist die Verwaltung überraschend abgerückt – was ihr Kritik einbrachte. Den fälligen zweiten Schritt – nämlich aufzuzeigen, wo die Anlage stattdessen installiert werden kann – habe man nun nachgereicht. Dafür biete sich die alte Erbach-Deponie an – die der Stadt allerdings noch nicht gehört.

Der Ausblick aufs neue Jahr bewegt sich zwischen Hoffen und Bangen. Das trifft auch - in diesem Fall eher harmlos - auf die Zukunft der Sportstadt Waiblingen zu. Danach gefragt, wagte Sebastian Wolf die Prognose zu den Waiblinger Handball-Bundesligisten: Der TVB Stuttgart schafft den Klassenerhalt bestimmt, für die Waiblingen Tigers-Frauen wird's zwar schwierig – aber mit glücklichem Ende.

Beim Bürgertreff in Waiblingen hat Oberbürgerbürgermeister Sebastian Wolf auch Stellung zu den Themen Energiekrise und zur Flüchtlingsunterbringung genommen. Die rund 700 Besucher folgten einem thematischen Streifzug durchs neue Jahr, vom Stau im Feierabendverkehr bis zum Handball.

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Ende 2022 lebten in Waiblingen mehr als 1800 Geflüchtete, mehr als ein Drittel davon aus der Ukraine. „Wir haben unglaubliche Hilfsbereitschaft von Privatleuten erlebt“, stellt der OB fest. Als

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