Waiblingen

Bilder: Demo und Gegendemo

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Macher der Facebook-Seite "Fellbach wehrt sich" riefen am Freitag zu einer Demo "Aufklärung über Sicherheit und Flüchtlinge" auf. Dagegen erhob sich Protest. Bild: 7aktuell © 7aktuell
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Macher der Facebook-Seite "Fellbach wehrt sich" riefen am Freitag zu einer Demo "Aufklärung über Sicherheit und Flüchtlinge" auf. Dagegen erhob sich Protest. Bild: 7aktuell © 7aktuell
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Macher der Facebook-Seite "Fellbach wehrt sich" riefen am Freitag zu einer Demo "Aufklärung über Sicherheit und Flüchtlinge" auf. Dagegen erhob sich Protest. Bild: 7aktuell © 7aktuell
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Macher der Facebook-Seite "Fellbach wehrt sich" riefen am Freitag zu einer Demo "Aufklärung über Sicherheit und Flüchtlinge" auf. Dagegen erhob sich Protest. Bild: 7aktuell © 7aktuell
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Macher der Facebook-Seite "Fellbach wehrt sich" riefen am Freitag zu einer Demo "Aufklärung über Sicherheit und Flüchtlinge" auf. Dagegen erhob sich Protest. Bild: 7aktuell © 7aktuell
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Macher der Facebook-Seite "Fellbach wehrt sich" riefen am Freitag zu einer Demo "Aufklärung über Sicherheit und Flüchtlinge" auf. Dagegen erhob sich Protest. Bild: 7aktuell © 7aktuell
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Macher der Facebook-Seite "Fellbach wehrt sich" riefen am Freitag zu einer Demo "Aufklärung über Sicherheit und Flüchtlinge" auf. Dagegen erhob sich Protest. Bild: 7aktuell © 7aktuell
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Macher der Facebook-Seite "Fellbach wehrt sich" riefen am Freitag zu einer Demo "Aufklärung über Sicherheit und Flüchtlinge" auf. Dagegen erhob sich Protest. Bild: 7aktuell © 7aktuell
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Macher der Facebook-Seite "Fellbach wehrt sich" riefen am Freitag zu einer Demo "Aufklärung über Sicherheit und Flüchtlinge" auf. Dagegen erhob sich Protest. Bild: 7aktuell © 7aktuell
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Macher der Facebook-Seite "Fellbach wehrt sich" riefen am Freitag zu einer Demo "Aufklärung über Sicherheit und Flüchtlinge" auf. Dagegen erhob sich Protest. Bild: 7aktuell © 7aktuell
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Macher der Facebook-Seite "Fellbach wehrt sich" riefen am Freitag zu einer Demo "Aufklärung über Sicherheit und Flüchtlinge" auf. Dagegen erhob sich Protest. Bild: 7aktuell © 7aktuell
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Macher der Facebook-Seite "Fellbach wehrt sich" riefen am Freitag zu einer Demo "Aufklärung über Sicherheit und Flüchtlinge" auf. Dagegen erhob sich Protest. Bild: 7aktuell © 7aktuell
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Macher der Facebook-Seite "Fellbach wehrt sich" riefen am Freitag zu einer Demo "Aufklärung über Sicherheit und Flüchtlinge" auf. Dagegen erhob sich Protest. Bild: 7aktuell © 7aktuell
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Macher der Facebook-Seite "Fellbach wehrt sich" riefen am Freitag zu einer Demo "Aufklärung über Sicherheit und Flüchtlinge" auf. Dagegen erhob sich Protest. Bild: 7aktuell © 7aktuell
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Macher der Facebook-Seite "Fellbach wehrt sich" riefen am Freitag zu einer Demo "Aufklärung über Sicherheit und Flüchtlinge" auf. Dagegen erhob sich Protest. Bild: 7aktuell © 7aktuell

Fellbach.
Am Tag nach dem geplanten, jedoch verschobenen Einzug von Flüchtlingen in die Systembauten auf dem Gelände des alten Freibads in Fellbach demonstrieten am Freitagabend die Macher der Facebook-Seite "Fellbach wehrt sich" auf dem Kirchplatz und versprachen "Aufklärung über Sicherheit und Flüchtlinge". Die Gegendemo aus dem Bündnis von "Die Partei", die Linksjugend, No Pegida Stuttgart, das Bündnis Aufstehen gegen Rassismus Stuttgart, die Attac-Regionalgruppe Fellbach sowie die Juso-Gruppen Stuttgart und Rems-Murr  versammelten sich zeitgleich am selben Ort unter dem Motto "Fellbach ist und bleibt bunt: Gegen Rassismus, Sexismus und Homophobie".  Laut Polizei verliefen sowohl Demo als auch Gegendemo weitgehend friedlich, doch immerhin flogen Eier und auch ein paar Böller. Laut Medienberichten waren lediglich elf Teilnehmer der Facebook-Gruppe "Fellbach wehrt sich" anwesend. Die Gegendemonstranten waren mit rund 300 Teilnehmern weitaus in der Überzahl. Eier und Böller flogen offenbar seitens der Teilnehmer der Gegendemos in Richtung der Rechten. Ein Großaufgebot an Polizeikräften schirmte die paar Demonstranten von "Fellbach wehrt sich" ab. Michael Stecher, der Initiator der "Fellbach-wehrt-sich"-Gruppe hatte sich laut Medienberichten im Vorfeld der Veranstaltung empört über die Stadt Fellbach geäußert, die eine Gegendemo an gleich drei Standorten genehmigt hatte. Stecher sprach offenbar von "Einkesselsituation" und "Unterdrückung der Meinungsfreiheit". Bei der Demo hatten dann er selbst als Redner sowie die weitere Rednerin Ester Seitz keine Chance, Gehör zu finden. Trommeln, Trillerpfeifen und Rufe der zahlreichen Gegendemonstranten sorgten für jede Menge Lärm. Laut einem Bericht der Fellbacher Zeitung brüllte Ester Seitz ins Telefon, sie werde Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Polizei einlegen, weil sie sich nicht genügend geschützt fühlte.

Die Gegendemonstranten blieben standfest. Sie bildeten mittels Menschenkette einen Schutzwall und feierten später ein Fest der Solidarität. Ein breites Bündnis hatte den Protest gegen Rechts organisiert, darunter der Fellbacher Ortsverband der Grünen, die Linksjugend, "No Pegida Stuttgart", das Bündnis Aufstehen gegen Rassismus, die Attac-Regionalgruppe Fellbach sowie die Juso-Gruppen Stuttgart und Rems-Murr.

Die Mitglieder des Freundeskreises für Flüchtlinge in Fellbach wollten ein Zeichen gegen „eine flüchtlingsfeindliche Kundgebung“ setzen, wie sie bereits am Freitag sagten. „Wir lassen uns nicht einschüchtern",  sagte Cornelia Funk vom Freundeskreis gegenüber der Fellbacher Zeitung.

Auf der Kurzinformation zur Seite „Fellbach wehrt sich“ heißt es, die Gruppe richte sich „Gegen steigende Gewalt. Für Mitentscheiden bei Standorten. Gegen Willkür. Für ein friedliches Miteinander. Gegen Islamisierung. Gegen radikale Gewalt“. Propagiert wird auch, dass „praktisch allen Flüchtlingen die Einreise nach Deutschland gesetzlich verboten ist“. Sie hätten nicht nur kein Recht auf Asyl, sondern nicht einmal das Recht, Asyl zu beantragen, weil sie aus sicheren Drittländern kommen „und deshalb nach Recht und Gesetz an der Grenze zurückgewiesen werden sollten“. In den Beiträgen wird von „Asyl-Irrsinn“ gesprochen, von „Schmarotzenbanden“, „unzivilisiertem Gesockse“ und davon, dass „Deutsche benachteiligt werden“. Mehr als 2100 Menschen gefällt die Seite.

Die Polizei kann nach eigenen Angaben erst am Montag Stellung nehmen zu weiteren Details der Demos in Fellbach.