Waiblingen

Birgit Priebe geht nach Remseck

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Birgit Priebe. © ZVW/Danny Galm

Waiblingen. Der Waiblinger Gemeinderat tut sich noch schwer mit der Suche nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin für Baubürgermeisterin Birgit Priebe. Sie selbst hat schon einen neuen Job gefunden: Die 56-Jährige wird Baubürgermeisterin in Remseck.

Zum 1. Dezember tritt sie die neue Stelle an, die Amtszeit in Waiblingen läuft noch bis 31. Oktober. Die Wahl im Gemeinderat fiel einstimmig und ohne Enthaltung aus, was Priebe als „großen Vertrauensvorschuss“ wertet.

Dieses Vertrauen hatte sie in Waiblingen zuletzt nicht mehr gespürt. Verschiedene Fraktionen hatten ihr im Vorfeld der Wahl die Unterstützung versagt. So hatte sie sich entschieden, nach 16 Jahren nicht mehr zur Wahl anzutreten.

Größtes Projekt in der Nachbargemeinde werden die Realisierung der „Neuen Mitte“ und die Westrandbrücke sein. Dazu kommen Themen, die Priebe aus Waiblingen gut bekannt sind: Schulsanierungen, Kindergärten und sozialer Wohnungsbau.

Ihre Bewerbung in der vergleichsweise kleineren Stadt Remseck am Neckar begründete Birgit Priebe mit ihrer Neugier und der Lust auf „spannende Aufgaben“, die sich „unabhängig von der Größe einer Stadt“ böten. Durch die einzelnen und in ihrem Selbstverständnis eigenständigen Stadtteile sei die Struktur Remsecks mit der Waiblingens durchaus vergleichbar.

Ihr Vorgänger im Remsecker Amt, Karl Velte, war zum 1. Juli 2018 zur Stadt Bretten gewechselt. Die Wahl der Baubürgermeisterin stieß auf Interesse bei der städtischen Beleg- und Bürgerschaft; an der öffentlichen Gemeinderatssitzung nahm ein großes Publikum teil.