Waiblingen

Bittenfeld: Neue Parkplätze bei Waldgebiet Oberer Zuckmantel abgelehnt

Landwirtschaftlicher Weg
Von der Kreisstraße 1849 von Bittenfeld Richtung Weiler zum Stein gibt es eine Abzweigung zum Waldgebiet Oberer Zuckmantel – und dort sind nur landwirtschaftliche Fahrzeuge erlaubt. © ZVW/Benjamin Büttner

Nur landwirtschaftliche Fahrzeuge sind auf dem Weg zum Bittenfelder Waldgebiet Oberer Zuckmantel erlaubt – und doch parken hier Spaziergänger nach Angaben der Ortschaftsverwaltung oft alles zu. Nachdem es in den vergangenen Monaten zu mehr Wildunfällen auf der Kreisstraße 1849 zwischen Weiler zum Stein und Bittenfeld gekommen ist, machen die Jagdpächter Spaziergänger mit und ohne Hund dafür verantwortlich, die auf dem Wirtschaftsweg parken und von dort in den Wald gehen.

Früher war er die Zufahrt zu einer Erddeponie

Der Ortschaftsrat von Bittenfeld hat sich nun in seiner jüngsten Sitzung mit dem Thema befasst und besprach den Vorschlag der Ortschaftsverwaltung, etwa zehn offizielle Parkplätze einzurichten. Der Weg fungierte früher als Zufahrt zu einer Erddeponie und ist deshalb entsprechend breit. „Die Deponie gibt es aber schon länger nicht mehr“, sagt Ortsvorsteherin Veronika Franco Olias.

Die SPD-Fraktion hatte im Vorfeld beantragt, zu prüfen, ob eine Parkmöglichkeit rechtlich überhaupt zulässig ist. Antwort der Ortschaftsverwaltung ist, dass ein Wanderparkplatz dort grundsätzlich möglich wäre – allerdings müsste das vorhandene Schild, das ein Durchfahrtsverbot anzeigt, Richtung Waldrand versetzt werden.

Bittenfelder Ortschaftsrat lehnt offizielle Parkplätze ab

Ortsvorsteherin Veronika Franco Olias hatte sich für den Wanderparkplatz ausgesprochen, da dieser aus ihrer Sicht vom Platz her gut hingepasst hätten – allerdings votierte eine Mehrheit im Bittenfelder Ortschaftsrat dagegen. Die Angst war groß, dass solche öffentlichen Parkflächen noch mehr Erholungssuchende anlocken – und dass diese wiederum mehr Müll in der Landschaft hinterlassen.

Lokalpolitiker wollen Rückbau des Feldwegs zum Waldgebiet

Die Ortschaftsräte stimmten deshalb mehrheitlich dafür, den vorhandenen Weg auf die Breite eines Feldwegs zurückzubauen. So hoffen sie, das wilde Parken künftig besser verhindern zu können. Nun muss laut Veronika Franco Olias verwaltungsintern geklärt werden, wie es weitergeht. Ermittelt werden muss zum Beispiel, was der Rückbau kostet und ob es dazu auch Alternativen gibt. Die Bittenfelder Ortsvorsteherin weiß allerdings noch nicht, ob sie das Ergebnis der internen Beratungen bereits in der nächsten Ortschaftsratssitzung am 30. September verkünden kann. Klar ist aber: „Wir werden das Gremium über den weiteren Ablauf informieren.“

Wenn es darum geht, sich in der Natur zu erholen, sind die Bittenfelder nicht unbedingt auf das Waldgebiet Oberer Zuckmantel angewiesen. So gibt es etwa das Waldgebiet „Im Löhle“, das laut der Ortsvorsteherin mit dem Auto viel besser zu erreichen ist.

Nur landwirtschaftliche Fahrzeuge sind auf dem Weg zum Bittenfelder Waldgebiet Oberer Zuckmantel erlaubt – und doch parken hier Spaziergänger nach Angaben der Ortschaftsverwaltung oft alles zu. Nachdem es in den vergangenen Monaten zu mehr Wildunfällen auf der Kreisstraße 1849 zwischen Weiler zum Stein und Bittenfeld gekommen ist, machen die Jagdpächter Spaziergänger mit und ohne Hund dafür verantwortlich, die auf dem Wirtschaftsweg parken und von dort in den Wald gehen.

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