Waiblingen

Bittenfelder ärgern sich über zu viel Verkehr im Wohngebiet

Vogelsangstraße
Da auf einer Seite geparkt wird, würden Autofahrer bei Gegenverkehr auf den Gehweg ausweichen, so die Anwohner. © Alexandra Palmizi

Anwohner der Vogelsangstraße in Bittenfeld sind unzufrieden. Mit dem Neubaugebiet Berg-Bürg habe der Verkehr in ihrer Straße deutlich zugenommen. Es gebe Autofahrer, die viel zu schnell fahren würden. Da auf der einen Seite geparkt werde, würden Autofahrer bei entgegenkommenden Autos teils auf den Gehweg ausweichen. Mit dem Wasserspielplatz unweit der Ortsdurchfahrt seien dort Kinder unterwegs, weshalb das erst recht nicht ginge.

Der Bittenfelder Ortschaftsverwaltung seien indes „keine dramatischen Situationen in der Vogelsangstraße bekannt“, betont die Bittenfelder Ortsvorsteherin Veronika Franco Olias. „Es wird sich hierbei vermutlich um Einzelfälle handeln“, schreibt Veronika Franco Olias in ihrer Mail an die Lokalredaktion Waiblingen.

Die Vogelsangstraße verläuft quasi parallel zur Bittenfelder Ortsdurchfahrt, der Schillerstraße. Gleichzeitig dient die Vogelsangstraße als Zufahrtsstraße ins Neubaugebiet Berg-Bürg.

Mehr Verkehr seit Umzug der Arztpraxis

Dass immer wieder Autofahrer unterwegs sind, die sich nicht ganz an die vorgegebenen 30 Stundenkilometer halten, beobachtet auch eine 29-Jährige. Sie lebt mit ihrem Mann und den drei Kindern im Neubaugebiet Berg-Bürg. Zugenommen habe die Zahl der Autofahrer mit der neuen Hausarztpraxis im Gebiet, so ihre Beobachtung. Patienten seien unter Zeitdruck, da sie ihren Termin rechtzeitig wahrnehmen müssten, vermutet sie. Geschwindigkeitsüberschreitungen beobachtet sie aber weniger in der Vogelsangstraße als direkt im Neubaugebiet. Die Vogelsangstraße würde sie auch regelmäßig entlangspazieren, um zum Wasserspielplatz zu gelangen. Da fühle sie sich aber sicher, meint sie. Dass Autofahrer über den Gehweg ausweichen, könne sie demnach nicht bestätigen. Eine Sache ärgert sie dennoch gewaltig: Immer wieder werden Autos auf ihrem privaten Stellplatz abgestellt. Nicht selten sei sie in der Vergangenheit in die Praxis gerannt, um den betreffenden Fahrer ausfindig zu machen. Nervig sei das erst recht, wenn man neben den drei Kindern auch noch den Einkauf zu managen habe, so die 29-Jährige, die mit ihrer Familie vor einem Jahr und drei Monaten nach Bittenfeld gezogen ist.

Der Beobachtung von Anwohnerin Renate G. (sie möchte nicht mit vollem Namen in der Zeitung genannt werden) nach würden sich die temperamentvollen Fahrer, wie sie diese beschreibt, mit den vernünftigen Fahrern abwechseln. Manchmal habe sie sogar den Eindruck, dass sich ein Lernerfolg zeige, die temperamentvollen Fahrer sich von den anderen ein Stück weit maßregeln lassen. Dennoch wünscht sie sich, dass die Stadt eingreife. Sie wünscht sich, dass in der Vogelsangstraße etwa für eine Weile der mobile Blitzer-Anhänger abgestellt werde. Denn kuriose Situationen haben sich nicht nur ihr und den Nachbarn gezeigt, sondern auch so manchem Besucher oder Handwerker, wie sie erzählt.

Städtischer Vollzugsdienst ist informiert

„Bei Messungen in der Vergangenheit ist keine erhöhte Geschwindigkeit festgestellt worden“, betont die Bittenfelder Ortsvorsteherin Veronika Franco Olias und verweist auf die Tempo-30-Zone, in welcher sich die Vogelsangstraße befindet. „Allerdings können Verstöße Einzelner nie ausgeschlossen werden“, meint sie. Vor Weihnachten noch habe sie den städtischen Vollzugsdienst gebeten, eine Geschwindigkeitsmessung in der Vogelsangstraße einzuplanen.

Grundsätzlich sei nicht von der Hand zu weisen, dass mit dem Neubaugebiet der Verkehr unter anderem über die Vogelsangstraße zugenommen habe. Dennoch gelte es, an die gegenseitige Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmenden zu appellieren, so Veronika Franco Olias.

Anwohner der Vogelsangstraße in Bittenfeld sind unzufrieden. Mit dem Neubaugebiet Berg-Bürg habe der Verkehr in ihrer Straße deutlich zugenommen. Es gebe Autofahrer, die viel zu schnell fahren würden. Da auf der einen Seite geparkt werde, würden Autofahrer bei entgegenkommenden Autos teils auf den Gehweg ausweichen. Mit dem Wasserspielplatz unweit der Ortsdurchfahrt seien dort Kinder unterwegs, weshalb das erst recht nicht ginge.

Der Bittenfelder Ortschaftsverwaltung seien indes

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