Waiblingen

Brand in Querspange: Unfallarzt zieht um

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Dr. Wolfgang Stauder wird seine Praxis nicht mehr in Betrieb nehmen. © Ralph Steinemann

Waiblingen.
Nach dem Brand in der Querspange ist in den meisten Arztpraxen der Alltag wieder eingekehrt. Eine große Veränderung ergibt sich allerdings für den Allgemein- und Unfallchirurgen Wolfgang Stauder, dessen Praxis am Abend des 8. April zum größten Teil ausgebrannt ist. Er zieht innerhalb des Ärztehauses in die Gemeinschaftspraxis Reichmann und Schlüter.

Mittelfristig in die Gemeinschaftspraxis

Verbrannt, verkohlt, schwarz verraucht sind die Räume des Unfallarztes auch noch Wochen nach dem Feuer in der Querspange. „Angesichts dieses Schadens nehme ich die Praxis nicht mehr in Betrieb“, sagt Wolfgang Stauder beim Gang durch die Räume direkt neben der Zentralklinik. Bei Reichmann/Schlüter soll er zunächst einen Raum bekommen, mittelfristig in die Gemeinschaftspraxis integriert werden. Seine zerstörten Räume sollen der Zentralklinik zugeschlagen und umgebaut werden. Noch sind nicht alle Gutachten abgeschlossen, geplant sei aber, den OP-Trakt zu vergrößern, so die beiden Geschäftsführer Ullrich Villinger und Carsten Reichmann.

Noch immer keine Hinweise

Nach zahlreichen Hinweisen von Zeugen hat die Polizei auf der Suche nach der Brandursache ein Phantombild veröffentlicht. Bislang hätten sich aber keine Hinweise ergeben, so Polizeisprecher Ronald Krötz.