Waiblingen

Carsharing in Waiblingen soll erhalten bleiben

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Carsharing-Parkplätze am Waiblinger Bahnhof. © Hertwig

Zu den Branchen, die unter den wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronakrise besonders leiden, gehört auch das Carsharing. Wer wollte sich zu Pandemie-Hochzeiten auch in ein Auto setzen, das vielleicht kurz zuvor noch von Fremden genutzt wurde? Das Land hat deswegen einen „Rettungsschirm Carsharing“ aufgespannt. Damit sollen die Angebote in etwa 300 Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg erhalten werden, so das Verkehrsministerium. „Wir stabilisieren damit eine junge Mobilitätsbranche, deren Dienstleistung heute schon für 100 000 Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg essentiell ist und die Straßen von mehr als 50 000 Privatautos entlastet“, so Minister Winfried Hermann.

Die Anbieter der gemeinsam genutzten Autos können nun über den Bundesverband Carsharing 4000 Euro pro Fahrzeug erhalten.

Auch in Waiblingen könnten die Carsharing-Anbieter davon profitieren – und mit ihnen die Kunden, die sich dort regelmäßig oder gelegentlich ein Auto ausleihen. Da wäre einerseits Stadtmobil aus Stuttgart, dessen rote Leihautos in Waiblingen laut der Internetseite an den Standorten Busbahnhof (drei Fahrzeuge), P+R Ameisenbühl auf dem Hess-Areal (3) und am Alten Postplatz (1) zu finden sind. „Unsere Standorte in Waiblingen befinden sich unter diesem Rettungsschirm“, bestätigt Matthias Hartlieb von der Marketing- und Vertriebsabteilung.

Für die beiden Elektroautos vom Typ Renault Zoe, die die Stadtwerke in Kooperation mit der deer GmbH aus Calw am Bahnhof und in der Tiefgarage Alter Postplatz anbieten, steht die Entscheidung noch aus. „Wir behalten den Rettungsschirm im Blick und prüfen eine Teilnahme, nachdem alle relevanten Informationen vorliegen“, so Holger Seeger von den Stadtwerken.