Waiblingen

Corona-Alarmstufe: Im Hallenbad Waiblingen gilt jetzt 2G - mit Ausnahmen

HallenbadWN
Im Waiblinger Hallenbad gilt in der Alarmstufe 2G. © ZVW/Gaby Schneider

Ins Hallenbad Waiblingen dürfen nur noch Geimpfte oder Genesene kommen. Grund dafür ist die seit Mittwoch, 17. November, geltende landesweite Alarmstufe. Zuvor konnten in der Warnstufe auch Menschen zum Schwimmen kommen, die einen PCR-Test vorgelegt haben. In der Praxis, sagt Bäderleiter Lars Thies von den Stadtwerken Waiblingen, sei dies aber kein Thema gewesen – schließlich kostet ein PCR-Test die Bürger in solch einem Fall auch viel Geld. Der Großteil, sagt Thies, sei ohnehin geimpft. Jetzt in der Alarmstufe gilt nun sowieso 2G – allerdings gibt es Ausnahmen.

Ausnahmen von der 2G-Pflicht

Schwangere und Stillende müssen nicht geimpft oder genesen sein, wenn sie das Hallenbad besuchen wollen. Auch alle Kinder bis einschließlich fünf fallen raus, ebenso Kinder bis einschließlich 7, die noch nicht eingeschult sind. Personen, die sich nicht impfen lassen dürfen oder für die es keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission gibt, kommen ebenfalls trotz 2G ins Schwimmbad. Auch für Menschen bis einschließlich 17, die nicht mehr zur Schule gehen, gilt eine Ausnahme.

Wer aus diesen Gruppen ins Hallenbad möchte, muss mit Ausnahme der Kinder bis sieben sowie der Schüler allerdings einen negativen Antigen-Test (Schnelltest) vorzeigen. Schwangere und Stillende müssen zusätzlich einen Mutterpass respektive ein ärztliches Attest vorlegen. Einen ärztlichen Nachweis benötigen auch jene Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Gibt es in einem Hallenbad eine Sauna oder Dampfbäder, dann haben hier indes nur Genesene und Geimpfte Zutritt.

Das Team von Bäderleiter Lars Thies desinfiziert das Hallenbad regelmäßig

Für das von den Stadtwerken betriebene Waiblinger Hallenbad gilt wie für alle Hallenbäder die Corona-Verordnung Sport. „Da haben wir ein Stück weit Rechtssicherheit“, sagt Bernhard Zipp, Bereichsleiter Technik bei den Stadtwerken. Damit die Kunden die wichtigsten Regeln nicht übersehen, wird es vor dem Eingang des 1974 eröffneten Bads einen entsprechenden Aushang geben. Im Bad selbst müssen die Besucher auch bei 2G natürlich die AHA-Regeln einhalten – also Abstand halten, die Hygiene beachten und zumindest im Eingangsbereich eine Maske tragen. Dazu kommt, dass das Team von Bäderleiter Lars Thies im Bad regelmäßig desinfiziert. Die Einhaltung der Hygiene ist für Bernhard Zipp entscheidend. „Wir können ja nicht vom Home-Office aus agieren.“

Ursprünglich hatten die Stadtwerke vor, mit Beginn der Alarmstufe das Kundencenter in der Schorndorfer Straße in Waiblingen zu schließen. Anders als beim Hallenbad, sagt Bernhard Zipp, gebe es hier aber keine genauen Vorgaben. Nun lassen die Stadtwerke ihr Kundencenter vorerst offen.

Stadtwerke Waiblingen erhöhen zum 1. Januar 2022 die Preise

Der Bereichsleiter Technik begründet dies damit, dass Kunden der Stadtwerke zum 1. Januar 2022 mehr zahlen müssen. „Wir gehen hoch mit den Preisen – wie andere auch“, sagt Zipp. Da es hier naturgemäß immer einige Kundenrückmeldungen gibt, soll das Kundencenter nicht nur per Telefon und E-Mail erreichbar sein, sondern auch vor Ort. „Wenn wir die Preise erhöhen, wäre Zumachen ein schlechtes Signal.“

Bei den Stadtwerken Waiblingen gibt es weiter eine Task-Force Corona. Getagt wird wöchentlich respektive alle zwei Wochen, je nach Bedarf. Dies zahlt sich laut dem Bereichsleiter Technik aus: Seit Beginn der Pandemie, sagt Bernhard Zipp, sei die Zahl der Coronafälle bei den Stadtwerken und den Kunden der Stadtwerke sehr gering gewesen. Ein wichtiger Baustein dafür ist für Zipp konsequentes Fensteröffnen. „Das Lüften ist superwichtig.“

Ins Hallenbad Waiblingen dürfen nur noch Geimpfte oder Genesene kommen. Grund dafür ist die seit Mittwoch, 17. November, geltende landesweite Alarmstufe. Zuvor konnten in der Warnstufe auch Menschen zum Schwimmen kommen, die einen PCR-Test vorgelegt haben. In der Praxis, sagt Bäderleiter Lars Thies von den Stadtwerken Waiblingen, sei dies aber kein Thema gewesen – schließlich kostet ein PCR-Test die Bürger in solch einem Fall auch viel Geld. Der Großteil, sagt Thies, sei ohnehin geimpft.

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