Waiblingen

Corona-Alarmstufe: Kunstschule Unteres Remstal hat mehr Stornierungen

Kunstschule
Diesjähriges Sommerferienprojekt der Kunstschule mit dem Titel „100 Prozent Fantasie“. © Kunstschule Unteres Remstal

Mit Ausnahmen gilt nun mit Einführung der Alarmstufe auch an der Kunstschule Unteres Remstal eine 2G-Pflicht für Kursteilnehmer. Leiterin Christine Lutz kann das verstehen. „Die Lage spitzt sich zu.“ Sie merkt, wie die Menschen zunehmend verunsichert sind – und immer mehr stornieren.

Besonders spürt es Christine Lutz bei der Kunstvermittlung, bei der Interessierte durch Ausstellungen in der Galerie Stihl und im Haus der Stadtgeschichte geführt werden. Noch vor eineinhalb Wochen gab es viele Anmeldungen. Teilweise, sagt Christine Lutz, werden diese Führungen mit Weihnachtsfeiern kombiniert. Durch die steigenden Inzidenzzahlen werden nun Weihnachtsfeiern abgesagt – und das wirkt sich auf die Kunstvermittlung aus. Die Absagen treffen die freiberuflichen Dozenten indes hart. Wenn nämlich solche Führungen rechtzeitig storniert werden, müssen die Kunden nichts zahlen – und der Dozent erhält kein Honorar.

Schon in der Warnstufe sprangen Kunden ab

Noch relativ normal läuft es bei den Kursen, die in den Unterricht der Schulen integriert sind. Auch die allgemeinen Kurse für Kinder werden gut besucht. Bei den Erwachsenen haben sich jene, die nicht geimpft oder genesen sind, schon mit der Warnstufe aus dem Kursprogramm verabschiedet. Schließlich hätten sie in der Warnstufe für jeden Kurstermin einen PCR-Test vorlegen müssen – und der hätte selbst bezahlt werden müssen.

Nur ein Corona-Fall - aber nicht bei Schülern

Im Moment dürfen alle Kurse weiter stattfinden. Dozenten, die nicht genesen oder geimpft sind, müssen regelmäßig einen Schnelltest vorlegen. Keinen Genesenen- oder Impfnachweis brauchen Schüler, die in ihrer Schule getestet werden, sowie Kinder, die noch nicht eingeschult oder noch nicht sieben sind. Jugendliche bis einschließlich 17, die nicht mehr auf eine Schule gehen, müssen einen negativen Schnelltest vorweisen. Aktuell, sagt Christine Lutz, gibt es an der Kunstschule Unteres Remstal keine Corona-Fälle bei Schülern. Ein Dozent sei aktuell infiziert – „aber der hatte keinen regelmäßigen Unterricht“. Kontakt mit Teilnehmern habe es daher zuletzt nicht gegeben.

Christine Lutz: Die meisten Dozenten sind geimpft

Christine Lutz versucht, in der Pandemie mit der Kunstschule flexibel zu sein und möglichst viel anzubieten. „Wir machen weiter und bleiben optimistisch.“ Dass sie noch vor einigen Wochen ein 2G-Optionsmodell für die Kunstschule abgelehnt hat, begründet die Leiterin damit, dass sie einfach nicht früher als nötig 2G einführen wollte. Christine Lutz betont, hinter den aktuellen Maßnahmen zu stehen. Die meisten Mitarbeiter der Kunstschule seien sowieso geimpft. „Wenn man nix tut, explodieren die Zahlen weiter.“

Mit Ausnahmen gilt nun mit Einführung der Alarmstufe auch an der Kunstschule Unteres Remstal eine 2G-Pflicht für Kursteilnehmer. Leiterin Christine Lutz kann das verstehen. „Die Lage spitzt sich zu.“ Sie merkt, wie die Menschen zunehmend verunsichert sind – und immer mehr stornieren.

Besonders spürt es Christine Lutz bei der Kunstvermittlung, bei der Interessierte durch Ausstellungen in der Galerie Stihl und im Haus der Stadtgeschichte geführt werden. Noch vor eineinhalb Wochen gab es

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