Waiblingen

Das ist die neue Ortsvorsteherin in Hohenacker

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Sandra Matuschke nach ihrer Wahl im Bürgerzentrum. © Kölbl

In absehbarer Zeit wird die Stadt Waiblingen wieder alle fünf Ortsvorsteher-Posten regulär besetzt haben. Dann wird die Vakanz in Hohenacker beendet sein. Es war eine mühsame Suche. Erst nach drei Ausschreibungen hat sich eine Nachfolgerin für den bisherigen Ortsvorsteher Fatih Ozan gefunden. Sie ist jetzt vom Waiblinger Gemeinderat – im Einvernehmen mit dem Ortschaftsrat – ins Amt bestellt worden.

Im Sommer hat Fatih Ozan seinen neuen Job als Stadtkämmerer in der Rathaus-Zentrale angetreten. Ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin wurde über Monate gesucht. Auf die dritte Ausschreibung gingen fünf Bewerbungen ein, zwei davon von Frauen. Der Ortschaftsrat Hohenacker hat sich für die 46-jährige Sandra Matuschke aus Marbach entschieden, die sich vor ihrer Bestellung im Gemeinderat vorstellen durfte.

Ursprünglich stammt sie aus Nordbaden. Aktuell wohnt sie mit ihrem Lebensgefährten und ihrem 17-jährigen Sohn in der Schillerstadt, wo sie bei der Stadtkämmerei arbeitet. Den längsten Abschnitt ihres bisherigen Berufslebens verbrachte sie jedoch beim Amt für Liegenschaften und Stadtentwicklung der Stadt Heilbronn. Während ihrer Laufbahn habe sie verschiedenste Seiten der Verwaltungsarbeit kennengelernt. Führungserfahrung habe sie als stellvertretende Abteilungsleiterin gesammelt und im Ehrenamt als Vorstandsmitglied eines großen Sportvereins über viele Jahre Organisationsgeschick bewiesen.

Start am 1. März

Damit während der Vakanz in Hohenacker nicht alle Arbeit liegenbleibt, hat Markus Motschenbacher die Vertretung übernommen, der bereits Ortsvorsteher von Hegnach ist. Ganz ähnlich hatte Fatih Ozan in Bittenfeld ausgeholfen, bis in Veronika Franco Olias eine Nachfolgerin für die verunglückte Anja Wenninger in Bittenfeld gefunden war. Voraussichtlich zum 1. März 2021 kann Sandra Matuschke ihren Dienst in Hohenacker beginnen.

Der Ortsvorsteher-Job birgt Konfliktpotenzial. Die Amtsinhaber geraten leicht in ein Spannungsfeld zwischen Belangen der Zentrale in der Kernstadt sowie denen der Ortschaft. Andererseits kann er ein Sprungbrett sein: Das beweist unter anderem das Beispiel von Sandra Matuschkes Vor-Vorgängerin Rebecca Schwaderer, die inzwischen Bürgermeisterin in Möglingen (Kreis Ludwigsburg) ist. Auch ihre Kollegen Matthias Winter (früher Hegnach) und Simone Haist (früher Bittenfeld) sind Bürgermeister geworden – in Römerstein beziehungsweise in Ingersheim.

In absehbarer Zeit wird die Stadt Waiblingen wieder alle fünf Ortsvorsteher-Posten regulär besetzt haben. Dann wird die Vakanz in Hohenacker beendet sein. Es war eine mühsame Suche. Erst nach drei Ausschreibungen hat sich eine Nachfolgerin für den bisherigen Ortsvorsteher Fatih Ozan gefunden. Sie ist jetzt vom Waiblinger Gemeinderat – im Einvernehmen mit dem Ortschaftsrat – ins Amt bestellt worden.

Im Sommer hat Fatih Ozan seinen neuen Job als Stadtkämmerer in der Rathaus-Zentrale

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