Waiblingen

Demo trotz Verbot: 250 Menschen bei Querdenker-"Spaziergang" in Waiblingen

spaziergang
„Spaziergang“. © Kölbl

Mit Spannung wurde in Waiblingen am Montagabend (10. Januar) nicht nur der Ablauf der Bewerbungsfrist für die Oberbürgermeister-Wahl erwartet, sondern auch die Situation auf den Plätzen und Gassen der Altstadt. Denn trotz Verbots unangemeldeter „Corona-Spaziergänge“ der Querdenker-Szene hatte sich bereits an den vergangenen Montagen je eine größere Personenzahl versammelt. Das Verbot hat daran nichts geändert. Diesmal waren nach Einschätzung der Ordnungsbehörde rund 250 Personen zwischen Postplatz, Marktplatz und Bahnhofstraße unterwegs. Von einer großen Mehrzahl sei erneut die Maskenpflicht trotz Unterschreitung der Abstandsregel nicht eingehalten worden.

Durchsage der Polizei wird ignoriert

Auf dem Rathausplatz wies die Polizei die Teilnehmer per Durchsage darauf hin, dass es sich um eine verbotene Versammlung handelt und das Film- und Foto-Aufnahmen gemacht werden. Bei Verstößen ist mit Bußgeldern zu rechnen. Ansonsten ließen die Ordnungskräfte die Demonstranten gewähren und griffen nicht ein. Vergangene Woche wurden nach Ermittlungen durch die Polizei Versammlungsleiter identifiziert - und die Stadt Waiblingen erstattete Anzeige gegen die betreffenden Personen. Zu Ausschreitungen kam es auch diesmal nicht.

Ganz spontan war der montägliche „Spaziergang“ erneut nicht. So wurde auf dem Messengerdienst Telegram dazu aufgerufen. Kurios: Eine Besucherin der Waiblinger Innenstadt berichtet, dass sie jüngst im Ausgabefach eines Parkscheinautomaten einen Zettel mit Aufruf zur Teilnahme vorfand.

Mit Spannung wurde in Waiblingen am Montagabend (10. Januar) nicht nur der Ablauf der Bewerbungsfrist für die Oberbürgermeister-Wahl erwartet, sondern auch die Situation auf den Plätzen und Gassen der Altstadt. Denn trotz Verbots unangemeldeter „Corona-Spaziergänge“ der Querdenker-Szene hatte sich bereits an den vergangenen Montagen je eine größere Personenzahl versammelt. Das Verbot hat daran nichts geändert. Diesmal waren nach Einschätzung der Ordnungsbehörde rund 250 Personen zwischen

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