Waiblingen

Der SSV Hohenacker freut sich auf seinen neuen Spielplatz - und trauert um seinen früheren Wirt Helmut Hager

neuer spielplatz
Der SSV-Chef Uli Nefzer (links) und der Spielplatz-Projektleiter Peter Wirkner auf dem Spielplatz am Vereinsheim (Archivfoto von Juni 2020). © Benjamin Büttner

Der SSV Hohenacker will seinen in die Jahre gekommenen Spielplatz aufmöbeln: Alte Spielgeräte werden saniert, neue angeschafft – darunter eine Kletteranlage und eine Nestschaukel. Die Investition will der Verein auch mit Hilfe von Spenden stemmen.

Und das scheint gut zu laufen: 59 Geldbeiträge in Gesamthöhe von knapp 17.000 Euro sind auf der Spendenplattform im Internet eingegangen, 54 Prozent der anvisierten Ausgaben in Höhe von 31.000 Euro. Um möglichst wenig Schulden aufnehmen zu müssen, wirbt der SSV weiter um Spenden.

Ursprünglich hatte der Verein laut Vorstand Ulrich Nefzer mit höheren Kosten gerechnet: Zwei Bauabschnitte mit jeweils 15.000 bis 20.000 Euro Kosten waren kalkuliert, also insgesamt 30.000 bis 40.000 Euro. Nun sollen aber 31.000 reichen – weil das ganze Projekt in einer Bauphase durchgezogen wird. Das reduziere insgesamt die Kosten, da die Baufirma nicht zweimal anrücken muss. Außerdem profitiert der SSV in diesem Jahr von der wegen Corona gesenkten Mehrwertsteuer.

Losgehen soll es im Oktober. Die Spielplatzfirma sei im August beauftragt worden, so Nefzer. Im Frühjahr, zum Start der Biergartensaison, soll der neue Spielplatz dann fertig sein.

Trauer um den früheren Wirt des SSV-Vereinsheims

Wenn der Spielplatz Familien mit Kindern anzieht, könnte auch das Restaurant SSV Schützenhaus im Vereinsheim profitieren. Um dessen früheren Wirt trauert der Verein: Helmut Hager, der das Vereinsheim viele Jahre lang mit seiner Frau Hanne Hager bewirtschaftet hat, ist kürzlich im Alter von 79 Jahren verstorben.

Seit 2005 war Helmut Hager Vereinsmitglied, bis 2016 war er der Wirt des SSV. Danach kümmerte er sich laut Vorstand Nefzer noch bis 2019 um die Gartenarbeit auf dem Vereinsgelände, mähte den Rasen und pflegte das Grundstück. Früher sei er auch Marathon gelaufen, so Nefzer. „Wir werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren“, schreibt der Verein in den Ortsnachrichten Hohenacker.