Waiblingen

Diamantene Hochzeit in Waiblingen: Christine und Friedrich Knittel sind seit 60 Jahren verheiratet

Kopie von Knittel
Die standesamtliche Trauung war vor genau 60 Jahren: Am 24. März 2021 feiern Christine und Friedrich Knittel Diamantene Hochzeit. © Sylvia Knittel

Eigentlich wollten Christine und Friedrich Knittel ihre Diamantene Hochzeit groß feiern – doch wegen Corona geht das nicht. Vor genau 60 Jahren, am 24. März 1961, heirateten die beiden Waiblinger standesamtlich. Wegen der Pandemie ist es für Knittels wie für viele andere auch derzeit nicht möglich, die ganze Familie gleichzeitig zu treffen – zumal eine Tochter mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im kalifornischen San Francisco lebt. Mit Blick auf den geplanten harten Lockdown über Ostern wird sich die Lage auch nicht so schnell ändern.

Auf der anderen Seite versuchen die 84-Jährige und der 85-Jährige, übers Internet mit ihrer Familie sowie ihren Freunden und Bekannten in Kontakt zu bleiben. „Wir sind voll vernetzt mit iPad und iPhone“, sagt Friedrich Knittel.

Gute Beziehungen zur französischen Partnerstadt Mayenne

Die beiden Waiblinger halten übers Internet den Kontakt zu ihren französischen Freunden aus der Partnerstadt Mayenne. Über den Verlauf der Pandemie in der französischen Partnerstadt von Waiblingen haben wir bereits im Frühjahr 2020 berichtet. Eigentlich wollte sich die sogenannte Volleyballer-Gruppe 2020 treffen, doch die Fahrt nach Mayenne musste im vergangenen Jahr wegen Corona ausfallen. Bei der Partnerschaftsgesellschaft Waiblingen sind Christine und Friedrich Knittel seit langem aktiv. Seine Frau, betont der 85-Jährige, spreche allerdings viel besser Französisch. Auch in der evangelischen Kirchengemeinde engagiert sich das Ehepaar bis heute. Kennengelernt hatten sie sich einst bei der Jugendkantorei.

Christine Knittel hat einst bei der Stadtbücherei gearbeitet

Christine Knittel, wie ihr Mann Jahrgang 1936, arbeitete einst als Bibliothekarin bei der Stadtbücherei. Als die Kinder später aus dem Haus waren, engagierte sie sich ehrenamtlich als Bibliothekarin beim Deutschen Alpenverein. Ihr Mann Friedrich Knittel war Schuhdesigner für orthopädische Schuhe.

1960 hat das Ehepaar Knittel den Mont Blanc bestiegen

Beide waren schon in jungen Jahren sehr sportlich. 1960 etwa bestiegen sie zusammen den Mont Blanc, mit 4810 Metern immerhin der höchste Berg innerhalb der Europäischen Union. Wandern und Reisen war für das Ehepaar stets wichtig. Seit einem Unfall vor knapp neun Jahren, bei dem Christine Knittel von einer Treppe stürzte, muss die 84-Jährige etwas kürzertreten. „Kleine Wanderungen können wir noch machen.“

Friedrich Knittel machte bis 2020 insgesamt 250 Ski-Hochtouren

Größere Strecken hat Friedrich Knittel seit dem Unfall seiner Frau alleine absolviert. So hat der heute 85-Jährige bis zum Jahr 2020 tatsächlich 250 Ski-Hochtouren absolviert – bis ihn seine Kinder baten, zur Sicherheit damit aufzuhören. Allerdings joggt der rüstige Ruheständler nach eigener Aussage jeden zweiten Tag zwei Stunden zum Korber Kopf.

Christine und Friedrich Knittel sind auf ihre drei Kinder stolz

Auf ihre drei Kinder sind Christine und Friedrich Knittel sehr stolz. Der Sohn ist Produktmanager, die ältere Tochter ist Pressesprecherin, und die jüngste Tochter lebt wie gesagt in den USA. Insgesamt haben Knittels fünf Enkel, von denen drei in Kalifornien wohnen und zwei in Deutschland.

Eine große Freude sind für das Paar auch der gemeinsame Garten und die Musik. Früher haben beide viel im Chor gesungen, was nun wegen Corona seit Monaten nicht mehr geht. Das heißt aber nicht, dass beide jetzt untätig sind. „Wir machen weiter viel Musik.“

Eigentlich wollten Christine und Friedrich Knittel ihre Diamantene Hochzeit groß feiern – doch wegen Corona geht das nicht. Vor genau 60 Jahren, am 24. März 1961, heirateten die beiden Waiblinger standesamtlich. Wegen der Pandemie ist es für Knittels wie für viele andere auch derzeit nicht möglich, die ganze Familie gleichzeitig zu treffen – zumal eine Tochter mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im kalifornischen San Francisco lebt. Mit Blick auf den geplanten harten Lockdown über Ostern

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