Waiblingen

Die letzte schriftliche Abiprüfung ist geschafft

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Jedes Jahr wünschen die Schüler sich gegenseitig mit Plakaten Glück. © Jansen / ZVW

Waiblingen.
Die lernintensive Zeit der letzten Wochen hat für die 64 Schülerinnen und Schüler des Staufer Gmynasiums in Waiblingen nun ein Ende - sie haben mit Mathe die letzte der vier schriftlichen Prüfungen hinter sich gebracht. Begonnen haben die diesjährigen Abiturprüfungen mit dem Fach Deutsch am 18. April.

"Schwerstes Mathe-Abi seit langem"

Die Matheprüfung gilt im Abitur als die wohl schwierigste und unbeliebteste Prüfung. Was also sagen die Prüflinge des Staufer Gymnasiums Waiblingen zur diesjährigen Matheprüfung?

Matheprüfung beginnt mit einem leichten Schrecken

Schon die Englischprüfung sorgte bei den Schülerinnen und Schülern in Baden-Württemberg für viel Aufregung. Sie wurde von den rund 33.500 Prüflingen als zu schwer empfunden, weshalb mit einer Online-Petition gegen die Englischprüfung protestiert wurde.

Auch bei der heutigen Matheprüfung lief nicht alles rund. Die Prüfung war ursprünglich auf 8.30 Uhr angesetzt und sollte um 13 Uhr wieder zu Ende sein. Erst am Morgen der Prüfung erfuhren die 64 Abiturienten des Staufer Gymnasiums, dass die Prüfung auf 9 Uhr verschoben wird. Die genauen Gründe waren den Schülerinnen und Schülern zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar.

Erst nach der Prüfung erfuhren sie, dass in einer niedersächsischen Schule eingebrochen wurde. Das Kultusministerium ordnete aufgrunf des Einbruchs kurzfristig an, die Aufgaben der Matheprüfung auszutauschen. Die Prüfungen mussten deshalb neu gedruckt werden, wodurch die Verspätung zustande kam.


Die Matheprüfung besteht aus einem Pflicht- und einem Wahlteil

  • Viereinhalb Stunden haben die 33.500 Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg Zeit, um sich mit Stochastik, Analysis und Geometrie auseinander zu setzen.
  • Im Pflichtteil müssen sieben Aufgaben der drei Themenfelder bearbeitet werden. Dieser Teil ist bei allen Gymnasien in Baden-Württemberg gleich.
  • Beim Wahlteil können die Lehrer der einzelnen Schulen entscheiden, welche fünf Aufgaben sie ihren Prüflingen zur Bearbeitung geben.