Waiblingen

DLRG Bittenfeld: Garage soll 2022 fertig werden - Stadt Waiblingen gibt Zuschuss

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Von links: Patrick Klein, Sebastian Vaas und Marvin Eisenmann von der DLRG Bittenfeld. © ZVW/Gabriel Habermann

Der Neubau der Garage steht – doch noch ist die Ortsgruppe Bittenfeld der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) nicht mit allem fertig. Das sagte der stellvertretende Vorsitzende Timo Baller unserer Redaktion. Gemacht werden muss noch der Technikraum inklusive der Duschen und der Toiletten. Gleiches gilt für die Außenanlagen. „Wir wollen das schon in diesem Jahr noch fertig kriegen“, sagt Timo Baller, der auch als Bauleiter fungiert. Dabei setzt er auf die Unterstützung vieler Ehrenamtlicher.

Spatenstich für das Projekt der DLRG Bittenfeld war im Oktober 2020

Allein in der Jugendgruppe gibt es laut Timo Baller 20 aktive Jugendliche, die regelmäßig anpacken. Dazu gesellen sich zehn Erwachsene sowie die Vorstandsmitglieder. Insgesamt steht ein Team von etwa 40 Leuten bereit, die beim Ausbau mitarbeiten – „und da sind die, die im Training helfen, noch nicht mitgerechnet“. Insgesamt hat die DLRG Bittenfeld zwischen 420 und 440 Mitglieder, sie gehört also personell zu den starken Ortsgruppen. Spatenstich für das Projekt war im Oktober 2020 – und bereits im März 2021 war der Rohbau abgeschlossen.

Hilfe von örtlichen Landwirten

Die Wiese um die Garage am Bruckensteig wurde ebenfalls im vergangenen Jahr eingeebnet, mit der Unterstützung von Landwirten. Auch der Rasen wurde im Frühherbst 2021 gesät. Ende 2021 wurde viel Zeit in den Bau einer Empore investiert, die als Lagerplatz dient.

Timo Baller: „Wir hatten am Anfang gar keine Gartengeräte“

Was in den Außenanlagen alles gepflanzt werden soll, ist noch offen. Das, sagt Timo Baller, soll noch mit den Nachbarn abgestimmt werden. Froh ist er über die bisherige Unterstützung durch Waiblinger Firmen. „Wir hatten am Anfang gar keine Gartengeräte“, erinnert er sich. Dann habe ihnen ein Unternehmen einen Rasenmäher geschenkt – und auch von örtlichen Baufirmen gab es Unterstützung.

Das Vereinsheim mit Garage ist mittlerweile in einem Zustand, dass es genutzt werden kann. In der acht mal 13 Meter großen Fahrzeughalle mit ihrer vier Meter hohen Durchfahrtshöhe befinden sich aktuell zwei Einsatzfahrzeuge der DLRG, ein Anhänger inklusive der Stromversorgung für die Beleuchtung und ein Motorboot. Zunächst war laut Timo Baller eigentlich vorgesehen, die Garage in Holzständerbauweise zu errichten – doch dann gab es die Auflage, das Dach zu begrünen. Letztlich sagt der stellvertretende Vorsitzende der DLRG-Ortsgruppe, sei dann doch eine Stahlträgerhalle nötig gewesen – aber die kostet eben auch mehr Geld.

Teil der Mehrkosten für die Garage der DLRG übernimmt die Stadt Waiblingen

Die Investitionskosten belaufen sich auf 256.250 Euro. Zehn Prozent davon, also 25.650 Euro, sind gemäß den Vereinsförderrichtlinien der Stadt Waiblingen zuschussfähig. Die aufgetretenen Mehrkosten von 22.700 Euro teilen sich Verein und Stadt: 15.000 Euro übernimmt Waiblingen, den Rest der Verein. Das hat der Ausschuss für Wirtschaft, Kultur und Sport (WKS) in seiner jüngsten öffentlichen Sitzung einstimmig beschlossen. Grund für die Mehrausgaben war der mangelhafte Baugrunds, wie die Stadt selbst einräumt – dieser habe „eine größere Menge an Aushub und Entsorgung“ notwendig gemacht. Das Grundstück am Bruckensteig hat der Verein übrigens im Rahmen eines Erbpachtvertrags erhalten.

Die Garage mit Sanitäreinrichtung ist nur der erste Teil eines möglichen neuen Vereinsheims der DLRG in Bittenfeld. Neben der Garage soll langfristig ein Gebäude mit Schulungsraum, Lager und Büro entstehen – aber das würde erst im Rahmen eines möglichen zweiten Bauabschnitts angepackt werden. Die Garage kann aber schon jetzt von den Einsatzkräften und von der Jugend als Basis für Übungen und Einsätze genutzt werden.

Der Neubau der Garage steht – doch noch ist die Ortsgruppe Bittenfeld der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) nicht mit allem fertig. Das sagte der stellvertretende Vorsitzende Timo Baller unserer Redaktion. Gemacht werden muss noch der Technikraum inklusive der Duschen und der Toiletten. Gleiches gilt für die Außenanlagen. „Wir wollen das schon in diesem Jahr noch fertig kriegen“, sagt Timo Baller, der auch als Bauleiter fungiert. Dabei setzt er auf die Unterstützung vieler

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