Waiblingen

Eine quirlige Straße in der Vorstadt: Aber welche?

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In der unteren Bildmitte läuft ein Hund über die Straße – welche ist es? © Schwarzmaier

Waiblingen. Zugegeben, die letzte Folge unserer Waiblinger Zeitreise war happig. Das Remsufer an der Weingärtner Vorstadt war schwer zu erkennen. Zum Ausgleich wird’s dieses Mal etwas einfacher: Diese belebte Straße in Waiblingen kennt jeder, obwohl sie damals anders hieß. Wer hat dazu Erinnerungen und Anekdoten auf Lager?

Gesucht wird nicht der Hochwachtturm, ganz so leicht machen wir es den Rätselfreunden beim Zeitreise-Spiel nicht. Aber trotzdem: Wie unschwer zu erkennen, handelt es sich um kein Seitensträßchen, das fast nur die Anwohner kennen, sondern um eine der quirligsten Ecken der Stadt. Der Autoverkehr hielt sich damals noch in Grenzen, so kann ganz gelassen ein Hund die Fahrbahn überqueren. Zwei Buben in kurzen Hosen haben ebenfalls soeben die Straßenseite gewechselt, vielleicht in Begleitung ihrer Mutter. Die weiteren Passanten machen den Eindruck, als gingen sie zum Einkaufen oder als hätten sie gerade Mittagspause. Gewohnt wird in der Straße auch, in einem Fenster hat jemand die Betten zum Lüften rausgehängt. Vorne zeigt ein Warnschild vielleicht eine kleine Baustelle an. Eine größere Baustelle ist in der Mitte des Bildes zu sehen. Welches Gebäude entsteht hier wohl gerade?

In Gedanken durch die Heimatstadt spazieren

Wieder suchen wir bei unserer Zeitreise Namen von Menschen, die dort lebten, und von Geschäften, die es gab. Gefragt sind Anekdoten und Geschichten, die sich um die Straße und ihre Leute ranken. Ob Alter Postplatz, Fronackerstraße, alte Kelter an der Winnender Straße oder Weingärtner Vorstadt: Viele ehemalige Anwohner schickten uns Erinnerungen an „ihre“ Straße, viele davon wunderbar ausführlich und liebevoll. Nochmals vielen Dank dafür! Ohne diese Beiträge würde die Zeitreise nicht so vortrefflich funktionieren, wie sie es bisher tut. Schon mancher ältere Zeitungsleser wurde von den Fotos zu Gedanken-Spaziergängen durch seine Heimatstadt angeregt, selbst wenn die Beine heute nicht mehr so weit tragen. Andere kramten in ihren Fotosammlungen und fanden ganz ähnliche Aufnahmen, die das Gesamtbild abrunden und dem leckeren Kuchen das Sahnehäubchen aufsetzen. Wir wollen Zeitkolorit einfangen, Vergangenheit wachrufen, in Nostalgie schwelgen und ein Gefühl dafür vermitteln, wie sich der Alltag seit den Fünfzigern verändert hat. Früher war gewiss nicht alles besser, nur eben vieles anders. Mitmachen dürfen grundsätzlich alle – ob Anwohner, Zeitzeugen oder auch jüngere Leute, die „einfach so“ Lust am Rätseln haben. Ältere haben, das wissen wir aus Rückmeldungen, eine große Freude daran, und Jüngere staunen, wie sich Waiblingen verwandelt hat.

Über Facebook schrieb etwa Leser Joachim Rapp: „Diese Serie mit Bildern aus Waiblingens Vergangenheit finde ich echt klasse, und sie weckt viele Erinnerungen an die eigene Kindheit und Jugend.“ Oder Gerlinde Bolsinger per E-Mail: „Absolut schön, wie viele Erinnerungen, Gedanken und Gefühle durch die Zeitreise Waiblingen erweckt werden.“ So soll es sein.

So funktioniert’s

So funktioniert unsere „Zeitreise Waiblingen“: Wir zeigen in der Zeitung ein historisches Bild und lassen Sie, liebe Leserinnen und Leser, erst einmal rätseln.

Erkennen Sie die Straße? Dann freuen wir uns auf Erinnerungen und Anekdoten, die Sie damit verbinden. Schreiben Sie uns am besten per E-Mail an waiblingen@zvw.de, per Post an WKZ Lokalredaktion, Albrecht-Villinger-Straße 10, 71332 Waiblingen oder per Fax an 0 71 51/566-402.