Waiblingen

Erneute Maskenpflicht: Ganz viele Waiblinger Schüler tragen sie eh schon freiwillig

Maskenpflicht Grundschule
Symbolfoto. © Benjamin Büttner

Mit der Corona-Alarmstufe ab diesem Mittwoch (17.11.) kehrt die Maskenpflicht am Platz in die Schulen zurück. Schüler müssen, wie in früheren Pandemie-Phasen, auch während des Unterrichts wieder eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Ein großes Problem sehen ein Elternvertreter und ein Schulleiter aus Waiblingen nicht. Es sei besser, in der Schule Maske zu tragen, als im Fernlernunterricht zu sein, so Andreas Reichenauer, Gesamtelternbeiratsvorsitzender der Waiblinger Schulen.

Viele Schüler hätten zuletzt bereits freiwillig auch an ihrem Platz wieder die Maske aufgehabt, so der Vater. Schulleiter Axel Rybak bestätigt das: In einer 5. Klasse der Staufer-Realschule etwa hätten am Dienstagvormittag von 25 Kindern nur fünf keine Maske getragen.

Dass ab Mittwoch wieder für alle Maskenpflicht gilt, nicht nur in den Begegnungsbereichen im Schulhaus, sondern auch während des Unterrichts, sieht Rybak entspannt. „Wir brauchen nicht viel umzustellen: Die Schüler kommen ja eh mit Maske in die Schule, jeder hat also eine dabei. Jetzt müssen sie die dann eben wieder im Unterricht aufbehalten. Da sind wir eigentlich sehr flexibel.“

Der geschäftsführende Waiblinger Schulleiter rechnet höchstens mit vereinzelten Beschwerden. Die meisten Schüler und ihre Elternhäuser ziehen demnach mit, wenn es um den Corona-Schutz geht.

Staufer-Realschule: Nur ein Kind mit Attest von Maskenpflicht befreit

An seiner Staufer-Realschule sei nur ein Kind per ärztlichem Attest von der Maskenpflicht befreit, so Rybak. Auch hier hat es Nachschärfungen gegeben: Während die Schulen lange Zeit die Atteste akzeptieren mussten, liegt es laut dem Schulleiter nach einer Veränderung der Verordnung inzwischen an ihnen, zu entscheiden, ob ein vorgelegtes Attest ausreichend begründet und plausibel ist. Pauschale Befreiungsformulierungen gelten nicht.

Die Wiedereinführung der Maskenpflicht am Platz hält Elternvertreter Reichenauer für nachvollziehbar. Er gehe davon aus, dass Schüler und Eltern das mittragen. Auch junge Altersgruppen seien in der vierten Welle verstärkt von Infektionen betroffen, was angesichts der im Vergleich mit den letzten Lockdowns ausgeweiteten Freizeitmöglichkeiten und der privaten Kontakte auch nicht überraschend sei. Deswegen halte er die Kritik, dass Kinder ausbaden müssten, was ungeimpfte Erwachsene versäumt haben, auch nicht mehr für voll zutreffend.

Lob für Stadt: Schnelle PCR-Tests für Schüler schaffen Gewissheit

Gut funktioniere in Waiblingen das Testsystem für Schulen, lobt Reichenauer. Hier können Schulen wie auch Kitas nach einem positiven Schnelltest direkt einen Termin für einen Express-PCR-Test im Bürgerzentrum ausmachen. Schülern und Eltern entstehen keine Kosten. Alle hätten dadurch schnell Gewissheit.

Falle der PCR-Test negativ aus, könnten die Schüler gleich wieder in den Unterricht und versäumten nicht zu viel Stoff, begrüßt Reichenauer. „Das ist eine tolle Möglichkeit, die wir in Waiblingen haben.“

Mit der Corona-Alarmstufe ab diesem Mittwoch (17.11.) kehrt die Maskenpflicht am Platz in die Schulen zurück. Schüler müssen, wie in früheren Pandemie-Phasen, auch während des Unterrichts wieder eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Ein großes Problem sehen ein Elternvertreter und ein Schulleiter aus Waiblingen nicht. Es sei besser, in der Schule Maske zu tragen, als im Fernlernunterricht zu sein, so Andreas Reichenauer, Gesamtelternbeiratsvorsitzender der Waiblinger Schulen.

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