Waiblingen

Fünftes Downhill-Rennen des SC Korb

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Downhillrennen mit rund 60 Wettbewerbern. Am Samstag war Training für das Rennen am Sonntag. © Palmizi / ZVW
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Downhillrennen mit rund 60 Wettbewerbern. Am Samstag war Training für das Rennen am Sonntag. © Palmizi / ZVW
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Downhillrennen mit rund 60 Wettbewerbern. Am Samstag war Training für das Rennen am Sonntag. © Palmizi / ZVW
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Downhillrennen mit rund 60 Wettbewerbern. Am Samstag war Training für das Rennen am Sonntag. © Palmizi / ZVW
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Downhillrennen mit rund 60 Wettbewerbern. Am Samstag war Training für das Rennen am Sonntag. © Palmizi / ZVW
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Downhillrennen mit rund 60 Wettbewerbern. Am Samstag war Training für das Rennen am Sonntag. © Palmizi / ZVW
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Downhillrennen mit rund 60 Wettbewerbern. Am Samstag war Training für das Rennen am Sonntag. © Palmizi / ZVW
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Downhillrennen mit rund 60 Wettbewerbern. Am Samstag war Training für das Rennen am Sonntag. © Palmizi / ZVW
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Downhillrennen mit rund 60 Wettbewerbern. Am Samstag war Training für das Rennen am Sonntag. © Palmizi / ZVW
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Downhillrennen mit rund 60 Wettbewerbern. Am Samstag war Training für das Rennen am Sonntag. © Palmizi / ZVW
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Downhillrennen mit rund 60 Wettbewerbern. Am Samstag war Training für das Rennen am Sonntag. © Palmizi / ZVW
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Downhillrennen mit rund 60 Wettbewerbern. Am Samstag war Training für das Rennen am Sonntag. © Palmizi / ZVW
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Downhillrennen mit rund 60 Wettbewerbern. Am Samstag war Training für das Rennen am Sonntag. © Palmizi / ZVW

Korb. 950 Meter mussten die 65 Starter mit ihren Bikes beim fünften Korber Downhill-Rennen am Wochenende überwinden. Doch die Länge allein täuscht über die Schwierigkeiten der Vereinsstrecke hinweg. Haarnadelkurven, Steinstufen, akrobatische Sprünge und 140 Höhenmeter, was einem Durchschnittsgefälle von etwa 15 Prozent entspricht, warteten auf die Fahrer.

Die letzten Sekunden vor dem Rennstart. Langsam steigen selbst bei erfahrenen Downhill-Haudegen Adrenalin und Anspannung. Gedanklich führen sich die Fahrer noch einmal die Strecke vor Augen, die sie gleich unter die Räder nehmen werden, visualisieren Schlüsselstellen und Ideallinie. Dann vorsichtig an die Startlinie rollen, das Bike positionieren, ein letztes Mal die Brille justieren oder das Jersey leicht nervös zurechtzupfen. Jetzt heißt es volle Konzentration. Der Blick geht nach vorne, die Hände umschließen die Lenkerenden. Mit der Startfreigabe schnellt der Puls nach oben. Drei, vier kraftvolle Pedaltritte katapultieren die Fahrer von der 1,50 Meter hohen Startrampe in den ersten Rechtsknick, um Geschwindigkeit für den noch relativ flachen oberen Abschnitt der Strecke aufzunehmen.

Pflichttraining am Renntag

„Wer einmal Racer ist, wird immer Racer bleiben. Dieses Adrenalin am Start, das ist so schön“, frohlockt Damian Chromik, den die Faszination für den Downhill-Sport auch mit über 30 Jahren nicht loslässt. „Ich habe mich hier jetzt mal getraut, die Kurven voll zu nehmen. Das war geil, das war richtig geil!“, beschreibt Chromik Fahreindrücke einer schnellen Rechts-Links-Kombination, die unmittelbar auf einen acht Meter langen Sprung folgt. Zusammen mit seinem Kollegen Robin Kopplin begutachtet Chromik jeden Streckenabschnitt. Fünf bis zehn Trainingsläufe absolvieren die beiden am Trainingstag. Nicht zu viel, um auch noch Energie für den Sonntag übrig zu haben. Am Renntag folgt dann das Pflichttraining, das alle Fahrer absolvieren müssen, um eine Starterlaubnis für die folgenden beiden Wertungsläufe zu erhalten. Der Modus ist dabei denkbar einfach. Jeder Fahrer hat zwei Läufe, der schnellere der beiden kommt in die Wertung. Gewertet wird in vier Klassen.

"Streckenführung für das Event verändert"

Am Trainingstag verinnerlichen die Fahrer die Streckenführung. „Im Vergleich zu den Vorjahren haben wir die Streckenführung für das Event verändert“, erläutert Organisator Matthias Bayer. Betroffen davon ist vor allem das steile letzte Drittel, das technisch noch anspruchsvoller gestaltet sei. Steinfelder und -stufen, Wurzeln, zwei Sprünge von entweder acht oder zwölf Metern und eine felsige Steilpassage trennen die Spreu vom Weizen. Hier entscheide sich das Rennen.

Ideallinie schwierig und riskant

Die Ideallinie ist häufig nur mehrere Millimeter breit, sie zu treffen erfordert Präzision, Geschicklichkeit und Mut gleichermaßen. Die Krux dabei: Die direkteste und schnellste Linie ist meist auch die schwierigste und riskanteste. Deshalb tauschen die Fahrer auch untereinander ihre Eindrücke aus und beobachten die Linienwahl ihrer Konkurrenten. Besonders diffizil ist der atemberaubende Zwölf-Meter-Sprung kurz vor dem Ziel. Volles Risiko oder doch auf den Achter umsteigen? Etwas weiter oben im Parcours befindet sich eine langgezogene Linkskurve mit Überhöhung – Banking lautet der englische Fachterminus –, an die eine enge 90-Grad-Haarnadelkurve anschließt. Das Banking erlaubt extreme Kurvengeschwindigkeiten, die Fahrer können ihre Bikes richtig in die Kurve legen. Doch ein kleiner Fehler beim Anbremsen unter Schräglage kann bei den extrem trockenen und staubigen Bedingungen blitzartig zu einem Einknicken des Vorderrades führen. Für Schutz sorgt im Fall der Fälle die vorgeschriebene Ausrüstung, die unter anderem einen Fullface-Helm und mehrere Protektoren vorsieht.

"Passende Reifen und der richtige Luftdruck machen viel aus"

„Die staubigen Bedingungen machen die Strecke in vielen Teilen superschnell, aber auch extrem rutschig“, erklärt Damian Chromik. Für die Haftung wäre ein leicht angefeuchteter Boden besser. „Passende Reifen und der richtige Luftdruck machen viel aus“, ergänzt Robin Kopplin. „Die zwischen 14 und 20 Kilogramm schweren Fahrräder sind von der Geometrie – tiefes Tretlager und flacher Lenkwinkel – voll auf Abfahrt ausgelegt. Für Sicherheitsreserven sorgen 20 Zentimeter Federweg vorne und hinten. Nur einige wenige Exoten treten noch ohne Hinterradfederung mit sogenannten Hardtail-Bikes an. Sind die Fahrer in ihrem Element, dann fließt jede Bewegung ineinander.

Bayer: Vorjahressieger und Lokalmatador

Das Tempo und herausfordernde Strecke scheinen keine Schwierigkeiten zu bereiten. „Wunderschön! Wie geschmeidig du fährst. Wie ein Geigenspieler“, gerät Damian Chromik etwa beim Anblick von Jens Bayers Fahrtechnik ins Schwärmen. Vorjahressieger und Lokalmatador Bayer geht auch bei der fünften Austragung als einer der großen Favoriten ins Rennen. Im vergangenen Jahr fuhr Bayer mit 1.11 Minuten die absolute Bestzeit und stand folgerichtig ganz oben auf dem Podium.


Training

Die Radsportabteilung des SC Korb umfasst 63 Mitglieder. Mittwochs um 16 Uhr wird gemeinsam an der Rennstrecke trainiert.

Am 10. September veranstaltet der Radclub Winnenden einen Dual-Slalom im Rahmen der European 4 Cross Serie im Bikepark unter der B 14.