Waiblingen

Für Genießer: Weindorf in Korb

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Gemütlich ein Viertele schlotzen, sich mit netten Menschen unterhalten, schlemmen: Das Weindorf in Korb hat Tradition. © Benjamin Beytekin
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Gemütlich ein Viertele schlotzen, sich mit netten Menschen unterhalten, schlemmen: Das Weindorf in Korb hat Tradition. © Benjamin Beytekin
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Gemütlich ein Viertele schlotzen, sich mit netten Menschen unterhalten, schlemmen: Das Weindorf in Korb hat Tradition. © Benjamin Beytekin
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Gemütlich ein Viertele schlotzen, sich mit netten Menschen unterhalten, schlemmen: Das Weindorf in Korb hat Tradition. © Benjamin Beytekin
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Gemütlich in der Gasse ein Viertele schlotzen. © Benjamin Beytekin
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Gemütlich in der Gasse ein Viertele schlotzen. © Benjamin Beytekin
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Gemütlich in der Gasse ein Viertele schlotzen. © Benjamin Beytekin
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Gemütlich in der Gasse ein Viertele schlotzen. © Benjamin Beytekin
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Gemütlich in der Gasse ein Viertele schlotzen. © Benjamin Beytekin
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Gemütlich in der Gasse ein Viertele schlotzen. © Benjamin Beytekin
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Gemütlich in der Gasse ein Viertele schlotzen. © Benjamin Beytekin
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Gemütlich in der Gasse ein Viertele schlotzen. © Benjamin Beytekin
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Gemütlich in der Gasse ein Viertele schlotzen. © Benjamin Beytekin
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Gemütlich in der Gasse ein Viertele schlotzen. © Benjamin Beytekin
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Gemütlich in der Gasse ein Viertele schlotzen. © Benjamin Beytekin
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Gemütlich in der Gasse ein Viertele schlotzen. © Benjamin Beytekin
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Gemütlich in der Gasse ein Viertele schlotzen. © Benjamin Beytekin
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Gemütlich in der Gasse ein Viertele schlotzen. © Benjamin Beytekin
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Gemütlich in der Gasse ein Viertele schlotzen. © Benjamin Beytekin
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Gemütlich in der Gasse ein Viertele schlotzen. © Benjamin Beytekin
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Gemütlich in der Gasse ein Viertele schlotzen. © Benjamin Beytekin
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Gemütlich in der Gasse ein Viertele schlotzen. © Benjamin Beytekin
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Gemütlich in der Gasse ein Viertele schlotzen. © Benjamin Beytekin
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Gemütlich in der Gasse ein Viertele schlotzen. © Benjamin Beytekin
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Gemütlich in der Gasse ein Viertele schlotzen. © Benjamin Beytekin

Korb.  Angenehme Gesellschaft, ausgewählte Weine und hervorragende Speisen, dazu dezente Musik: Die Korber Kirchstraße hat sich zwischen Weishaar- und Heppacher Straße für fünf Tage in eine einladend-gemütliche Laubenlandschaft verwandelt. Seit Donnerstag steht dort das Korber Weindorf.

„Eine Weinbaugemeinde mit einer derart langen Tradition und großen Vielfalt wie Korb sollte unbedingt auch mitten im Ort ihr Weinfest feiern“ erklärte Jens Zimmerle die Motivation seiner Familie, seit ungefähr zehn Jahren sein Hoffest in Eigenregie als Korber Weindorf zu feiern. Die Veranstaltung gibt es schon seit bald dreißig Jahren: Nachdem sich die anfänglichen Mitveranstalter aber zurückgezogen hätten, sei halt das Weingut Zimmerle übrig geblieben, um dieses Stück guten Brauchtums weiter zu pflegen, so Zimmerle.

Der rege Zuspruch der Festbesucher ist für den Wengerter Ermunterung und Beleg dafür, mit der Veranstaltung auf dem richtigen Weg zu sein. Es handle sich um keine „Halligalli-Veranstaltung“, betont er. Vielmehr gehe es darum, Menschen in angenehmer Atmosphäre bei Wein und gutem Essen zusammenzubringen und ihnen ein paar entspannte Stunden zu schenken. Und natürlich, so Zimmerle, ist es auch eine gute Gelegenheit, die Gewächse des Weinguts nahezubringen: weiße und Roséweine aus den Jahren 2017 und 2018 sowie Rotweine der Jahrgänge 2016, 2017 und 2018. Weil es nicht mehr so extrem heiß ist, biete sich nach Meinung Zimmerles auch Rotwein hervorragend zu einem bodenständigen Essen als Begleiter an.

Froh über die Toleranz der Anwohner

Froh und dankbar zeigte sich Zimmerle über die Toleranz und Aufgeschlossenheit der Anwohner gegenüber dem fünf Tage dauernden Weindorf. Den Donnerstag als Veranstaltungstag habe man dazugenommen, weil ein Tag mehr den Aufwand für Organisation und Festbetrieb nicht entscheidend erhöht, aber angesichts der fast schon normalen Wetterkapriolen die Chancen für einen erfolgreichen, nicht verregneten Festverlauf entscheidend erhöht.

Für die stimmige musikalische Untermalung war am Freitagabend Birds of a Feather verantwortlich mit Tonia Danese (Mandoline, Ukulele, Gitarre, Gesang), Uwe Lenz (Gesang, Gitarren, Harp) und Robin Klopfer (Schlagzeug). Die Band trat bereits ein halbes dutzend Mal auf dem Korber Weindorf auf und begeisterte wieder mit ihren einfühlsam vorgetragenen eigenen Kompositionen und Coversongs aus Pop, Rock und Countryfolk.

Bereits mit den ersten Akkordeonklängen von „A Home“ der Dixie Chicks hatte sie ihr Publikum gewonnen. Der Samstagabend gehörte den „Lenz Brothers“ und ihrem Rock, Folk und Country, donnerstags und sonntags präsentierte „Rapsodia“ internationale Folklore und zum Abschluss Joe Späth seine Kulthits. Und für diejenigen, bei denen am Sonntag die Küche kalt blieb, lockte die Küche von „Kostbar“ am Sonntag ab 11 Uhr zusätzlich zu dem reichhaltig bestückten Angebot an großen und kleinen Speisen mit einem deftigen Sauerbraten.

Sonnenbrand ist im Weinberg ein Thema

Das gute Wetter sorgte bei Veranstaltungen für zahlreiche Besucher - auf den 2019er-Jahrgang schlägt sich die Hitze wohl zumindest teilweise mit dem Rückgang des Ertrags nieder. Noch konnte Jens Zimmerle keine abschließende Antwort geben, wie sich der Jahrgang entwickelt. Für ihn handelt es sich auf alle Fälle aufgrund der Hitze um ein außergewöhnliches Jahr, wie es auch sein Vater so noch nicht erlebt habe.

Bei einem Gang durch die Weinberge zeige allein schon der Augenschein, dass der Sonnenbrand ein Thema sei. Allerdings litten nicht alle Rebsorten darunter. So kämen Lemberger und Cabernet besser mit der extremen Hitze zurecht als der Trollinger. Man müsse sich wohl, je nach Lage, auf einen Ertrag einstellen, der mengenmäßig 20 bis 30 Prozent unter dem Durchschnitt liege, meint Zimmerle.