Waiblingen

Feiern mit 2G: Das sagen Club "Make" in Fellbach und Messelounge in Waiblingen dazu

MLGastrolounge
Bleibt die Messelounge in Zukunft leer? © Gaby Schneider

Das Wochenende steht vor der Tür. Doch Feierlustige müssen sich auf strengere Corona-Regeln einstellen. Denn seit Mittwoch gilt in Baden-Württemberg die Corona-Warnstufe und somit eine neue Regelung für Clubs und Diskotheken:

Tanzen und feiern gehen darf nur, wer geimpft oder genesen ist. Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes sieht vor, dass bei Eintritt der Warn- sowie der Alarmstufe ein 2G-Nachweis in Clubs und Diskotheken notwendig ist. Das betrifft sowohl die Innen- wie Außenräume. Ausnahmen für nicht impffähige Personen sowie für Schüler gebe es nicht, heißt es in der Verordnung. Doch was halten Club-Betreiber und Veranstalter von der neuen Regelung?

Rennings : „Jeder sollte getestet werden“

Grundsätzlich solle es in der Messelounge keine 2G-Veranstaltungen geben, so Werner Rennings (57). Seit einem Jahr betreibt er die „ML14“ in Waiblingen. Es sei unfair gegenüber den Ungeimpften, „die dadurch aussortiert werden“. Sein Vorschlag: Wer am Nachtleben teilnehmen will, soll getestet werden - egal ob geimpft, ungeimpft oder genesen. „Es geht um die Gesundheit von Menschen, aber auch um ein gemeinschaftliches Miteinander.“

Nachdem der Gastronomiebetrieb der Messelounge im September geschlossen hat, finden aktuell noch Veranstaltungen und Privatfeiern in den Räumen des Messeunternehmens statt. Der Messebau sei und bleibe dennoch das Hauptstandbein, so der Inhaber. Daher können Entscheidungen über Veranstaltungen flexibler getroffen werden, so Rennings. Unklar bleibt, ob die am 15. November geplante Rocknacht nun stattfinden kann oder nicht.

„Das müssen mein Team und ich in den nächsten Tagen klären“, so Rennings. Wenn dann künftig Veranstaltungen stattfinden sollen, dann beispielsweise aus „wirtschaftlichen Gründen“, so Rennings. Private Veranstaltungen wie beispielsweise Firmenfeiern werden weiterhin in den Räumlichkeiten der Messelounge stattfinden - „unter den geltenden Vorgaben“, so Rennings.

Die meisten Besucher erfüllen 2G

Die Betreiber des Clubs „Make“ in Fellbach-Schmiden sehen der neuen Verordnung gelassen entgegen. „99 Prozent der Besucher erfüllen die Anforderungen für 2G“, sagt Mareen Reit. Die 26-Jährige führt den Club gemeinsam mit ihrem Vater Dirk Schweizer. „Nur wenige Gäste mussten bislang einen Test vorzeigen“, so Reit. Mit der neuen Corona-Verordnung ändere sich kaum etwas für den Club.

Schon zur Wiedereröffnung der Clubszene in diesem Jahr sei das Hygienekonzept erstellt, eine Lüftungsanlage eingebaut und das Personal auf die Nachweis-Kontrolle am Eingang eingestellt worden, so Reit.

Bei 3G und 2G darf der Club volle Kapazität an Besuchern empfangen

Außerdem sieht die Verordnung bei 2G-Regelung vor: Wer genesen und geimpft ist, muss keine Maske tragen. Da das „Make“ sich an die 3- bzw. 2G-Regelung hält, darf der Club auch die volle Kapazität an Besuchenden empfangen.

Gerade deshalb hält die Club-Betreiberin die strengen Regeln für das Nachtleben für notwendig. Nicht immer werde in jedem Club die Verordnung ernst genommen. „Man weiß nie, was hintenrum passiert“, so die 26-Jährige. So setzt der Familienbetrieb auf Transparenz und Sicherheit, damit Besucher weiter zu Techno- und Elektrobeats tanzen können.

Das Wochenende steht vor der Tür. Doch Feierlustige müssen sich auf strengere Corona-Regeln einstellen. Denn seit Mittwoch gilt in Baden-Württemberg die Corona-Warnstufe und somit eine neue Regelung für Clubs und Diskotheken:

Tanzen und feiern gehen darf nur, wer geimpft oder genesen ist. Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes sieht vor, dass bei Eintritt der Warn- sowie der Alarmstufe ein 2G-Nachweis in Clubs und Diskotheken notwendig ist. Das betrifft sowohl die Innen- wie

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