Waiblingen

Ferien in Waiblingen: Eltern auf der Arbeit, Großeltern und Enkel in der Hüpfburg

Hüpfburgen-Land
Kinder klettern an einer der Hüpfburgen an der Rundsporthalle. © Gabriel Habermann

Hüpfburgen, Planschbecken, Musik und Kindergeschrei - das alles sieht und hört man schon von weitem, wenn man sich derzeit dem Festplatz neben der Rundsporthalle in Waiblingen nähert. Die Familie Sperlich veranstaltet hier das „Happy Wonderland“. Seit Ende Juli und noch bis 11. September, von 11 bis 19 Uhr, dürfen Kinder, Jugendliche und Eltern sich dort austoben, essen, planschen und sogar auf einem künstlichen Bullen reiten. Der Preis für Kinder ab zwei Jahren liegt bei neun Euro und für Erwachsene bei vier Euro.

Selbst die Erwachsenen springen mit

Das „Happy Wonderland“ mit seinen vielen Attraktionen - darunter mehrere Hüpfburgen, eine aufblasbare Kletterwand und ein großes Planschbecken mit Rutsche - sei ein großer Spaß für Große und Kleine, so die Leiterin Britta Sperlich. Auch die Erwachsenen springen durchaus mal mit, sagt sie.

Während der Sommerferien hat es durchgängig geöffnet: Unter der Woche kommen laut Sperlich eher Großeltern mit ihren Enkeln, am Wochenende dann die berufstätigen Eltern mit ihren Kindern.

Wolfgang Hoferer aus Fellbach, der mit seinen zwei Enkeln einen Tagesausflug macht, sagt dazu: „Ich finde das Hüpfburgenland super als Tagestrip - man bekommt diese grünen Bändchen, so dass man bis 19 Uhr ein- und ausgehen kann.“ Da die Eltern seiner Enkel im Home-Office arbeiten, hat er angeboten, sich um die Kinder zu kümmern und einen Ausflug zu planen. Zuvor ist der 64-Jährige mit seinen Enkeln an der Rems entlangspaziert und hat sich mit ihnen den Schildkrötenteich in Waiblingen angeschaut - dann haben sie das Hüpfburgenland entdeckt. „Nun sind wir schon seit zweieinhalb Stunden hier und es gefällt den Kindern sehr gut.“

Die Fellbacher haben vor, noch einen Ausflug ins „Happy Wonderland“ zu planen, da die zwei Enkel sehr begeistert von den vielen Attraktionen sind.

Auch Familie Greco, die das Lokal „Bello Vedere“ in Waiblingen betreibt, ist heute da: Die Großmutter ist mit ihren sieben- und neunjährigen Enkeln in „Happy Wonderland“ unterwegs. Zur Frage, welche Hüpfburg ihnen denn am meisten gefällt, meinen sie einstimmig: „Der Hai!“ Der große Hai aus Gummi, dessen Maul auf- und zugeht, scheint für viele Kinder die Hauptattraktion im Hüpfburgenland zu sein. „Man kann sich dort reinhängen und auch verstecken - das bereitet ihnen sehr viel Spaß“, so die 56-jährige Oma.

Das „Happy Wonderland“ hat jedoch nur geöffnet, wenn das Wetter mitspielt. Wenn die Sonne scheint, ist das Hüpfburgenparadies besonders gut besucht. Sabine Stotz, eine 53-jährige Waiblingerin, die schon das vierte Mal die Hüpfburgen besucht, meint dazu: „Es macht sogar mehr Spaß, wenn es voll ist.“

Sie erzählt, wie ihr vierjähriger Enkel Freunde trifft, die zu dieser Zeit auch nicht im Urlaub sind, und wie sie dann gemeinsam an der Kletterwand hochsteigen, in das Haimaul klettern oder in das kleine Wasserbecken rutschen. Für sie selber ist es dann auch nicht langweilig, da ziemlich viele Großeltern und Eltern mit ihren Kindern in das Hüpfburgenland kommen und „man so ins Gespräch kommt“.

Abwechslung in langen Ferien

Vor allem am Wochenende sei viel los, so die Betreiberin Britta Sperlich. Dann kommen die Eltern, die unter der Woche gearbeitet haben, mit ihren Kindern. Das „Happy Wonderland“ sei eine gute Alternative im Ferienprogramm, denn Stadtranderholungen und auch Kindergärten oder andere Kinderbetreuungen haben nicht die ganzen sechs Wochen der Sommerferien geöffnet. Sperlich glaubt: Ohne das Austoben in solchen Freizeitattraktionen würden sich die Kinder in den Ferien langweilen.

Hüpfburgen, Planschbecken, Musik und Kindergeschrei - das alles sieht und hört man schon von weitem, wenn man sich derzeit dem Festplatz neben der Rundsporthalle in Waiblingen nähert. Die Familie Sperlich veranstaltet hier das „Happy Wonderland“. Seit Ende Juli und noch bis 11. September, von 11 bis 19 Uhr, dürfen Kinder, Jugendliche und Eltern sich dort austoben, essen, planschen und sogar auf einem künstlichen Bullen reiten. Der Preis für Kinder ab zwei Jahren liegt bei neun Euro und für

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