Waiblingen

Ferienbetreuung: Noch freie Plätze bei den Sportwochen des VfL Waiblingen

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Spowo 2022
Der Koch-Schlumpf hat seine Gewürze vergessen: Die Kinder helfen ihm. © ZVW/Gabriel Habermann
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Spowo 2022
Diese Entführung hat es in sich: Um die Betreuer zu befreien, müssen die Kinder verschiedene Aufgaben bewältigen. © ZVW/Gabriel Habermann

Eifrig spurten die Ferienkinder am Mittwochmorgen über das Gelände des VfL Waiblingen. Ob beim Basketball-Weitwurf oder auf dem Stand-up-Board: An diesem Morgen müssen sie an verschiedenen Stationen Punkte erspielen, um die entführten Schlümpfe zu befreien. „Mittwochs findet unser Geländespiel statt“, erzählt Marc Brommer mit blauer Schlumpf-Farbe im Gesicht. Der Leiter der Sportwochen freut sich auch in der zweiten Ferienwoche über die große Teilnehmerzahl am diesjährigen Programm. „In den kommenden Wochen sind allerdings noch Plätze frei.“

Die Kinderbetreuung findet an fünf Tagen in der Woche statt

Von Montag bis Freitag werden Kinder ab sieben Jahren beim VfL Waiblingen betreut. „Um 9 Uhr geht es los“, erzählt Marc Brommer, für einen kleinen Aufpreis bietet das Ferienprogramm sogar eine Frühbetreuung ab 7.30 Uhr an. „Dort können die Kinder in Ruhe malen oder frühstücken.“ Ende ist jeweils um 17 Uhr. Wenn beide Eltern berufstätig sind, könne die Sportwoche Familien während der Ferienzeit entlasten, so Brommer. „Die Eltern sollen wissen, dass ihr Kind gut aufgehoben ist.“

Er betont aber auch: „Bei unserem Angebot stehen die Kinder im Mittelpunkt.“ Jedes Kind soll in den Ferien das Gefühl bekommen, sich „fallenlassen“ zu können. Wortwörtlich meint der Abteilungsleiter das zwar nicht, doch wer eine Erfrischung in der nahe gelegenen Rems sucht, kann sich vom Parcours unter der Brücke ins kühle Nass fallen lassen. Der Parcours werde in jedem Jahr aufgebaut, über Schaukeln und Autoreifen können die Kinder klettern und aus etwa einem Meter Höhe sicher in die ruhige Rems plumpsen.

„Wir müssen unser Programm auch an der Hitze ausrichten“, so Brommer, daher werden Aktivitäten auch tagesbedingt angepasst. Die Rundsporthalle steht dem Team stets zur Verfügung und bietet eine gute Ausweichmöglichkeit, sollte es einmal zu heiß werden. „Außerdem integrieren wir Aktivitäten mit Wasser.“

Prinzipiell werde das Programm immer an dem Bedarf und den Interessen der Kinder ausgerichtet. Fünf bis sieben Angebote stünden dabei täglich zur Verfügung. Eine Einheit dauert etwa 90 Minuten an, dann können die Kinder wechseln und an einer neuen Beschäftigung teilnehmen. „Dabei darf sich jeder selbst aussuchen, was er machen möchte.“ Abgesehen davon gibt es an jedem Mittwoch ein Geländespiel, Donnerstag stehe ein Fußballturnier an und am Freitag wird ein Ausflug nach Schorndorf unternommen. Die Schlumpf-Entführung an diesem Mittwoch haben sich die Betreuer selbst ausgedacht.

Die Kinder müssen die Betreuer befreien und die Entführer einfangen

„Wanted“ steht auf dem Fahndungsplakat, das auf dem VfL-Gelände aushängt, darunter: das Bild einer Betreuerin der Sportwochen. Nachdem die Entführung der Schlümpfe zu Beginn inszeniert wurde, müssen die Kinder nun an einzelnen Stationen Lösegeld in Form von Spielgeld erspielen, das in Punkte umgewandelt wird. Je nachdem, wie viele Punkte für einen entführten Betreuer gefordert werden, können die Kinder entscheiden, wen sie befreien. Zeitgleich bekommen sie Puzzleteile der Entführer und können nach und nach das Bild zusammensetzen. „Die Entführer bekommen dann eine Torte ins Gesicht“, erzählt Marc Brommer schmunzelnd.

Er möchte, dass die Sportwochen nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Betreuer ein spaßiges Erlebnis werden. „Mein Job ist es, den Betreuern den Rücken freizuhalten, damit die sich auf die Arbeit mit den Kindern konzentrieren können.“ Das Betreuer-Team habe sich über die Jahre entwickelt, einige seien selbst früher Teilnehmer der Sportwochen gewesen.

„Wenn eine gute Betreuung gefordert wird, sind professionelle Strukturen wichtig“, so Brommer. Die Betreuer bekommen eine Übungsleiter-Pauschale, doch um überhaupt für den Job infrage zu kommen, sollten sie mindestens 16, dem Abteilungsleiter zufolge lieber 17 Jahre alt sein. „Einige nehmen sich extra Urlaub.“

Marc Brommer blickt mittlerweile auf über 20 Jahre Spowo zurück und ist zufrieden mit seiner Arbeit. Nun steht fest: Für ihn geht es weiter. Ab Oktober dieses Jahres wird Brommer in die Nähe von Ulm ziehen, die Sportwochen 2023 liegen nicht mehr in seiner Hand.

Eifrig spurten die Ferienkinder am Mittwochmorgen über das Gelände des VfL Waiblingen. Ob beim Basketball-Weitwurf oder auf dem Stand-up-Board: An diesem Morgen müssen sie an verschiedenen Stationen Punkte erspielen, um die entführten Schlümpfe zu befreien. „Mittwochs findet unser Geländespiel statt“, erzählt Marc Brommer mit blauer Schlumpf-Farbe im Gesicht. Der Leiter der Sportwochen freut sich auch in der zweiten Ferienwoche über die große Teilnehmerzahl am diesjährigen Programm. „In den

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