Waiblingen

Fest des Kulturellen Austausches

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Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag auf dem Waiblinger Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag auf dem Waiblinger Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag auf dem Waiblinger Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag auf dem Waiblinger Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag auf dem Waiblinger Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag auf dem Waiblinger Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Internationales Fest der Begegnung, Marktplatz, Waiblingen, 30.09.2018.
Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag auf dem Waiblinger Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag auf dem Waiblinger Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Internationales Fest der Begegnung, Marktplatz, Waiblingen, 30.09.2018.
Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag auf dem Waiblinger Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag auf dem Waiblinger Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag auf dem Waiblinger Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Internationales Fest der Begegnung, Marktplatz, Waiblingen, 30.09.2018.
Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag auf dem Waiblinger Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag ( 30.09. ) auf dem Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag ( 30.09. ) auf dem Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Internationales Fest der Begegnung, Marktplatz, Waiblingen, 30.09.2018.
Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag ( 30.09. ) auf dem Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag ( 30.09. ) auf dem Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Internationales Fest der Begegnung, Marktplatz, Waiblingen, 30.09.2018.
Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag ( 30.09. ) auf dem Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag ( 30.09. ) auf dem Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag ( 30.09. ) auf dem Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag ( 30.09. ) auf dem Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag ( 30.09. ) auf dem Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag ( 30.09. ) auf dem Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag ( 30.09. ) auf dem Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag ( 30.09. ) auf dem Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag ( 30.09. ) auf dem Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Internationales Fest der Begegnung, Marktplatz, Waiblingen, 30.09.2018.
Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag ( 30.09. ) auf dem Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag ( 30.09. ) auf dem Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag ( 30.09. ) auf dem Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag ( 30.09. ) auf dem Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Internationales Fest der Begegnung, Marktplatz, Waiblingen, 30.09.2018.
Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag ( 30.09. ) auf dem Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag ( 30.09. ) auf dem Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag ( 30.09. ) auf dem Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag ( 30.09. ) auf dem Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag ( 30.09. ) auf dem Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag ( 30.09. ) auf dem Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag ( 30.09. ) auf dem Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Internationales Fest der Begegnung, Marktplatz, Waiblingen, 30.09.2018.
Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag ( 30.09. ) auf dem Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag ( 30.09. ) auf dem Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag ( 30.09. ) auf dem Marktplatz. © Benjamin Beytekin
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Kulturelle Entdeckungstour am Sonntag auf dem Waiblinger Marktplatz. © Benjamin Beytekin

Waiblingen. „Die Spalter und Spötter, die es darauf anzulegen scheinen, das friedliche Miteinander auszuhebeln, haben in Waiblingen keine Chance“, lautete die Botschaft, mit der die Erste Bürgermeisterin Christiane Dürr am Sonntagmittag auf dem Marktplatz das Internationale Fest der Begegnung eröffnete.

Es sei um den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland nach wie vor gut bestellt, betonte Dürr unter Hinweis auf eine Bertelsmann-Studie aus dem Jahr 2017, nach der 79 Prozent der Bevölkerung gesellschaftliche Vielfalt ohne Wenn und Aber akzeptierten.

„Wir haben eine Integrationskultur entwickelt, die tragfähig ist, und wir haben eine spürbare Haltung in unserer Stadtgesellschaft, die ganz klar das Verbindende, die Offenheit, Toleranz und die Vielfalt lebt“, so die Erste Bürgermeisterin. Dank der Unterstützung der vielen ehrenamtlich Engagierten des Netzwerks Asyl, das von der Stadt 2015 ins Leben gerufen wurde, sei es gelungen, dass für viele Geflüchtete aus einem „Ankommen in Waiblingen“ ein „Angekommen und Angenommen“ geworden sei.

Sieben Vereine und Einrichtungen mit Verkaufsständen vertreten

Das Internationale Fest der Begegnung, führte Dürr aus, sei zentraler Bestandteil der Interkulturellen Wochen, die seit 1980 in Waiblingen veranstaltet werden, damals noch unter dem Titel „Wochen der Begegnung“. Intention sei, das gute und respektvolle Miteinander in Waiblingen sichtbar zu machen sowie Orte der Begegnung und Kommunikation zu schaffen.

Als Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen erinnerte Klemens Winterhalter an die „Urväter der drei großen Religionen Abraham, Isaak und Jakob“. Ihnen sei gemeinsam, dass sie in andere Städte, zu fremden Menschen und Kulturen gezogen seien. Ihre Heimat sei dort gewesen, wo sie lebten und es ihnen gut ging. Niemand habe von ihnen verlangt, sich anzupassen, ihre Sprache und ihre Eigenarten aufzugeben, so wenig, wie die Kanaaniter sich ihnen anpassten. Es habe eine gelebte Vielfalt geherrscht, wie man sie sich heute nicht mehr vorstellen könne. „Vergesst die Gastfreundschaft nicht; denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt“, zitierte Winterhalter abschließend den Monatsspruch vom Juni aus dem Hebräerbrief 13,2.

„Waiblingen ist ein sehr gutes Pflaster für Zusammenarbeit und Mitarbeit“

Gastfreundschaft wurde an diesem Sonntag unter den Arkaden des Alten Rathauses großgeschrieben. Schon seit den frühen Morgenstunden hatten dort sieben Vereine und Einrichtungen ihre Verkaufsstände aufgebaut, an denen sie mit Spezialitäten aus alles Welt verwöhnten.

Das Frauensprachcafé lockte unter Federführung von Teresa Santamaría mit „Salzigem aus der ganzen Welt“ wie Tortilla Española, Empanadas Gallegas, mit Spinat und Schafskäse gefülltem Blätterteig. Die Frauen der griechisch-orthodoxen Kirchengemeinde hatten wie jeden Sonntag nach dem Gottesdienst Pita und Kaffee vorbereitet, dazu allerdings eine bunte Vielfalt an griechischen und einheimischen Kuchen. Das Centro Italiano Fellbach bot – wie könnte es anders sein? – Pizza an, der serbische Verein Bratstvo Cevapcici.

Diese Balkanspezialität fand sich zusammen mit Steak, Ajvar und Zwiebeln auch auf dem „Zrinski-Teller“ des gleichnamigen kroatischen Kultur- und Sportvereins, während die Rumänen des Sport- und Kulturvereins Luceafarul ihre Nationalspeise Mititei offerierten.

Die griechische Gemeinde Waiblingen und Kernen hatte sich unter Leitung ihres ehemaligen Vorsitzenden Michael Sachanidis für Gyros im Fladenbrot entschieden. Seine Nachfolgerin, die in Waiblingen aufgewachsene, vierzigjährige Ärztin und dreifache Mutter Eleni Rafailidou, griff dafür gern auf die 25-jährige Erfahrung ihres Amtsvorgängers zurück. „Waiblingen ist ein sehr gutes Pflaster für Zusammenarbeit und Mitarbeit“, versicherte sie. Deshalb habe sie sich auch zum Ziel gesetzt, die Zusammenarbeit der griechischen Vereine untereinander, aber auch mit allen anderen örtlichen Vereinen zu stärken.

Integration stellt auch Vereine vor Herausforderungen

Eine akute Herausforderung, die sehr viel Energie, Ideen und Geduld erfordere, bestehe darin, die „alteingesessenen“ und teilweise bereits hier im Land geborenen Griechen und die Neuankömmlinge zusammenzuführen und Letztere auf dem Weg durch Behörden, Schulen und Institutionen, am Arbeitsplatz und auf der Wohnungssuche zu unterstützen.

„Integration“ war auch das Thema von Carolin Lanksch aus Köln. Sie war dort mit dem Infomobil des Kolping-Netzwerks für Geflüchtete aufgefahren, ein gemeinsames Projekt vom Kolpingwerk Deutschland, Verband der Kolpinghäuser und Verband der Kolping-Bildungsunternehmen.

Dessen Ziel, so Lanksch, bestehe darin, durch alle Generationen über die nach Deutschland Geflüchteten zu informieren und für diese Thematik zu sensibilisieren. Denn deren Integration stelle eine Herausforderung und zwingende Notwendigkeit für die Zukunft Deutschlands dar.