Waiblingen

Fitness, Spaß und Wohlbefinden

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Waiblingen. Die Messe „gesund und vital“ hat eins sehr deutlich gezeigt: Gesundheit, und hier insbesondere die Prävention, stößt auf riesiges Interesse. Fitness, Bewegung und Wohlbefinden begeistern. Über 50 Stände gaben einen Überblick.

Zwei Säle im Bürgerzentrum, das Foyer und der Außenbereich voller Gesundheitstrends: Fitnessboxen, Balori, Nahrungsoptimierung, Magnetfeldtherapie, Fitness, physikalische Gefäßtherapie - die Messe verrät, was dem Körper guttut. Vorbei an Informationen zu Tinnitusbehandlungen, Augenheilkunde, Erlebnispädagogik, Parapsychologie und „gutem Sitzen“, zu schadstofffreiem Wasser und innerer Balance führt der Weg zu einem besseren Körpergefühl zu „medizinischen Systemschuheinlagen“.

Ein Klangschalen-"Fußbad"

Joachim Krauter aus Kernen-Stetten vertreibt sie und bietet an seinem Stand eine erste Fußanalyse an. Gemäß dem Lied „Zeigt her eure Füße“ schaut er, wie der Fuß auf dem Boden steht, anschließend nehmen Besucher auf einem hohen Stuhl Platz und lassen die unbelasteten Füße baumeln.

„Ich sehe, wie stark der Fuß vom Sprunggelenk her kippt und sich senkt, die Einlage nimmt die Last aus dem Vorfuß und bringt den Fuß statisch in die richtige Position“, erklärt er das System, das angeblich Knie, Fersensporn und Hallux entlastet und Hüftstand und Beinachse korrigieren kann.

Durch die Füße scheinen auch die Klangschalen-Anwendungen von Dieter Vosseler zu wirken. Er lässt Besucher in eine Schale reinstehen, die er kurz anschlägt. „Es war, als ob Strom fließt, in mir ist es ganz warm geworden“, erzählt Ingrid Seibold aus Waiblingen-Neustadt von ihrem Klangschalen-„Fußbad“.

Resonanzen und Frequenzen

„Ich weiß nicht, ob ich’s mir einbilde, aber ich fühle mich lockerer“, sagt sie. Nach Ansicht von Gerti Ostertag vom Seminarzentrum Schorndorf basiert „alles, was mit medizinischer Gerätetechnik zu tun hat“, auf Resonanzen und Frequenzen.

Die „bioadaptive Impulstherapie“ stoße im „Schmerztherapie-Anwenderkreis“ auf große - ja, Resonanz. Das dahinterliegende Prinzip des „Steins, der ins Wasser fällt“ und an der Eintauchstelle kreisförmige Wellen wirft, mache sich auch der von Birgit Burkhardt präsentierte „Physiokey“ zunutze, um, wie sie sagt, „das Wohlbefinden zu steigern“.

Im Physio- und Rehabereich wie auch im Leistungssport stark vertreten sei auch e-Balori, ein Koordinationstraining, das Michael Bentz von der Kinder-Sport-Akademie demonstriert. Sogar Skisprungprofis perfektionieren mit Baloristäben, die auf den Handflächen balanciert werden, die Körperhaltung: „Es geht um Nuancen, um mit so wenig Bewegungen wie möglich stabil in der Luft zu liegen.“

Inspiration für neue Rundwanderungen

Das davon abgeleitete „e-Balori“ nutzt visuelle 3-D-Techniken: Die Videopräsentation am Stand der Kinder-Sport- Akademie zeigt einen Avatar, der Übungen für „geschmeidige Körperbeherrschung“ und „Koordination“ gelenkig vorturnt.

„Stabilisierung und Rumpfkräftigung sind die Grundlage für alles“, sagt Besucherin Annika Tomay. Sie arbeitet als Physiotherapeutin und sucht auf der Messe nach Anregungen für die Praxis in Ostfildern. „Meine Chefin freut sich, wenn wir Angestellte mit neuen Ideen kommen und vorschlagen, was wir optimieren können.“

Hannelore Bauder aus Hertmannsweiler schwingt sich gerne in die Wanderschuhe. Am Stand des Naturparks Schwäbisch-Fränkischer Wald holt sie sich Inspiration für neue Rundwanderungen.

„Ich bewege mich, schaue nach einer vernünftigen Ernährung und danach, dass ich gar nicht erst krank werde.“ Auf der Messe habe sie Magnetfeldtherapie kennengelernt. „Das könnte mich noch interessieren, aber auch Wandern in unserer Gegend ist der Gesundheit bestimmt dienlich.“

Der Boxautomat: Dauernd belegt

Mehr Geräusche als der ruhige Waldspaziergang verursacht ein Boxautomat, der im Eingangsbereich die Besucher in Bewegung bringt. „Er ist dauernd belegt“, berichtet Standbetreuer Markus Hütter vom guten Zulauf zum weichen Schlagball. Drei Jungs üben und jubeln, wenn der schwenkbare Ball oben bleibt und die Beschallung mit Sound und Geblinke auslöst. Viele Messebesucher wagen einige Hiebe.

„Es ist ein Mannschaftssport, und trotzdem muss jeder seine Leistung auf sich alleine gestellt erwirtschaften, ich kann dabei richtig abschalten“, stellt Markus Hütter die Vorzüge seiner Lieblingssportart heraus. Beim Fitnessboxen gehe es um Fitness: „Man boxt ohne Körperkontakt, dabei wird der ganze Körper trainiert.“ Mit angedeuteten Pratzen und einem Tennisball simulieren acht Jungs und ein Mädchen auf der Aktionsbühne den geraden Boxschlag, moderiert von Oliver Dentz von einer Fellbacher Boxschule.

Denn auch der Außenbereich ist sportlich und vital bespielt bei der Messe. Die Rettungshundestaffel zeigt fitte Hunde bei der Arbeit. Ein Verleiher von Outdoor-Geräten bietet kleinen Kletterkünstlern an, selbst aktiv zu sein und im Klettergurt gesichert die Kletterwand hochzusteigen.

Erwachsene steigen lieber auf eine Körperanalysewaage - die zur Erkenntnis führen kann, „dass man etwas tun muss“, wie Steffi Kürschner einer 41-Jährigen als Rat mit auf den Weg gibt. Das Gerät, das über Elektroden den Körperfettanteil, Muskelmasse, die Menge der Wassereinlagerungen und viele weitere Körperinnenansichten liefern kann, zeigt „keine dramatischen, aber auch nicht die allerbesten Werte“.

Insbesondere beim nicht sichtbaren Fett, das um die Organe herum verteilt sei, liege sie über dem „Normalmaß“. Die gut gelaunte Frau fragt beim Abstöpseln der Elektrodengriffe: „Kann man sich das auch absaugen lassen wie Bauchfett?“ Mit ihrem herzlichen Lachen steckt sie die Umstehenden an. Keine Frage: Auch Lachen hält gesund.