Waiblingen

Freibäder in Waiblingen vor dem Start: Welche Regeln gelten ab 1. Juni?

Feibad Waiblingen
Der stellvertretende Schwimmmeister Michael Kepler bereitet das Becken im Waiblinger Freibad für die Öffnung vor. © Gabriel Habermann

Bleibt die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter 100, tritt die Bundesnotbremse außer Kraft, Lockerungen sind in verschiedenen Bereichen möglich. Unter anderem dürfen die Außenbereiche von Schwimmbädern wieder öffnen. Seit 25. Mai unterschreitet der Rems-Murr-Kreis diese Schwelle und die Stadtwerke planen den Start in die Badesaison 2021: Das Freibad Waiblingen und das Waldfreibad Bittenfeld öffnen am Dienstag, 1. Juni, wenn die Zahlen stabil bleiben.

Wegen der Corona-Pandemie gelten auch in diesem Sommer strenge Hygieneregeln in den Freibädern, die meisten Vorschriften sind bereits aus dem Vorjahr bekannt. Neu ist die Zugangsbeschränkung: Wer Baden will, muss einen negativen Corona-Schnelltest vorweisen, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Für Personen, die vollständig geimpft oder genesen sind, entfällt diese Testpflicht ebenso wie für Kinder unter sechs Jahren.

Auf dem Gelände des Freibads Waiblingen bereiten die Mitarbeiter alles für den Saisonstart vor. „Zurzeit werden gepflasterte Wege und Beckenumgänge, der gesamte Außenbereich und die sanitären Anlagen gereinigt“, beschreibt Lars Thies, Abteilungsleiter Bäderbetrieb.

Rasen mähen und Schwimmbecken heizen

Desinfektionsmittelspender und Abstandsmarkierungen sind bereits angebracht, die letzten Schilder, die auf die Abstandsgebote hinweisen, werden noch aufgestellt. Am Freitag wird dann noch einmal der Rasen gemäht. Die wichtigste Vorbereitung ist mit bloßem Auge nicht zu erkennen: „Wir konnten das Wasser mithilfe von Solarthermie auf ungefähr 17 Grad halten. Nun wurde die Beckenheizung aktiviert, um bis Dienstag eine angenehme Wassertemperatur zu erreichen“, erklärt Thies.

Die Corona-Verordnung für Bäder und Saunen regelt unter anderem, wie viele Personen gleichzeitig ins Becken dürfen. Dabei gilt: Im Sportbecken darf eine Person pro zehn Quadratmeter ihre Bahnen ziehen, im Nichtschwimmer-Erlebnisbecken eine Person auf vier Quadratmetern. Um den Überblick zu behalten, können die Mitarbeiter auf Armbänder zurückgreifen, diese würden aber nur bei sehr regem Badebetrieb eingesetzt, so Lars Thies.

Die meisten Hygieneregeln kennen die Badegäste schon aus dem letzten Jahr. Dazu gehört neben dem Abstandsgebot zum Beispiel, dass im Kassenbereich und überall dort, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, eine Maskenpflicht besteht. Einige Bereiche der Freibäder, wie zum Beispiel die Sammelumkleiden, bleiben komplett gesperrt. Auch Sprunganlagen und Rutsche sind in der Regel gesperrt und werden nur punktuell geöffnet, wenn eine Aufsichtsperson die Einhaltung der Corona-Regeln überwacht.

Auch die Öffnungszeiten dürften den meisten Wasserratten aus dem vergangenen Jahr bekannt sein. „Es gibt wieder drei Zeitfenster“, sagt Lars Thies. Für die Zeiträume von 7 bis 11 Uhr, von 12 bis 16 Uhr und von 17 bis 21 Uhr können Tickets online vorab gebucht werden. Eine Reservierung ist drei Tage im Voraus möglich. Pro Zeitfenster dürfen 600 Gäste ins Freibad Waiblingen und 400 ins Waldfreibad Bittenfeld. In den Pausen reinigen und desinfizieren die Mitarbeiter beispielsweise Handläufe und Türklinken. Trotz dieser zusätzlichen Aufgaben brauchten die Freibäder nicht mehr Personal als sonst. „Wir arbeiten schon seit Jahren mit einem Sicherheitsdienst zusammen, der in diesem Jahr verstärkt bei der Zugangskontrolle eingesetzt wird“, sagt Thies.

Auch dieses Jahr werden Saisonkräfte beschäftigt

Personell seien die Stadtwerke ebenfalls gut für den Saisonstart gerüstet. „Als absehbar war, dass die Inzidenzzahlen sinken und die Öffnung näherrückt, haben wir begonnen, Vorstellungsgespräche mit Saisonkräften zu führen und haben glücklicherweise rechtzeitig genügend Personal gefunden“, sagt Thies. Saisonkräfte arbeiten in den Waiblinger Freibädern sowohl als Rettungsschwimmer, an der Kasse oder auch als Reinigungskräfte.

Bleibt die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter 100, tritt die Bundesnotbremse außer Kraft, Lockerungen sind in verschiedenen Bereichen möglich. Unter anderem dürfen die Außenbereiche von Schwimmbädern wieder öffnen. Seit 25. Mai unterschreitet der Rems-Murr-Kreis diese Schwelle und die Stadtwerke planen den Start in die Badesaison 2021: Das Freibad Waiblingen und das Waldfreibad Bittenfeld öffnen am Dienstag, 1. Juni, wenn die Zahlen stabil bleiben.

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