Waiblingen

Gerade im Corona-Jahr: „KinderWunschStern“ wartet auf großzügige Waiblinger

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Kinderwunschstern
Christoph Sonntag bei der Einweihung des "KinderWunschStern" in der Stadtbücherei Waiblingen. © ZVW/ALEXANDRA PALMIZI
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Kinderwunschstern
Oberbürgermeister Andreas Hesky bei der Einweihung des "KinderWunschStern". © ZVW/ALEXANDRA PALMIZI

Zum achten Mal ist in Waiblingen der „KinderWunschStern“ aufgestellt worden. An dem Holzgestell in der Stadtbücherei hängen Papierkarten, auf denen Kinder ihre Wünsche für Weihnachten aufgeschrieben haben. Wer will, kann einem oder mehreren Kindern die Wünsche erfüllen. „Das ist in diesem Jahr noch wichtiger als sonst!“, wirbt der Kabarettist Christoph Sonntag für die Aktion.

Wegen der Corona-Pandemie konnte die Aktion nicht wie in den Vorjahren mit einer kleinen Veranstaltung eröffnet werden. „Trotzdem: Die Idee bleibt bestehen“, so Sonntag. „Wir würden uns unglaublich freuen, wenn sich die großherzige Waiblinger Bevölkerung von diesem kleinen Virus nicht davon abhalten lässt, die Herzen vieler Kinder höher schlagen zu lassen.“

Oberbürgermeister Andreas Hesky: „Wir sind zwar weit von einer Normalität entfernt und vieles ist anders, aber dennoch ist Weihnachten, mit allem, was dazugehört - beschenkt zu werden, Geschenke zu machen, Nähe, Wärme und Zuwendung - ein Grundbedürfnis von uns Menschen. Unverändert sind auch die Not und Armut, die in vielen Familien, oft noch durch Corona verstärkt, zu Hause sind. Daher ist es enorm wichtig, gerade auch jetzt, mit dem Kinderwunschstern ein Lichtzeichen zu setzen.“

Der OB versichert: „Nichts versickert in Verwaltungskosten, alle Geschenke kommen dort an, wo sie erbeten sind.“